Die Corona-Lage in Hessen entspannt sich nicht. (Symbolbild)
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Die Corona-Lage in Hessen entspannt sich nicht. (Symbolbild)

News-Ticker

Corona in Hessen: Tausende demonstrierten bei Mai-Kundgebungen - Astrazeneca für alle Altersgruppen frei

Die Corona-Lage in Hessen bleibt angespannt. Am Montag meldet das Robert-Koch-Institut eine Inzidenz von 152,4. Tausende Teilnehmer demonstrierten bei Mai-Kundgebungen für eine solidarische Bewältigung der Corona-Krise.

Update vom 3. Mai, 8.55 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für Hessen 626 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Seit Beginn der Pandemie haben sich 265.602 Menschen mit dem Virus infiziert. Zudem sind elf weitere Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben; insgesamt sind es 6904. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI am Montag bei 152,4.

Update vom 2. Mai, 8.11 Uhr: Bei zahlreichen Mai-Kundgebungen in ganz Hessen haben Tausende Menschen am Samstag für gerechte Löhne und die solidarische Bewältigung der Corona-Krise demonstriert. Allein in Frankfurt kamen laut Polizei mehr als 3000 Teilnehmer zur Kundgebung am Opernplatz zusammen.

Corona in Hessen: Tausende Teilnehmer bei Mai-Kundgebungen

Nahezu alle hätten Mund-Nasen-Schutz getragen und sehr auf Abstände geachtet, sagte ein Polizeisprecher. Auch in Fulda riefen DGB-Redner bei einer Demo zu Solidarität auf. Veranstalter und Teilnehmer bekamen ein Lob von der Polizei für die Einhaltung der Corona-Regeln

Für den gesamten Bezirk Hessen-Thüringen berichtete der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) von 36 Veranstaltungen, darunter in Kassel, Hanau, Fulda und Offenbach. Am Nachmittag gab es dann noch eine bundesweite Online-Veranstaltung. Hessens DGB-Chef Michael Rudolph verlangte in seiner Rede unter anderem ein höheres Kurzarbeitergeld von mindestens 1200 Euro sowie die Abschaffung geringfügiger und befristeter Arbeitsverhältnisse.

Von der schwarz-grünen Landesregierung forderte der Gewerkschafter ein Konzept, die hessische Industrie sozial und ökologisch nachhaltig zu verändern und Beschäftigung zu sichern. Die IG Metall setzte sich für eine Angleichung der Tarifbedingungen in Ost und West sowie für mehr Ausbildungsaktivitäten ein.

Update vom 1. Mai, 7.38 Uhr: Die Maskenpflicht für Erzieher erschwert die Arbeit mit Kindern. „Das ist schon ein Hindernis“, sagte Stefan Dinter, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Kinderarbeit Hessen, der Deutschen Presse-Agentur. Je kleiner die Kindern, desto größer seien die Einschränkungen in der pädagogischen Arbeit.

Corona in Hessen: Maskenpflicht in Kitas erschwert die Arbeit für Erzieher

In Hessen wurde vor einem Jahr die Maskenpflicht eingeführt - und danach auf immer weitere Lebensbereiche und Bevölkerungsgruppen ausgeweitet. Erzieher in Kitas sind erst seit einer Woche offiziell verpflichtet, bei der Arbeit medizinische Masken zu tragen, zuvor wurde das nur empfohlen. „Das macht unsere Arbeit auf jeden Fall komplizierter“, sagte Dinter.

Erzieher hätten die Erfahrung gemacht, dass die Gruppen seit Einführung der Maskenpflicht tendenziell lauter und „rabaukiger“ seien. Das nonverbale Feedback funktioniere nicht so gut. Die Erzieher neigten dazu, mehr kurze Sätze zu bilden, weil diese besser verstanden würden. Kinder berichteten, „dass sie es doof finden, weil man nicht sieht, ob jemand traurig oder fröhlich ist“.

Update vom 30. April, 8.04 Uhr: In Hessen haben sich binnen eines Tages 1737 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Neuansteckungen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner gab erneut leicht nach auf 166,5, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Freitag hervorgeht (Stand: 3.11 Uhr). Am Tag zuvor hatte dieser Wert bei 169,9 gelegen. Weitere 28 Menschen starben mit oder an dem Virus, damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie auf 6862. Hessenweit wurden seither 262.327 Corona-Fälle gemeldet.

