Eine Corona-Impfung in einem Seniorenheim.
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98 Prozent der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen in Hessen haben zumindest eine Corona-Impfung erhalten.

News-Ticker

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt weiter - Jetzt impfen auch die Hausärzte

Die Corona-Inzidenz in Hessen ist weiter gesunken, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwoch hervorgeht. Das RKI weist aber daraufhin, dass die Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind. Auch Hausärzte verabreichen nun Impfungen.

+++ 16.46 Uhr: In Osthessen starten die Hausärzte mit den Corona-Impfungen. Ralph-Michael Hönscher, Vorsitzender des Gesundheitsnetzes Osthessen, spricht gegenüber unserer Zeitung von einer immensen Nachfrage nach Terminen. Nach Angaben des Landes Hessen stehen zu Beginn jeder Praxis durchschnittlich etwa 20 Dosen pro Woche zur Verfügung.

Update vom 7. April, 9.29 Uhr: In Hessen sind binnen 24 Stunden 811 neue Corona-Infektionen registriert worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand 3.08 Uhr) gab es zudem 29 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Covid-19-Pandemie 226.031 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus starben, erhöhte sich auf 6410. Die landesweite Inzidenz sank laut RKI auf 119,7. Am Vortag hatte der Wert bei 133 gelegen.

Hausärzte startklar für Corona-Impfungen - etwa 20 Dosen je Praxis   

+++ 19.42 Uhr: Die hessischen Hausärzte stehen in den Startlöchern, um in ihren Praxen gegen das Coronavirus zu impfen. „Wir freuen uns darauf, nun endlich loslegen zu können“, sagte Armin Beck, der erste Vorsitzende des Hausärzteverbandes Hessen, am Dienstag. Nach seiner Einschätzung werden die meisten Mediziner am Mittwoch (7. April) mit den Impfungen beginnen. Zuvor würden die Praxen noch mit Impfstoff beliefert.

Seit dieser Woche können in Deutschland auch Hausärzte Corona-Schutzimpfungen vornehmen. Bislang erhielten die Menschen ihre Dosis vor allem in den Impfzentren - in Hessen gibt es davon 28. Die Menge der Präparate für die Hausarztpraxen ist zunächst noch begrenzt: Nach Angaben des Landes Hessen stehen zu Beginn durchschnittlich etwa 20 Dosen pro Woche und Praxis zur Verfügung.

Bundesweit sollen in der ersten Woche alle Praxen zusammen 940,000 Impfdosen erhalten. In der Woche vom 26. April gibt es dann einen deutlichen Schub: Dann können die Praxen insgesamt mit mehr als drei Millionen Dosen rechnen. Derweil hat der Landkreis Fulda aufgrund hoher Sieben-Tage-Inzidenz eine neuerliche nächtliche Corona-Ausgangssperre verhängt. Wegen wird auch der Fuldaer Musicalsommer 2021 abgesagt. Die Welturaufführung des Stücks „Robin Hood“ wird erneut um ein Jahr verschoben

Update vom 6. April, 8.46 Uhr: Die Gesundheitsämter in Hessen haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages 543 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand 3.08 Uhr). Die Zahl der mit dem Coronavirus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um 6 auf 6381, wie aus den Daten von Dienstag hervorgeht. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 225.220 Covid-19-Infektionen registriert. Die landesweite Inzidenz lag bei 133.

Corona in Hessen: RKI meldet am Ostermontag 633 Coronavirus-Neuinfektionen

Update vom 5. April, 9.52 Uhr: In Hessen sind binnen einen Tages 633 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Seit Beginn der Pandemie haben sich 224.677 Menschen mit dem Virus infiziert, geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts (Stand 3.09 Uhr) am Montag hervor. Die Zahl der Menschen, die mit oder an einer Infektion gestorben sind, erhöhte sich demnach um fünf Todesfälle auf 6375. Die Inzidenz, also die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohnern binnen sieben aufeinanderfolgenden Tagen, lag am Montag bei 140,4, nachdem die Zahl am Sonntag auf 139,3 gesunken war.

Update vom 4. April, 14.19 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Ostersonntag 879 Corona-Neuinfektionen und fünf weitere Todesfälle in Hessen. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 224.044 Covid-19-Fälle nachgewiesen. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Coronavirus starben, erhöhte sich auf 6370. Die landesweite Inzidenz sank laut RKI auf 139,3. Am Vortag lag der Wert bei 144.

