Ministerpräsident Volker Bouffier verkündete am Dienstag neue Corona-Regeln für das Land Hessen.
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Ministerpräsident Volker Bouffier verkündete am Dienstag neue Corona-Regeln für das Land Hessen.

News-Ticker

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt unter 10 - Ministerpräsident Bouffier verkündet Lockerungen

In Hessen sinkt die Corona-Inzidenz laut RKI am Dienstag auf 9,2. Die niedrigen Inzidenzzahlen haben dafür gesorgt, dass ab Freitag die Corona-Regeln in Hessen spürbar gelockert werden.

  • Corona in Hessen: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag eine Inzidenz von 9,2.
  • Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier gab am Dienstagnachmittag neue Corona-Regeln für Hessen bekannt.
  • Hier geht es zum aktuellen Corona-Ticker für Hessen.

+++ 20.45 Uhr: In Hessen gelten ab dem 25. Juni neue Corona-Regeln. Dies teilte Ministerpräsident Volker Bouffier am Dienstag in einer Pressekonferenz mit. Wegen der sinkenden Inzidenzzahlen wurden die Regeln spürbar gelockert. Unter anderem gilt in Schulen die Maskenpflicht im Unterricht nicht mehr. Außerdem werden die Kontaktregeln weitestgehend aufgehoben, so dass sich Bürger im privaten Umfeld ab Freitag in unbeschränkter Zahl treffen dürfen.

Update vom 22. Juni, 9.07 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen ist noch einmal leicht gesunken. Der landesweite Wert lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag bei 9,2. Die Behörden meldeten demnach binnen eines Tages 41 neue Corona-Infektionen sowie 20 weitere Todesfälle, die mit Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht wurden.

Die Gesamtzahl der in Hessen seit Beginn der Pandemie registrierten Infektionen lag bei 290.249. Insgesamt 7490 Menschen starben bislang an oder mit dem Virus.

Die höchste Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, verzeichnete der Kreis Groß-Gerau mit 30,1. Weiterhin einen Wert von 0,0 wies der Vogelsbergkreis auf.

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt unter 10

+++ 11.58 Uhr: Eine Studie stellt dem Distanzunterricht während der Corona-Krise ein schlechtes Zeugnis aus. So soll er auf Schülerinnen und Schüler einen ähnlichen Effekt wie die Sommerferien haben. „Die durchschnittliche Kompetenzentwicklung während der Schulschließungen im Frühjahr 2020 ist als Stagnation mit Tendenz zu Kompetenzeinbußen zu bezeichnen und liegt damit im Bereich der Effekte von Sommerferien“, erklärte Prof. Andreas Frey, der an der Goethe-Universität Pädagogische Psychologie lehrt und einer der Autoren der Studie ist.

Update vom 21. Juni, 8.21 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hessen liegt weiter um die 10. Am Montag gab das Robert Koch-Institut (Stand 3.12 Uhr) die wichtige Kennziffer mit 9,9 an, am Sonntag hatte sie bei 10,0 gelegen. Bundesweit betrug die Inzidenz am Montag 8,6. Die Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche an.

Binnen 24 Stunden wurden in Hessen 34 neue Corona-Infektionen registriert. Zwei weitere Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Toten im Bundesland auf 7470. Den höchsten Inzidenzwert im Bundesland hatte am Montag der Landkreis Groß-Gerau mit 31,6 Neuinfektionen. Am niedrigsten war die Inzidenz im Vogelsbergkreis mit 0,0 - dort gab es laut RKI in den vergangenen sieben Tagen keine neuen Infektionen.

Auf den hessischen Intensivstationen wurden laut Divi-Register 110 Menschen wegen Covid-19 behandelt. 61 davon mussten beatmet werden. (Stand 6.19 Uhr)

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt auf 10

Update vom 20. Juni, 16.46 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Hessen auf 10,0 gesunken. Das geht aus Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag hervor (Stand 3.23 Uhr). Am Vortag hatte der Wert bei 11,4 gelegen.

67 Neuinfektionen wurden bis Sonntagmorgen registriert. Vier weitere Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Toten im Bundesland auf 7468.

Auf den hessischen Intensivstationen wurden nach den Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 110 Menschen wegen Covid-19 behandelt. 61 davon wurden beatmet (Stand: 10.19 Uhr).

Update vom 19. Juni, 11.10 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Hessen auf 10,7 gesunken. Das geht aus Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hervor (Stand 3.12 Uhr). Am Vortag hatte der Wert bei 11,4 gelegen. 176 Neuinfektionen wurden bis Samstagmorgen registriert. Zwei weitere Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Toten im Bundesland auf 7464.

Den höchsten Inzidenzwert im Bundesland hatte am Samstag weiter der Landkreis Groß-Gerau. Hier lag der Wert bei 30,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Am niedrigsten blieb die Inzidenz im Vogelsbergkreis mit 1,9.

Auf den hessischen Intensivstationen wurden nach den Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 112 Menschen wegen Covid-19 behandelt. 66 davon wurden beatmet (Stand: 8.19 Uhr).