Corona in Hessen: 1737 neue Infektionen - Bouffier: Astrazeneca für alle Altersgruppen frei

Die höchste Inzidenz wies am Freitag mit 263,3 die Stadt Offenbach auf, gefolgt vom Landkreis Fulda mit 240,7. Die niedrigste Inzidenz hat der Wetteraukreis mit 107,0.

452 Covid-Patienten werden in Hessen nach neuesten Zahlen des DIVI-Intensivregisters (Stand 7.19 Uhr) auf Intensivstationen behandelt, 231 von ihnen müssen beatmet werden. 1769 der 1966 verfügbaren Intensivbetten sind laut DIVI belegt, auch mit Patienten mit anderen Krankheiten.

+++ 20.32 Uhr: Im Landkreis Fulda ist in dieser Woche ein Pilotprojekt zu Betriebsimpfungen für Unternehmen der kritischen Infrastruktur gestartet. Das sind unter anderem Betriebe in den Bereichen Logistik, Energieversorgung, Transportwesen, Medien und Lebensmittelwirtschaft; insgesamt sind in Fulda acht Unternehmen dabei.

Derweil berichtet Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, dass die Produktion von Corona-Impfstoffen Fahrt aufnehme. Bis Montag seien in Hessen mehr als 1,8 Millionen Schutzimpfungen verabreicht worden, darunter rund 470.000 Zweitimpfungen. Bouffier erinnerte daran, dass sich Impfwillige mit Astrazeneca impfen lassen können - ohne Priorisierungsvorgaben. „Dies ergibt gerade für jüngere Menschen die Möglichkeit, dass sie jetzt nicht mehr warten müssen.“ Heißt: Astrazeneca ist für alle frei.

Update vom 29. April, 8.58 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Hessen ist am Donnerstag leicht gesunken und beträgt nun 169,9, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand 03.10 Uhr). Am Tag zuvor hatte dieser Wert noch 175,5 betragen. Binnen 24 Stunden wurden in Hessen 2102 neue Covid-19-Infektionen registriert. Die Zahl der Menschen, die in Hessen mit oder an dem Coronavirus starben, stieg um 19 Todesfälle auf 6834.

Corona in Hessen: 2036 Neuinfektionen - Inzidenz stagniert

Update vom 28. April, 9.07 Uhr: Die Inzidenz in Hessen stagniert: Am Mittwoch (Stand 3.09 Uhr) lag sie laut Robert Koch-Institut bei 175,5 nach 176,9 am Vortag. Binnen 24 Stunden sind in Hessen 2036 neue positive Testergebnisse registriert worden. Es gab 13 weitere Todesfälle, die mit dem Virus in Zusammenhang gebracht werden.

Als aktiv infiziert gelten derzeit rund 23.900 Menschen. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen insgesamt 258.487 Infektionen und 6815 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet.

Die höchste Inzidenz haben aktuell der Kreis Hersfeld-Rotenburg mit 257,6 und die Stadt Fulda mit 250 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

460 Covid-Patienten werden in Hessen nach neuesten Zahlen des DIVI-Intensivregisters auf Intensivstationen (Stand 7.19 Uhr) behandelt, 230 von ihnen müssen beatmet werden. Knapp ein Viertel aller Intensivpatienten leiden an Covid-19. Knapp zehn Prozent der Intensivbetten im Land sind noch frei.

Update vom 27. April, 8.21 Uhr: Binnen 24 Stunden sind in Hessen 612 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Dienstag (Stand 3.10 Uhr) hervor. Es gab weitere 48 Todesfälle, die mit dem Virus in Zusammenhang gebracht werden.

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt am Dienstag leicht - 48 Todesfälle

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, ging leicht auf 176,9 zurück, nach 179,5 am Vortag. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen damit insgesamt 256.451 Infektionen und 6802 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet. Als aktiv infiziert gelten derzeit rund 23.700 Menschen, etwa 225.900 gelten als genesen.

In den Regionen wies die Stadt Offenbach mit 307,8 weiter die höchste Inzidenz auf. Über dem Wert von 200 lagen noch vier Landkreise sowie die Städte Frankfurt und Kassel. Die niedrigsten Werte gab es im Wetteraukreis (104,4).

