Die Corona-Lage in Hessen scheint sich zu entspannen. (Symbolbild)
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Die Corona-Lage in Hessen scheint sich zu entspannen. (Symbolbild)

News-Ticker

Corona in Hessen: Maskenpflicht in Läden soll bleiben - Auflagen an Pfingsten weitgehend eingehalten

Die Corona-Inzidenz in Hessen liegt am Montag bei 74,1. Festivalveranstalter in Hessen haben mehr Planungssicherheit in der Pandemie gefordert. Im Einzelhandel soll die Maskenpflicht beibehalten werden.

+++ 18.13 Uhr: An den Pfingstfeiertagen sind in Hessen die Corona-Auflagen überwiegend eingehalten worden. In den vergangenen Tagen habe es keine groben Verstöße gegeben, teilten die hessischen Polizeistationen am Montag mit. In der vergangenen Woche ist in einzelnen Kommunen Hessens die sogenannte Bundesnotbremse aufgehoben worden, es gab Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Das lockte viele Ausflügler an den Feiertagen wiederum nach draußen. Hin und wieder sei es demnach vorgekommen, dass der Abstand oder Personenanzahl in einer Gruppe nicht eingehalten wurden. Nennenswerte Vorfälle habe es aber nicht gegeben. 

Im Interview mit der Fuldaer Zeitung hat der bekannte Aerosol-Forscher Gerhard Scheuch derweil an die Menschen appelliert, an die frische Luft zu gehen. Ansteckungen mit dem Coronavirus erfolgten zumeist in Innenräumen, so Forscher Scheuch.

Corona in Hessen: Situation für Festivalveranstalter sehr schwierig

Update vom 24. Mai, 8.26 Uhr: Festivalveranstalter in Hessen haben mehr Planungssicherheit gefordert. Die Situation sei „extrem schwierig“, sagte Tobias Schrenk, Veranstalter des Golden Leaves Festival in Darmstadt, der Deutschen Presse-Agentur. In Bezug auf eine mögliche zugelassene Besucheranzahl im Sommer beispielsweise herrsche „Schweigen im Walde“. Ohne diese Vorgabe allerdings sei eine Planung kaum möglich. 

„So eine Großveranstaltung lässt sich selbst mit routinierten Abläufen nicht einfach aus dem Boden stampfen“, sagte Alexander Feiertag, Veranstalter des Open Flair Festivals in Eschwege (Werra-Meißner-Kreis). Das Festival wird 2021 definitiv nicht über die Bühne gehen. Beide Festivals sind neben 40 weiteren Teil des Aktionsbündnisses „Festivals in Hessen“. Kürzlich hatte das Bündnis in einem Positionspapier Forderungen gestellt.

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt weiter

Die Corona-Inzidenz in Hessen ist unterdessen weiter gesunken. Am Pfingstmontag meldet das Robert Koch-Institut einen Wert von 74,1 (Stand 3.13 Uhr). Außerdem registriert das RKI 175 Neuinfektionen. 283.870 Menschen haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert. 7212 Personen sind an oder mit dem Virus gestorben, das sind zwei mehr als am Vortag. An Wochenenden und Feiertagen sind die Fallzahlen erfahrungsgemäß meist niedriger, unter anderem weil weniger getestet wird, teilt das RKI außerdem mit.

Update vom 23. Mai, 10.33 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 634 weitere Corona-Fälle gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 75,4 nach 76,4 am Vortag, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Sonntag hervorgeht (Stand 3.10 Uhr). Im Zusammenhang mit dem Virus wurden 9 weitere Todesfälle registriert. Seit Beginn der Pandemie starben in Hessen 7210 Corona-Patienten und es wurden insgesamt 283.695 Infektionen registriert.

Update vom 22. Mai, 10.43 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 610 weitere Corona-Fälle gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 76,4 nach 75,2 am Vortag, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Samstag hervorgeht (Stand 3.11 Uhr). Im Zusammenhang mit dem Virus wurden 12 weitere Todesfälle registriert. Seit Beginn der Pandemie starben in Hessen 7201 Corona-Patienten und es wurden insgesamt 283.061 Infektionen registriert.

Corona in Hessen: 610 Neuinfektionen mit dem Virus und 12 weitere Todesfälle

+++ 19.24 Uhr: Hessen will die Maskenpflicht im Einzelhandel beibehalten. Man sehe „aus Gründen des Gesundheitsschutzes keinerlei Anlass, derzeit eine Änderung zu erwägen“, teilte das zuständige Sozialministerium am Freitag in Wiesbaden auf Anfrage mit.