Corona in Hessen: Rund um Ostern werden weniger Tests durchgeführt

Was die Betrachtung der Corona-Fallzahlen in Hessen und ganz Deutschland angeht, weist das RKI darauf hin, dass rund um Ostern weniger getestet und weniger Ergebnisse übermittelt werden. Die im Vergleich zu den vergangenen Tagen geringen Coronavirus-Zahlen am Ostersonntag sind also mit Vorsicht zu genießen.

+++ 19.50 Uhr: Das RKI wies am Ostersamstag auf folgendes hin: „Rund um die Osterfeiertage ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.“

Update vom 3. April, 12.10 Uhr: In Hessen sind binnen 24 Stunden mehr als 1600 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Samstag (Stand 3.08 Uhr) 1686 neue Fälle. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 223 165 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona starben, erhöhte sich um 14 Todesfälle auf 6365.

Corona in Hessen: Fast 1600 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 144

Die landesweite Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, stieg erneut und lag am Samstag bei 144. Am Vortag lag der Wert bei 142,8. Insgesamt fünf Kommunen haben einen Inzidenzwert über 200. Am höchsten war er in der Stadt Offenbach mit 294,7.

Fünf Kommunen lagen noch unter einem Wert von 100. Am niedrigsten war er im Schwalm-Eder-Kreis mit 74,6. Im Landkreis Fulda sank die Corona-Inzidenz am Samstag leicht und liegt aktuell bei 206,1. Im Main-Kinzig-Kreis sank die Corona-Inzidenz ebenfalls und lag am Samstag bei 169,8. Im Vogelsberg wurden am Ostersamstag die meisten aktiven Fälle (62) in Schlitz gemeldet.

Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 374 Covid-19-Patienten, 187 von ihnen wurden beatmet (Stand 8.19 Uhr). 1687 von 1954 verfügbaren Intensivbetten waren belegt, auch von Menschen mit anderen Krankheiten.

Update vom 2. April, 11.42 Uhr: Binnen 24 Stunden sind in Hessen fast 2000 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag (Stand 3.08 Uhr) 1995 neue Fälle. Insgesamt wurden in Hessen seit Beginn der Pandemie 221.480 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona starben, erhöhte sich um 13 Todesfälle auf 6351.

Corona in Hessen: Fast 2000 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 142,8

Die landesweite Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, stieg wieder über die 140er-Marke und lag bei 142,8. Am Vortag lag sie bei 138,1. Die höchsten Werte mit einer Inzidenz von über 200 haben die Stadt Offenbach (265,6), der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (240,2) und der Kreis Fulda (227,2).

Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 357 Covid-19-Patienten, 172 von ihnen wurden beatmet (Stand 8.19 Uhr). 1718 von 1961 verfügbaren Intensivbetten waren belegt, auch von Menschen mit anderen Krankheiten.

Update vom 1. April, 8.56 Uhr: Die Zahl neuer Corona-Infektionen in Hessen ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) binnen eines Tages um 1879 gestiegen. Insgesamt wurden seit Pandemie-Beginn 219.484 Infektionen nachgewiesen. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Corona starben, erhöhte sich um 17 Todesfälle auf 6338. Die landesweite Inzidenz sank lag bei 138,1.

Corona in Hessen: Fast alle Heimbewohner haben erste Impfung erhalten

+++ 18.01 Uhr: Hessen folgt der Empfehlung der Ständigen Impfkommission und hat die Corona-Impfungen für unter 60-Jährige mit dem Wirkstoff von Astrazeneca ausgesetzt. Das teilte die Landesregierung am Mittwoch in Wiesbaden mit. Die davon betroffenen rund 12.500 Bürgerinnen und Bürger mit Impfterminen in den 28 hessischen Impfzentren würden stattdessen Vakzine der Firmen Biontech oder Moderna erhalten. „Der Wechsel erfolgt unkompliziert und unbürokratisch vor Ort in den Impfzentren“, teilte die Staatskanzlei mit.

Gute Nachrichten kommen aus den Alten- und Pflegeheimen: Kurz vor leichten Lockerungen bei den Corona-Regeln für Besuche sind nahezu alle Bewohner in Pflegeeinrichtungen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Von den 57.214 Bewohnern der Alten- und Pflegeheime (Stand: 31.12.2019) hätten mehr als 98 Prozent ihre Erstimpfung und knapp 73 Prozent die Zweitimpfung erhalten (Stand 30. März), so das Land. Die Besuchsmöglichkeiten werden ab April auf zwei Personen pro Tag erweitert. Bislang galt: Die Bewohner dürfen zweimal pro Woche von bis zu zwei Personen besucht werden.