+++ 18.13 Uhr: Die erste hessische Schulwoche unter teils strengeren Vorgaben der Bundes-Notbremse zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist nach Angaben des Kultusministeriums ohne größere Probleme gestartet. Unter anderem im Kreis Groß-Gerau und in der Stadt Kassel habe der Wechsel in den Distanzunterricht den Rückmeldungen zufolge reibungslos geklappt, sagte ein Sprecher in Wiesbaden auf Anfrage der Agentur dpa. Nur in Einzelfällen hätten Kinder vor den Schultoren gestanden.

Die Polizei hat indes 16 Menschen bei einer illegalen Technoparty in Büdingen im Wetteraukreis erwischt. Die Partygänger hatten trotz der Corona-Regeln in einer landwirtschaftlichen Halle gefeiert. Die Beamten lösten die Party in der Nacht zu Sonntag auf, nahmen die Personalien der Gäste im Alter zwischen 19 und 27 Jahren auf und sprachen Platzverweise aus. Die Feiernden müssen nun mit einer Anzeige rechnen.

Die Bundes-Notbremse und die damit auch in Hessen geltenden Regeln machen den Betreibern des Rosenbades einen Strich durch die Rechnung. Die RhönEnergie betont aber: „Wir sind vorbereitet.“ Heißt: Sobald das Infektionsgeschehen in Fulda es zulässt, soll das Freibad Rosenau öffnen.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt am Montag auf 179,5

Update vom 26. April, 8.17 Uhr: Die Sieben-Tages-Inzidenz in Hessen steigt am Montag leicht auf 179,5. Das teilt das Robert-Koch-Institut in Berlin mit. Landesweit sind innerhalb eines Tages 751 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Zwölf Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen damit insgesamt 255.839 Infektionen und 6754 Todesfälle gemeldet.

Die Stadt Offenbach liegt mittlerweile bei einer Inzidenz von über 300 (318,5). Fünf weitere Landkreise sowie die Stadt Kassel knacken die 200er-Marke, darunter der Landkreis Fulda mit einer Inzidenz von 270,7 auf Rang zwei der Hotspots in Hessen. Nach den Daten des Divi-Intensivregisters lagen in Hessen am Montag 471 Corona-Patienten auf Intensivstationen. 231 von ihnen wurden invasiv beatmet. 1728 von 1958 verfügbaren Intensivbetten waren belegt, auch von Patienten mit anderen Krankheiten.

Die Polizei spricht derweil nach dem ersten Wochenende mit der bundesweiten Notbremse und damit fast hessenweit geltenden Ausgangsbeschränkungen von einer „ruhigen Lage“. Verstöße habe es kaum gegeben. In Frankfurt und Kassel hatten laut Polizei einige Hundert Menschen gegen die Ausgangssperre protestiert. Die Demonstranten seien aber weitgehend friedlich geblieben.

Update vom 25. April, 10.47 Uhr: Binnen 24 Stunden wurden in Hessen 1483 neue Fälle mit dem Coronavirus registriert. Das meldet das Robert Koch-Institut am Sonntag (Stand 3.09 Uhr). Es gab 9 weitere Todesfälle, die mit dem Virus in Zusammenhang gebracht wurden. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz erhöhte sich auf 177,1. Am Samstag hatte sie bei 176,3 gelegen. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen insgesamt 255.088 Infektionen und 7642 Todesfälle gemeldet.

Update vom 24. April, 11.50 Uhr: Binnen 24 Stunden wurden in Hessen 2252 neue Fälle mit dem Coronavirus registriert. Das meldet das Robert Koch-Institut am Samstag (Stand 3.10 Uhr). Es gab weitere 18 Todesfälle, die mit dem Virus in Zusammenhang gebracht wurden. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz erhöhte sich auf 176,3. Am Freitag hatte sie noch bei 165,6 gelegen. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen insgesamt 253.605 Infektionen und 6733 Todesfälle gemeldet.

Corona in Hessen: 1483 neue Infektionen und neun weitere Todesfälle registriert

+++ 16.14 Uhr: Weitere 1,5 Millionen Menschen in Hessen können sich ab sofort für eine Corona-Schutzimpfung anmelden. Wie Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Freitag in Wiesbaden sagte, ist nun die Registrierung für die Priorisierungsgruppe drei möglich. Zu dieser Gruppe gehören neben Menschen im Alter zwischen 60 und 69 Jahren Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf sowie Angehörige bestimmter Berufsgruppen. Dazu zählen den Angaben zufolge unter anderem Menschen mit Immundefizienz oder Autoimmunerkrankungen sowie Herzinsuffizienz. Auch Feuerwehrleute und andere bestimmte Berufsgruppen sind nun berechtigt, sich für einen Impftermin anzumelden. Erst vor kurzem hatte der Landkreis Fulda mitgeteilt, dass alle Feuerwehrleute gegen Corona geimpft werden sollen.