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt auf 10,7

Update vom 18. Juni, 8.14 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Hessen auf 11,4 gesunken. Das geht aus Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervor (Stand 3.12 Uhr). Am Vortag hatte der Wert bei 13,6 gelegen. 112 Neuinfektionen wurden bis Freitagmorgen registriert. Zwei weitere Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Toten im Bundesland auf insgesamt 7462.

Den höchsten Inzidenzwert im Bundesland hatte am Freitag weiter der Landkreis Groß-Gerau. Hier sank der Wert auf 28,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Am niedrigsten war die Inzidenz im Vogelsbergkreis mit 1,9.

Auf den hessischen Intensivstationen wurden nach den Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 114 Menschen wegen Covid-19 behandelt. 66 davon mussten beatmet werden (Stand: 7.19 Uhr).

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt weiter - Vogelsbergkreis hat niedrigsten Wert

Update vom 17. Juni, 8.31 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Hessen am Donnerstag auf 13,6 gesunken. Am Vortag hatte sie noch bei 15,9 gelegen. Dem Berliner Robert Koch-Institut (RKI) zufolge wurden binnen 24 Stunden 127 Neuinfektionen registriert (Stand 3.12 Uhr). Zwölf weitere Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 7460.

Den höchsten Inzidenzwert im Bundesland hatte am Donnerstag weiter der Landkreis Groß-Gerau. Hier sank der Wert auf 38,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Am niedrigsten war die Inzidenz im Vogelsbergkreis mit 1,9. Auf den hessischen Intensivstationen wurden laut Divi-Register 118 Menschen wegen Covid-19 behandelt. 67 davon mussten beatmet werden (Stand: 7.19 Uhr).

Corona in Hessen: Testzentren im Main-Kinzig-Kreis müssen wegen Hygienemängeln schließen

+++ 21.30 Uhr: Wie heute bekannt wurde, müssen im Main-Kinzig-Kreis Corona-Testzentren schließen. Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr im Kreis überprüft derzeit mit eigens gebildeten Teams die Schnelltestzentren im Kreis. Dafür seien, so der Kreis, die rund 130 Schnelltestzentren zunächst angeschrieben und Fragebögen zur Qualitätssicherung verschickt worden. Bei der Überprüfung hätten sechs Schnelltestzentren abgemeldet, drei weitere würden aufgrund von Mängeln bei Qualität und Hygiene geschlossen.

+++ 10.12 Uhr: Nachdem die meisten technischen Probleme gelöst wurden, können nun in den hessischen Haus- und Facharztpraxen digitale Impfpässe ausgestellt werden, berichtet die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH).

„Wir sind froh, dass es nun auch in Hessens Arztpraxen losgeht“, erklären die Vorstandsvorsitzenden Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke. „Trotzdem bitten wir die Patientinnen und Patienten noch um etwas Geduld.“ In rund der Hälfte der Praxen werde es noch eine Umstellung im Routing durch den jeweiligen IT-Dienstleister geben müssen. Das werde wahrscheinlich noch einige Tage dauern. „Aber die andere Hälfte der Praxen erfüllt die technischen Voraussetzungen bereits und kann mit dem Erzeugen der notwendigen QR-Codes beginnen.“

Corona in Hessen: Hessische Praxen stellen digitalen Impfpass aus

Dastych und Starke bitten die hessischen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis: „Die Belastung rund um die Pandemie, die Schwierigkeiten beim Impfen wegen des fehlenden Impfstoffs – all das ist sehr arbeitsintensiv für die Ärztinnen und Ärzte sowie deren Mitarbeitende.“ Deshalb sei es wichtig, einige Tage abzuwarten, bevor man sich mit der Praxis in Verbindung setzt.

„Hat sich der Prozess eingespielt, werden die Arztpraxen die Impfzertifikate ausstellen. Wichtig ist uns auch der Hinweis darauf, dass es keine Verpflichtung für die Praxen gibt, die Zertifikate auszustellen – weder für die eigenen Patientinnen und Patienten noch für solche, die nicht in der Praxis geimpft wurden.“ Die Praxen seien lediglich verpflichtet, die Impfungen ordnungsgemäß in einem geeigneten Dokument, also zum Beispiel dem gelben Impfpass, zu dokumentieren.

Update vom 16. Juni, 8.09 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Hessen am Mittwoch auf 15,9 gesunken. Am Vortag lag sie noch bei 19,0. Dem Berliner Robert Koch-Institut (RKI) zufolge wurden binnen 24 Stunden 126 Neuinfektionen registriert (Stand 3.12 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich damit 289 690 Menschen mit dem Virus infiziert. Sechs weitere Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 7448.

Den höchsten Inzidenzwert im Bundesland hatte am Mittwoch weiter der Landkreis Groß-Gerau. Hier sank der Wert auf 39,5. Am Vortag waren es hier laut RKI noch 49,3 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage gewesen. Am niedrigsten war die Inzidenz im Vogelsbergkreis mit 2,8.

Auf den hessischen Intensivstationen wurden laut Divi-Register 128 Menschen wegen Covid-19 behandelt. 71 davon mussten beatmet werden (Stand: 7.19 Uhr).