In Niedersachsen haben Überlegungen der Landesregierung, die Maskenpflicht im Einzelhandel bei niedrigen Inzidenzwerten aufzuheben, für Aufsehen gesorgt. Der Entwurf für eine kurzfristige Lockerung der Corona-Regeln sah vor, in Regionen mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 die Maskenpflicht ab Dienstag nach Pfingsten aufzuheben. Nach vielfältiger Kritik entschied die niedersächsische Landesregierung allerdings am Freitagnachmittag, doch nicht die Maskenpflicht im Einzelhandel kurzfristig aufzuheben.

Das Sozialministerium in Wiesbaden teilt nach eigenen Angaben die Einschätzung des Robert Koch-Instituts, das der Einhaltung der sogenannten AHA+L-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen, regelmäßig lüften) eine hohe Bedeutung beimesse. „Auch von vollständig geimpften und genesenen Personen gehe weiterhin grundsätzlich ein Infektionsrisiko aus“, hieß es.

Corona in Hessen: Maskenpflicht im Einzelhandel soll bleiben

Update vom 21. Mai, 8.57 Uhr: Die Inzidenz in Hessen stagniert, aber es gibt keine neuen Todesopfer und auch die Zahl der aktiven Fälle geht zurück. Wie das Berliner Robert Koch-Instituts am Freitag berichtete, lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner der vergangenen sieben Tage wie am Vortag bei 75,2. (Stand 3.11 Uhr). Die Zahl der Todesopfer in Hessen blieb konstant bei insgesamt 7189 seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der aktiven Fälle sank um 600 auf rund 15.800.

In den Regionen wiesen am Freitag drei Städte die höchsten Inzidenzen auf: Wiesbaden lag bei 114,9, Kassel bei 112,8 und Offenbach bei 102,9. Ab einem Wert von 100 gilt die Bundes-Notbremse mit den entsprechenden Beschränkungen. Die niedrigsten Werte hatte der Wetteraukreis mit 32,1 Fällen pro 100.000 Bewohner binnen sieben Tagen. Er ist der erste Kreis, in der die zweite Stufe des hessischen Öffnungskonzeptes erreicht. Damit sind seit Freitag weitgehende Lockerungen möglich.

Auf den Intensivstationen des Bundeslandes wurden laut Divi-Intensivregister am Donnerstag 326 Covid-19 Patienten behandelt (Stand 6.19 Uhr). 171 von ihnen mussten beatmet werden. Der Anteil der Covid-Patienten auf den hessischen Intensivstationen lag am Freitag bei 17 Prozent.

Corona in Hessen: Erster Kreis darf weiter lockern

+++ 18.43 Uhr: Der Wetteraukreis kann angesichts noch einmal gesunkener Corona-Zahlen als erste Region in Hessen weitergehende Lockerungen im Alltag umsetzen. Ab Freitag (21. Mai) gelten die Regelungen der zweiten Stufe des Öffnungskonzeptes des Landes. Möglich wird das, weil der Kreis fünf Tag in Folge unter einer Inzidenz von 50 lag. Das Stufenkonzept sieht schrittweise Lockerungen in der Pandemie vor. Die erste Stufe mit den ersten Erleichterungen hatte der Kreis bereits Anfang der vergangenen Woche erreicht.

Von Freitag an gilt in der zweiten Stufe unter anderem: In der Wetterau dürfen sich zwei Haushalte oder zehn Personen privat treffen, wobei Geimpfte, Genesene und Kinder unter 14 Jahren nicht mitzählen. An den Schulen ist, verbunden mit einer Testpflicht zweimal pro Woche, Präsenzunterricht wieder für alle Jahrgangsstufen möglich.

Corona in Hessen: RKI meldet 1046 neue Corona-Infektionen

Update vom 20. Mai, 8.11 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 1046 weitere Corona-Fälle gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 75,2 nach 81,6 am Vortag, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervorgeht (Stand 3.10 Uhr). Im Zusammenhang mit dem Virus wurden 14 weitere Todesfälle registriert. Seit Beginn der Pandemie starben in Hessen 7189 Corona-Patienten und es wurden insgesamt 281 797 Infektionen registriert.

In den Regionen wies die höchste Inzidenz mit 124,7 der Kreis Waldeck-Frankenberg auf, den niedrigsten der Wetteraukreis mit 31,5. Mit dem Inzidenzwert wird die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner an sieben aufeinanderfolgenden Tagen erfasst. Ab einem Wert von 100 gilt in den Kreisen und kreisfreien Städten die Bundes-Notbremse mit den entsprechenden Beschränkungen. Darunter greift ein Lockerungsplan in zwei Stufen des Landes.