Corona in Hessen: 2252 Neuinfektionen und 18 weitere Todesfälle

Bislang geimpft werden konnten in Hessen Angehörige der Priorisierungsgruppen eins und zwei. Dazu zählen unter anderem über 70-Jährige, Bewohner in den Alten- und Pflegeheimen, Menschen mit einer schweren Vorerkrankung und besonders gefährdete Berufsgruppen. Die Priorisierungsgruppe zwei umfasst nach Angaben des Innenministeriums ebenfalls 1,5 Millionen Menschen. Die Registrierung von Personen, die den ersten beiden Priorisierungsgruppen angehören, ist weiterhin möglich.

Corona in Hessen: Kritik an Bundes-Notbremse

Erstmeldung vom 23. April, 9.26 Uhr:

Wiesbaden - Binnen 24 Stunden wurden in Hessen 2010 neue Fälle mit dem Coronavirus registriert. Dies meldet das Berliner Robert-Koch-Institut am Freitag (Stand 3.09 Uhr). Es gab weitere 24 Todesfälle, die mit dem Virus in Zusammenhang gebracht wurden. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz erhöhte sich auf 165,6. Am Donnerstag hatte sie noch bei 161,5 gelegen. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen insgesamt 251.353 Infektionen und 6715 Todesfälle gemeldet.

In den Regionen wies die Stadt Offenbach mit 299,4 die höchste Inzidenz auf. Über dem Wert von 200 lagen auch die Kreise Limburg-Weilburg (286,8), Hersfeld-Rotenburg (278,3) sowie Fulda (261,7) und die Stadt Kassel (204,3). Den niedrigsten Wert verzeichnete der Werra-Meißner-Kreis mit 99,4.

Corona in Hessen: 2010 neue Infektionen am Freitag - Inzidenz liegt bei 165,6

Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin von Freitag (Stand 7.19 Uhr) 476 Covid-19-Patienten, von denen 230 beatmet wurden. 1753 der 1956 verfügbaren Intensivbetten waren belegt, auch von Menschen mit anderen Krankheiten.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte am Donnerstag im Bundesrat die Einführung der Bundes-Notbremse heftig kritisiert. Der Regierungschef verwies in seiner Rede auf juristische und praktische Probleme bei der Änderung des Infektionsschutzgesetzes. So bezeichnete der CDU-Politiker die starren Ausgangsbeschränkungen als „verfassungsrechtlich problematisch“.

Trotz dieser Kritik, nicht nur von hessischer Seite, passierte das Gesetz den Bundesrat. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat es unterzeichnet. Diese bundesweiten Regelungen der Notbremse in der Corona-Pandemie gelten ab Samstag.

Die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek hat sich am Donnerstag im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zu Antigen-Schnelltests geäußert. Ihrer Meinung nach können diese zur Eindämmung der Pandemie beitragen. Einzelne „freizutesten“ hält sie jedoch für problematisch.

„Für die individuelle Diagnose sind Antigentests ungeeignet. Wenn Sie aber Gruppen regelmäßig testen, die immer wieder zusammenkommen und sich nicht optimal an Hygieneregeln halten können, dann werden Sie nicht alle, aber viele Infektionsketten unterbrechen“, sagte die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt.

Video: Bundes-Notbremse greift ab Samstag - Das sind die Regeln

„Gefährlich“ findet Ciesek, wenn man mit einem negativem Schnelltest ohne weitere Schutzmaßnahmen ins Restaurant oder ins Theater geht. „Da werden Ihnen zu viele durchrutschen“, sagte sie im Interview.

Dass neue Mutanten des Coronavirus die Impferfolge komplett zunichte machen, glaubt die Professorin nicht. „Die Abwehrreaktion könnte bei Virusvarianten schwächer sein, aber vermutlich wird es weiterhin eine Reaktion geben.“ Vielleicht werde es so sein wie bei der Grippe-Impfung: „Ich könnte mir vorstellen, dass man den Impfstoff regelmäßig anpasst. Das geschieht ja auch jetzt schon im Fall der südafrikanischen Mutante.“

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