Corona in Hessen: Maskenpflicht an Schulen soll gelockert werden

+++ 20.39 Uhr: Hessens Landesregierung plant, im neuen Schuljahr landesweit und in allen Schulformen im täglichen Präsenzunterricht zu beginnen. „Dazu bietet das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen allen Anlass“, erklärte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Dienstag in seiner Regierungserklärung im hessischen Landtag in Wiesbaden.

Der Kultusminister kündigte überdies an, sich für die Aufhebung der Maskenpflicht an Schulen im Freien einsetzen zu wollen. Nach seiner Überzeugung sei dieser Schritt riskierbar.

Update vom 15. Juni, 9.04 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Hessen ist am Dienstag weiter gesunken. Dem Robert Koch-Institut zufolge lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen bei 19,0. Am Montag lag sie noch bei 20,1. Binnen eines Tages wurden 48 neue Corona-Infektionen registriert. Insgesamt waren damit bislang 289.564 Menschen seit Beginn der Pandemie infiziert. Sechs weitere Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 7442.

Den höchsten Inzidenzwert im Bundesland hatte am Dienstag weiter der Landkreis Groß-Gerau. Aber auch hier sank der Wert unter die Marke 50. Laut RKI wurden in dem Kreis 49,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage gemeldet. Am niedrigsten war die Inzidenz im Vogelsbergkreis mit 3,8.

Auf den hessischen Intensivstationen wurden laut Divi-Register 138 Menschen wegen Covid-19 behandelt. 75 davon mussten beatmet werden.

Corona in Hessen: Lage durch Aufhebung der Impfpriorisierung „teils katastrophal“

Erstmeldung vom 14. Juni:

Frankfurt - Vor gut einer Woche, am 7. Juni, ist die Priorisierung bei der Corona-Impfung weggefallen. Seitdem können sich in Hessen alle Personen ab 18 Jahren gegen Corona impfen lassen. Was erst einmal gut klinge, habe einen „gewaltigen Haken“, schreibt die Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KVH) in einer Pressemitteilung: „Es gibt nach wie vor nicht genügend Impfstoff.“ Dieses Problem würde nicht nur Bürgerinnen und Bürger betreffen, die sich impfen lassen möchten, sondern auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die die Menschen immer wieder vertrösten müssten.

Corona in Hessen: Situation in Praxen durch Aufhebung der Impfpriorisierung „teils katastrophal“

Die Situation in den Praxen ist dadurch an einigen Stellen katastrophal, ergab eine Umfrage der KVH unter ihren Mitgliedern. Schon vor der Aufhebung der Impfpriorisierung sei die Situation in den hessischen Arztpraxen aufgrund des fehlenden Impfstoffes herausfordernd gewesen. „Immer wieder müssen Termine verschoben oder gar abgesagt werden. Das bedeutet für die Praxen einen enormen zusätzlichen Aufwand“, berichtet die KVH. Dies habe sich durch die fehlende Priorisierung noch einmal zugespitzt.

Das Stimmungsbild aus den Praxen zeige, welche Probleme es gibt. So beschreibt rund die Hälfte (46 Prozent) der 625 an der Umfrage teilnehmenden Praxen, dass sich die Erwartungshaltung der Impfinteressierten verändert habe. Diese seien noch aggressiver und fordernder in ihrem Auftreten. Nur rund 16 Prozent der Praxen geben an, dass die Menschen auch bei längeren Wartezeiten verständnisvoll reagieren.

Mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Ärztinnen und Ärzte schätzt die Situation in ihrer Praxis gar als katastrophal ein, 51 Prozent sehen kaum Veränderungen nach der Aufhebung der Priorisierung und nur 22 Prozent sagen, „dass die Impfungen gut zu managen seien“, geht aus der Umfrage der KVH hervor.

Video: Impfdrängler bedrängen medizinisches Personal

„Wir sehen ein Stimmungsbild, das wir so oder ähnlich erwartet hatten. Für die Praxen bedeutet die Aufhebung der Impfpriorisierung, die wir als KVH grundsätzlich begrüßen, weitere Herausforderungen. Wir sagen daher: Aufhebung der Impfpriorisierung ja, aber dann brauchen wir in den Praxen auch genügend und vor allem verlässlich Impfstoff. Andernfalls werden die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und ihr Praxispersonal zum Prügelknaben enttäuschter Impfinteressierter, deren Erwartungshaltung durch die wegfallende Priorisierung natürlich noch einmal gewachsen ist“, so die Vorstandsvorsitzenden der KVH, Frank Dastych und Dr. Eckhard Starke.

Außerdem nehmen die Vorstandsvorsitzenden die Politik in die Pflicht, „zum einen für ausreichend Impfstoff zu sorgen und zum anderen, den Menschen klar zu machen, dass eben nicht jede oder jeder sofort geimpft werden kann.“

In Hessen bleibt die Inzidenz derweil stabil: Der Wert liegt bei 20,1. In Fulda liegt die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz bei 6,7.

Am Montag ist Weltbluspendetag und auch in Zeiten der Corona-Pandemie ist der Bedarf an Blutspenden ungebrochen. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema „Blutspende und Corona“ hat fuldaerzeitung.de für Sie zusammengefasst.

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