Dem RKI zufolge wiesen am Donnerstag vier Kreise und Städte einen Wert von über 100 auf, drei Kreise lagen unter 50. Neben der Wetterau gehörten dazu auch die Kreise Hochtaunus und Darmstadt-Dieburg.

Corona in Hessen: Ärzte sind gegen Impfung von Kindern in Zentren

+++ 18.18 Uhr: Kinder und Jugendliche sollten nach Auffassung von hessischen Ärztevereinigungen in Arztpraxen und nicht in Impfzentren gegen das Coronavirus geimpft werden. Viel mehr als bei Erwachsenen sei bei ihnen eine individuelle Abwägung und eine Beratung notwendig, dies könne von den Impfzentren nicht geleistet werden, teilten die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen sowie der hessische Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte am Dienstag mit. Kinder hätten ein sehr geringes Risiko, ernsthaft an Covid-19 zu erkranken und seien keine Superspreader. Hessen möchte noch vor den Sommerferien damit beginnen, Schülern ab dem zwölften Lebensjahr ein Impfangebot zu unterbreiten. 

Update vom 19. Mai, 9.21 Uhr: In Hessen haben sich innerhalb von 24 Stunden 1170 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank nach Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand 3.12 Uhr) auf 81,6. Am Vortag hatte sie noch bei 87,3 gelegen. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen 280.751 Menschen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg um 24 auf nun 7175.

Mit dem Inzidenzwert wird die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner an sieben aufeinanderfolgenden Tagen erfasst. Die Bundes-Notbremse, mit der Beschränkungen bei steigenden Infektionszahlen automatisch ab dem Inzidenz-Wert von 100 greifen, gilt allerdings nur auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte. Nach Angaben des RKI lag der Wert am Mittwoch noch in sechs Kommunen über 100. Am höchsten ist er in der Stadt Kassel mit 135,1. In den Kreisen Wetterau (28,2) und Darmstadt-Dieburg (46,3) lag er unter 50.

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt - 1170 Neuinfektionen

Laut Divi-Intensivregister wurden am Dienstag (Stand 7.19 Uhr) 352 Menschen in Hessen wegen Covid-19 auf Intensivstationen hessischer Krankenhäuser behandelt. 178 von ihnen mussten invasiv beatmet werden. Aktuell sind den Angaben zufolge 1679 der 1924 verfügbaren Intensivbetten belegt, auch mit Patienten mit anderen Krankheiten.

Update vom 18. Mai, 10.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen in Hessen ist nach Daten des Robert Koch-Instituts am Dienstag auf 87 gesunken (Stand 0.00 Uhr). Am Vortag lag sie bei 92,6. Innerhalb eines Tages seien 240 Neuinfektionen mit dem Virus gemeldet worden. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 279.582 Menschen infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg um 16 auf nun 7151.

Mit dem Inzidenzwert wird die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner an sieben aufeinanderfolgenden Tagen erfasst. Die Bundes-Notbremse, mit der Beschränkungen bei steigenden Infektionszahlen automatisch ab dem Inzidenz-Wert von 100 greifen, gilt allerdings nur auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte. Nach einer Auflistung des Landes gelten nach wie vor für sechs Kommunen Lockerungen im Kampf gegen die Pandemie.

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt weiter - Ab Juni Impf-Registrierung für alle frei

+++ 18.08 Uhr: In der hessischen Corona-Impfkampagne soll von Juni an die Registrierung für alle Bürger geöffnet werden - unabhängig von der Priorisierungsgruppe. Das kündigte die Landesregierung am Montag in Wiesbaden an. Bei der Terminvergabe würden allerdings zunächst noch solche Menschen bevorzugt, die einer der priorisierten Gruppen 1 bis 3 angehören.

Hessen möchte außerdem noch vor den Sommerferien damit beginnen, Schülerinnen und Schülern ab dem 12. Lebensjahr ein Impfangebot zu unterbreiten, damit diese im Idealfall bis zum Start des neuen Schuljahres mindestens einmal geimpft sind.

Update vom 17. Mai, 8.57 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen in Hessen ist nach Daten des Robert Koch-Instituts am Montag auf 92,6 gesunken (Stand 3.11 Uhr). Mit diesem Wert wird die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner an sieben aufeinanderfolgenden Tagen erfasst. Binnen 24 Stunden waren in Hessen 307 neue Infektionen registriert worden. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, erhöhte sich um 7 Todesfälle auf 7135 in Hessen. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 279.342 Corona-Infektionen erfasst.

