Voraussichtlich ab Oktober wird Corona-Impfstoff nur noch in Arztpraxen oder von Betriebsärzten verabreicht.
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Voraussichtlich ab Oktober wird Corona-Impfstoff nur noch in Arztpraxen oder von Betriebsärzten verabreicht.

News-Ticker

Corona in Hessen: Inzidenz schafft es nicht unter 20 - Keine neuen Todesfälle am Wochenende

In Hessen ist die Corona-Inzidenz über das Wochenende erneut leicht gesunken. Sie liegt nun bei 20,1. Mittlerweile haben alle hessischen Städte und Kreise Stufe 2 erreicht. Erstmals seit Herbst kann nun wieder für alle Schüler Präsenzunterricht angeboten werden.

Update vom 14. Juni, 8:23 Uhr: In Hessen beträgt die neue Sieben-Tage-Inzidenz 20,1 und über das Wochenende soll es lediglich zu 32 neuen Corona-Infektionen gekommen sein (Stand, 3.12 Uhr). Die Daten des Robert-Koch-Instituts weisen für Hessen insgesamt 289.516 Infektionen seit Beginn der Pandemie aus. Zu neuen Todesfällen kam es nach aktuellem Stand am Wochenende nicht.

Von den insgesamt 1876 Intensivbetten in Hessen sind aktuell 143 mit Corona-Patienten belegt. Insgesamt liegt die Auslastung bei 1587 Betten, womit 289 Betten frei wären.

Mit seiner neuen Inzidenz zählt das Bundesland Hessen allerdings weiterhin zu den Ländern, in denen die Inzidenz nur stagniert beziehungsweise sehr langsam sinkt. Zusammen mit Baden-Württemberg (23,8), Bayern (20,1) und dem Saarland (20,7) bleibt Hessen der Sprung unter die 20er-Marke über das Wochenende verwehrt.

Den höchsten Inzidenzwert im Bundesland hatte am Montag weiter der Landkreis Groß-Gerau mit 51,1 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Am niedrigsten war die Inzidenz im Vogelsbergkreis mit 4,7.

Update vom 11. Juni, 8.15 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen stagniert. Sie lag am Freitag bei 21,5 nach 21,8 am Vortag, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (Stand 3.11 Uhr) vom Freitag hervorgeht. 253 neue Corona-Infektionen wurden in Hessen registriert. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, erhöhte sich um sieben auf insgesamt 7419.

Den höchsten Inzidenzwert in Hessen hatte am Freitag der Kreis Groß-Gerau mit 60,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Es ist der vierthöchste Inzidenzwert in ganz Deutschland.

Auf hessischen Intensivstationen wurden am Freitag 159 Covid-Patienten behandelt. Davon waren 84 auf Beatmung angewiesen (Stand 6.19 Uhr). Der Anteil der Covid-Patienten an den Intensivpatienten liegt bei 8,5 Prozent.

Corona in Hessen: Alle Schüler wieder im Präsenzunterricht

+++ 20.09 Uhr: Seit Donnerstag ist an Hessens Schulen erstmals seit Beginn des Corona-Lockdowns im vergangenen Herbst wieder Präsenzunterricht für alle Schüler angeboten worden. Das wurde möglich, da alle Regionen die Stufe 2 des hessischen Stufenplans erreicht hatten.

Diese Stufe greift, sobald die Inzidenz nach der Stufe 1 weitere 14 aufeinanderfolgende Tage unter 100 lag oder sobald die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 50 lag. Der Wert beschreibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner. Die Testpflicht für alle Schüler zweimal in der Woche bleibt bestehen.

„Als Kultusminister habe ich auf diesen Tag hingefiebert – immerhin mussten Schüler, Lehrer und Eltern zum Teil mehr als sieben Monate darauf warten, wieder täglich in die Schule gehen zu können“, sagte Ressortchef Alexander Lorz (CDU). Auch im neuen Schuljahr solle jedes Kind fünf Tage die Woche in die Schule gehen dürfen.

Am Donnerstag ist außerdem der digitale Corona-Impfpass gestartet, mit dem man seine Impfung nachweisen kann. Schrittweise wird er in Arztpraxen und Testzentren eingeführt und ab Montag in Apotheken erhältlich sein. In Osthessen wird Kritik geäußert.

Update vom 10. Juni, 9.31 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen ist auf 21,8 gesunken. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (Stand 3.11 Uhr) vom Donnerstag hervor. Am Tag zuvor hatte die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner an sieben aufeinanderfolgenden Tagen 23,8 betragen. Am Donnerstag wurden 291 neue Corona-Infektionen registriert. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, erhöhte sich um sieben auf insgesamt 7412. Seit Beginn der Pandemie gab es in Hessen 288.915 registrierte Infektionen.