Hessen: Baunatal, Alsfeld und Dieburg werden Coronavirus-Modellstädte

Update vom 31. März, 8.56 Uhr: Die Zahl neuer Corona-Infektionen in Hessen ist binnen eines Tages um mehr als 1500 gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch (Stand 3.08 Uhr) 1513 weitere Fälle im Bundesland. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 217.605 Infektionen nachgewiesen. Zuletzt kamen 23 weitere Todesfälle hinzu, die Gesamtzahl stieg auf 6321. Die landesweite Inzidenz lag bei 140,3.

+++ 17.49 Uhr: Das Land hat entschieden: Das nordhessische Baunatal, Alsfeld und das südhessische Dieburg sollen als Modellstädte Öffnungsmöglichkeiten in der Corona-Pandemie testen. Das gaben Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Dienstag in Wiesbaden bekannt. Grundlage der möglichen Öffnungen etwa für Handel und Veranstaltungen sind umfangreiche Teststrategien. Fulda und Hünfeld gehen dagegen leer aus.

Die Zahl der verabreichten Corona-Impfungen in Hessen hat derweil die Millionengrenze überschritten.  Elf Prozent der Bevölkerung haben eine Erstimpfung erhalten, fünf Prozent auch die zweite Spritze, wie das Land mitteilt. Bei der Impfquote liegt Hessen den Angaben zufolge im Bundesdurchschnitt.

Corona in Hessen: Ministerpräsident Volker Bouffier wirbt für regionale Konzepte

Update vom 30. März, 8.41 Uhr: Gegen eine zentralisierte Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland hat sich Ministerpräsident Volker Bouffier ausgesprochen. Die Situation in Frankreich zeige, dass das nicht erfolgreicher sei, sagte der CDU-Politiker dem „Handelsblatt“. Der Zeitung zufolge warb Bouffier dafür, regional differenziert vorzugehen. „Ich rate davon ab, das Regelwerk zu zentralisieren und die Gesetze zu verschärfen.“ Der Ministerpräsident sagte der Zeitung weiter: „Wir müssen erst einmal die gefassten Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz umsetzen und schauen, wie es funktioniert.“

Merkel hatte am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Anne Will“ starken Druck auf die Länder ausgeübt, um diese zur Umsetzung der Notbremse und schärferer Maßnahmen gegen die dritte Infektionswelle zu bewegen. Modellprojekten mit Öffnungen erteilte sie eine klare Absage - und deutete an, notfalls könne der Bund tätig werden, wenn die Länder nicht handelten. Eine Möglichkeit sind laut Merkel präzisere Vorgaben im Infektionsschutzgesetz. Diese müssten allerdings Bundestag und Bundesrat beschließen.

Video: „Neue Pandemie“: Merkel drängt Länder zu härterem Corona-Kurs

In Hessen sind binnen eines Tages 832 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das waren 127 mehr als am Montag, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Damit stieg die Zahl der bislang Infizierten auf 216 091. Die Zahl der Menschen, die mit oder an einer Corona-Infektion gestorben sind, erhöhte sich um 15 auf 6298. Die Inzidenz - die Anzahl der neuen Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - erhöhte sich auf 140,9.

Die höchste Inzidenz wies der Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf. Dort lag der Wert bei 291,6. In Offenbach war die Inzidenz mit einem Wert von 259,4 am zweithöchsten. Die Stadt Offenbach hatte angesichts der hohen Infektionszahlen am Montag wieder eine nächtliche Ausgangssperre eingeführt. Nur in vier Landkreisen lag die Inzidenz unter 100 - das könnte sich aber schon bald ändern, da der Wert in Wiesbaden bereits 99,1 betrug.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt weiter - 705 Neuinfektionen

Update vom 29. März, 8.28 Uhr: Binnen eines Tages sind in Hessen 705 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Damit stieg die Zahl der bislang infizierten Menschen auf 215.258, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montag mitteilte (Stand 03.08 Uhr). Die Inzidenz - die Anzahl der neuen Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - lag bei 138,7. Die Zahl der Todesopfer kletterte um fünf auf 6283 Menschen.

Die höchste Inzidenz wies der Landkreis Hersfeld-Rotenburg auf. Dort lag der Wert bei 287,4. Den kritischen Wert von 100 unterschritten nur fünf Kommunen. Am niedrigsten war die Inzidenz mit 74,8 im Rheingau-Taunus-Kreis.

Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 332 Covid-19-Patienten. 148 von ihnen wurden beatmet (Stand 06.19 Uhr).

Erstmeldung vom 28. März, 10.44 Uhr: Das Robert Koch-Institut registriert am Sonntag 1158 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Hessen. Seit Pandemie-Beginn gab es 214.553 Fälle. Acht weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 6278. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 133,3 und sinkt damit leicht.

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