Corona-Inzidenz in Hessen sinkt - 7 weitere Todesfälle

Die Bundes-Notbremse, mit der Beschränkungen bei steigenden Infektionszahlen automatisch ab dem Inzidenz-Wert von 100 greifen, gilt allerdings nur auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte. In Hessen lagen am Montag bereits 16 der 26 Kreise oder kreisfreie Städte unter dem Wert von 100. Wird die Marke an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten, werden die Beschränkungen gelockert. Es gilt dann ein Stufenkonzept des Landes Hessen.

Laut Divi-Intensivregister wurden am Sonntag (Stand 7.19 Uhr) 375 Menschen in Hessen wegen Covid-19 auf Intensivstationen hessischer Krankenhäuser behandelt, 185 von ihnen mussten invasiv beatmet werden. Aktuell sind den Angaben zufolge 1685 der 1943 verfügbaren Intensivbetten belegt, auch mit Patienten mit anderen Krankheiten.

Update vom 16. Mai, 9.12 Uhr: Bei 685 neuen Corona-Fällen sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen auf 93,0. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Sonntag (Stand 3.10 Uhr) hervor. 10 weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Corona-Beschränkungen in Hessens Altenheimen gelockert

Die Corona-Besuchsbeschränkungen in den hessischen Alten- und Pflegeheimen sind für vollständig geimpfte und genesene Bürger deutlich gelockert worden. Die Testpflicht vor dem Betreten der Heime ist am Samstag für diese Menschen nach der neuen Verordnung der hessischen Landesregierung entfallen.

In den Zimmern der Alten- und Pflegeheime gibt es zudem keine Maskenpflicht mehr, wenn die Bewohnerin oder der Bewohner genesen oder vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist. Auch die Beschränkung der täglich möglichen Besuche für Bewohner der Heime entfällt nach den neuen Corona-Regeln im Land vollständig.

Update vom 15. Mai, 10.37 Uhr: Innerhalb eines Tages registrierte das Robert Koch-Institut 535 weitere Corona-Infektionen (Stand: Samstag 3.10 Uhr). Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 99,7. Zuletzt hatte der Wert am 17. März unter dieser Marke gelegen. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen in Hessen stieg bis Samstag auf 278.351. Mittlerweile sind in Hessen 7118 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben (plus 12 zum Vortag).

Corona in Hessen: Inzidenz geht weiter zurück

Update vom 14. Mai, 10.17 Uhr: In Hessen wurden innerhalb eines Tages 1015 neue Corona-Fälle registriert. Die Inzidenz ist erneut gesunken und liegt landesweit bei 109 (nach 114,2 am Vortag), wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Freitag (Stand 3.10 Uhr) hervorgeht. Sechs weitere Patienten starben an oder mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie wurden 7106 Todesfälle sowie insgesamt 277.815 Infektionen in Hessen gezählt.

Update vom 13. Mai, 8.00 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 1439 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Inzidenz ging erneut weiter zurück und lag landesweit bei 114,2 (nach 117,1 am Vortag), wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Donnerstag (Stand 3.10 Uhr) hervorgeht. 16 weitere Patienten starben an oder mit dem Virus.

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt an Himmelfahrt weiter

Seit Beginn der Pandemie wurden 7100 Todesfälle sowie insgesamt 276.800 Infektionen in Hessen gezählt. In den Regionen wies die höchste Inzidenz, also die Zahl der Neuansteckungen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner, mit 169,8 (Vortag: 173,1) der Kreis Hersfeld-Rotenburg auf, gefolgt von Fulda (168,5), Kassel (155,8) und Offenbach (153,5). Am niedrigsten war der Wert in Darmstadt mit 65,7.

+++ 17.33 Uhr: Die hessische Landesregierung hat einen Stufenplan für weitere Corona-Öffnungsschritte beschlossen. Die neuen Regeln sollen schrittweise gelten, sobald in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 100 sinkt und damit die Maßnahmen der Bundesnotbremse dort nicht mehr greifen, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts.

Die aktuelle Corona-Entwicklung mit sinkenden Zahlen gebe Grund zur Hoffnung, erklärte der Regierungschef die Lockerungen. Die Bundesnotbremse beginne langsam zu wirken und parallel steige die Impfquote stetig an. Ein Drittel der hessischen Bevölkerung sei mittlerweile mindestens einmal geimpft. Zudem seien bereits drei Landkreise aus der Bundesnotbremse gefallen. Es sei davon auszugehen, dass weitere Kreise in den kommenden Tagen folgen werden.