Corona in Hessen: Alle Kreise und Städte nun in Stufe 2

An diesem Donnerstag erreichten mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg und der Stadt Wiesbaden auch die letzten beiden verbliebenen Kommunen die Stufe 2 des hessischen Stufenplans. Für alle anderen hessischen Städte und Landkreise gilt diese Stufe bereits. Sie ermöglicht unter Auflagen etwa, dass Restaurants und Cafés ihre Innenräume wieder für die Gäste öffnen oder in Geschäften spontan ohne Termin eingekauft werden kann.

Auf hessischen Intensivstationen wurden am Donnerstag 161 Covid-Patienten behandelt. Davon wurden 85 invasiv beatmet (Stand 07.19 Uhr).

Update vom 9. Juni, 8.07 Uhr: In Hessen sind binnen 24 Stunden 287 neue Coronainfektionen registriert worden. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts (Stand 3.11 Uhr) vom Mittwoch hervor. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben ist, erhöhte sich am Mittwoch um drei Todesfälle auf insgesamt 7405. Die Inzidenz, also die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner an sieben aufeinanderfolgenden Tagen, betrug landesweit 23,8. Seit Beginn der Pandemie gab es in Hessen 288.624 registrierte Infektionen.

Am höchsten war die Inzidenz mit einem Wert von 62,7 im Landkreis Groß-Gerau, gefolgt in weitem Abstand vom Landkreis Waldeck-Frankenberg mit 33,2. Am niedrigsten war der Wert im Landkreis Fulda mit 8,1 und im Wetteraukreis mit 8,4.

Auf hessischen Intensivstationen wurden 173 Covid-Patienten behandelt. Davon wurden 89 invasiv beatmet.

+++ 13.51 Uhr: Die 28 hessischen Impfzentren sollen maximal bis zum 30. September 2021 betrieben werden. Das hat das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung beschlossen. Bis Ende des dritten Quartals ist eine Finanzierung durch den Bund und das Land Hessen – jeweils zur Hälfte – sichergestellt. Impfungen werden dann weiterhin in der ärztlichen Regelversorgung in Arztpraxen und durch Betriebsärzte erfolgen.

Corona-Impfzentren in Hessen schließen Ende September

„Bereits im November 2020 hat die Landesregierung unterstrichen, dass es unser Ziel ist, die Schutzimpfungen gegen das Coronavirus in die Regelversorgung zu überführen, sobald es möglich ist. Dies wird Ende des dritten Quartals der Fall sein“, wird Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) in einer Mitteilung des Hessischen Innenministeriums zitiert. Schon jetzt gehe der überwiegende Teil der Impfstoffe in die Regelversorgung der Haus- und Betriebsärzte. Dort werden laut Beuth „sukzessive mehr Impfungen stattfinden können“.

Mehr als 1,1 Millionen Impfungen wurden bis zum 6. Juni in der Regelstruktur - also in Arztpraxen - verimpft. „Damit haben die etablierten Strukturen, die traditionell für Impfungen zuständig sind, gezeigt, wie leistungsfähig sie sind“, stellt der Hessische Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) fest.

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt weiter

Update vom 8. Juni, 7.58 Uhr: In Hessen ist die Sieben-Tage-Inzidenz abermals gesunken. Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ging auf 26,3 zurück, nach 28,2 am Vortag, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts von Dienstag (3.12 Uhr) hervorgeht.

Binnen 24 Stunden wurden den Angaben zufolge 14 neue Corona-Infektionen registriert. Die Gesamtzahl erhöhte sich damit auf 288.337. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, stieg um zwei auf insgesamt 7402 Tote seit Beginn der Pandemie. Am höchsten war die regionale Inzidenz mit einem Wert von 62,0 im Landkreis Groß-Gerau.

In den Intensivstationen hessischer Kliniken wurden am Dienstag (7.19 Uhr) 186 Covid-19-Patienten behandelt. 97 Menschen mussten den Angaben zufolge künstlich beatmet werden.

Corona in Hessen: Impfpriorisierung aufgehoben - 50.000 Anmeldungen in kürzester Zeit

+++ 11.55 Uhr: Dass am Montag die Impfpriorisierung in ganz Deutschland aufgehoben wurde, macht sich auch in Hessen bemerkbar: Wie das Hessische Sozialministerium berichtet, haben sich zwischen 8 Uhr und 10.30 Uhr über die Plattform „impfterminservice.hessen.de“ und telefonisch bereits etwa 50.000 Bürgerinnen und Bürger für die Corona-Impfung registriert. Derweil beklagen Ärzte aus Fulda die Impfstoff-Knappheit.