Corona in Hessen: Stufenplan für Öffnungsschritte vorgestellt

Mit dem Stufenplan werde der Bevölkerung vor allem in Bereichen wie den Kindertagesstätten, den Schulen, dem Einzelhandel, dem Hotelgewerbe, der Gastronomie, der Kulturbranche und dem Sport wichtige Öffnungsperspektiven geben, betonte Bouffier. Es müsse jedoch weiter verantwortungsvoll und besonnen vorgegangen werden, da die dritte Corona-Welle noch nicht vorbei sei.

Die neuen Maßnahmen sollen in einer ersten Stufe in den Landkreisen oder kreisfreien Städten greifen, die an oder ab dem 17. Mai nicht mehr unter die Beschränkungen der Bundesnotbremse fallen. Bei der Ermittlung der Werte würden auch die Tage vor Inkrafttreten der Verordnungsänderung berücksichtigt.

Eine zweite Stufe sieht nach Angaben der Staatskanzlei weitere Lockerungen vor, falls die Inzidenz - also die Zahl der Neuansteckungen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner - nach der Stufe eins weitere 14 aufeinanderfolgende Tage unter 100 oder sobald sie fünf aufeinanderfolgende Tage lang unter 50 liegt.

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt weiter

+++ 12.49 Uhr: Die schwarz-grüne Landesregierung plant für diesen Mittwoch eine erneute Sitzung des hessischen Corona-Kabinetts. Möglicherweise wird Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wegen der derzeit rückläufigen Coronazahlen im Anschluss an die Sitzung weitere Öffnungsschritte für die Bevölkerung ankündigen.

Der Regierungschef hat bereits verkündet, dass ab diesem Samstag, 15. Mai, die Besuchsbeschränkungen in den hessischen Alten- und Pflegeheimen deutlich gelockert werden. Unter anderem soll dann für diese Personen die Testpflicht vor dem Betreten der Heime entfallen und in den Zimmern für sie keine Maskenpflicht mehr gelten. Die Beschränkung der täglich möglichen Besuche für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen werde vollständig entfallen.

Update vom 12. Mai, 9.42 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 1586 neue Corona-Fälle registriert worden. Die Inzidenz ging erneut zurück und lag landesweit bei 117,1 nach 119,6 am Vortag, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Mittwoch (Stand 3.11 Uhr) hervorgeht. Elf weitere Patienten starben an oder mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie wurden 7084 Todesfälle sowie insgesamt 275.361 Infektionen im Bundesland gezählt.

In den Regionen wies die höchste Inzidenz, also die Zahl der Neuansteckungen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner, mit 173,1 der Kreis Hersfeld-Rotenburg auf, gefolgt von der Stadt Offenbach mit 172,7. Am niedrigsten war der Wert im Wetteraukreis mit 73,3. Insgesamt lagen acht Kreise und Städte unter der Marke von 100.

Corona in Hessen: Stimmung bei Unternehmen bessert sich - Inzidenz sinkt

Erstmeldung vom 11. Mai: Wiesbaden - Ein Drittel (32 Prozent) der 2600 befragten Unternehmen im Land schätzt die derzeitige Geschäftslage als gut ein. 42 Prozent sind zufrieden, 26 Prozent bewerten die aktuelle Lage als schlecht.

Groß ist die Zuversicht den Angaben zufolge vor allem in der Industrie wegen gut gefüllter Auftragsbücher und sich aufhellender Exportaussichten. Sorgen machen sich nach wie vor das Gastgewerbe und die Reisewirtschaft sowie weite Teile des stationären Handels.

Im Gastgewerbe bewerten 88 Prozent der Unternehmen ihre derzeitige Geschäftslage als schlecht. 16 Prozent der Betriebe in dieser Branche befürchten, in die Pleite zu rutschen. Im Durchschnitt aller Branchen sehen sich nur drei Prozent von Insolvenz bedroht.

Video: Corona regional - Das Update für Hessen

Umso wichtiger sei es nun, dass die Landesregierung Handel und Gastronomie echte Perspektiven aufzeige. Die Politik sollten schnellstmöglich die schrittweise, verantwortbare Öffnung geschlossener Betriebe beginnen“, bekräftigte Lippmann. „Jeder verantwortbare Öffnungsschritt ist praktische Wirtschaftshilfe.“

Unterdessen hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen mit Haus- und Facharztpraxen eine Impfaktion mit dem Astrazeneca-Impfstoff gestartet. So können sich die Hessen noch vor den Sommerferien vollständig gegen das Coronavirus impfen lassen und erhalten einen digitalen Impfpass.

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