„Wer aufgrund des sehr großen Interesses online nicht direkt in das Registrierungsportal durchkommt, gelangt in einen virtuellen Warteraum. Sobald Plätze für die Anmeldung freiwerden, erfolgt die automatische Weiterleitung zur Registrierungsseite. Hier können sich alle Bürgerinnen und Bürger, die in Hessen ihren Wohnsitz haben und mindestens 16 Jahre alt sind, für die Terminvergabe in eines der 28 hessischen Impfzentren registrieren“, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.

Eine Priorisierung aus Gründen des Alters, des Berufs oder des Gesundheitszustands erfolgt bei der Vergabe von Terminangeboten durch das Land nicht mehr. Alle Angehörigen der seit heute nicht mehr geltenden Priorisierungsgruppen 1 bis 3 nach der Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die sich bis einschließlich Sonntag beim Land registriert hatten, werden laut des Ministeriums aber weiterhin bevorzugt Terminangebote für ihre Impfung erhalten.

„Sobald weitere Impfstoffe zur Verfügung stehen, werden die Impftermine unter den Registrierten nach dem Zufallsprinzip zugewiesen. Der Zeitpunkt der Registrierung hat somit keinen unmittelbaren Einfluss auf die Terminzuweisung. Aus den Priorisierungsgruppen 1 bis 3 warten aktuell noch rund 486.000 Personen auf einen Impftermin“, berichtet das Ministerium.

Update vom 7. Juni, 8.01 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen ist am Montag erneut leicht gesunken. Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ging auf 28,2 nach 28,7 vom Vortrag zurück. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts von Montag (3.11 Uhr) hervor.

Binnen 24 Stunden wurden den Angaben zufolge 65 neue Corona-Infektionen registriert. Die Gesamtzahl erhöhte sich damit auf 288 323. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, stieg um drei auf insgesamt 7400 Tote seit Beginn der Pandemie. Am höchsten war die regionale Inzidenz mit einem Wert von 64,9 im Landkreis Groß-Gerau.

In den Intensivstationen hessischer Kliniken wurden am Montag (7.19 Uhr) 188 Covid-19-Patienten behandelt. 96 Menschen mussten den Angaben zufolge künstlich beatmet werden.

Corona: Ende der Impfpriorisierung in Hessen

Update vom 6. Juni, 10.29 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntag (Stand 3.12 Uhr) 235 neue Corona-Fälle in Hessen. Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie wurden demnach 288.258 Infektionen registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg laut RKI um vier auf 7397. Bei 1804 Fällen in den vergangenen sieben Tagen sinkt die Inzidenz auf 28,7. Am Vortag hatte sie bei 29,6 gelegen.

Mit Beginn der neuen Woche greifen auch in Hessen Änderungen, die insbesondere die Corona-Schutzimpfungen betreffen. Ab diesem Montag (7. Juni) endet die Priorisierung für eine Spritze gegen das Virus mit einer festen Reihenfolge. Dann heißt es: „Wer in Hessen wohnt und keiner Priorisierungsgruppe angehört, hat vom 7. Juni 2021 an die Möglichkeit, sich online oder telefonisch für die Schutzimpfung gegen das Coronavirus in einem der 28 hessischen Impfzentren zu registrieren“, teilte das Innenministerium zu der Neuerung mit.

Bis zur ersten Injektion wird es vielfach dauern: „Zeitnahe Terminangebote werden jene Neuregistrierten aufgrund der nach wie vor nicht ausreichenden Impfstoffmengen in der Regel aber nicht erhalten können“, so das Ministerium weiter. Derzeit warten demnach noch rund 476.000 bereits registrierte Hessen auf ihre persönlichen Terminangebote. Das Land empfahl allen Bürgern der Priorisierungsgruppen 1 bis 3, die in einem der Zentren ihre Spritze bekommen möchten, sich bis zum 6. Juni zu registrieren.

Update vom 5. Juni, 10.48 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen ist am Samstag auf 29,6 gesunken - am Vortag hatte sie noch 35,7 betragen. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts (3.11 Uhr) hervor. Bei der Interpretation der Fallzahlen sei zu beachten, dass an Fronleichnam weniger Menschen einen Arzt aufgesucht hätten, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt worden seien.

Corona in Hessen: Inzidenz sinkt am Samstag auf 29,6

Am Samstag wurden binnen 24 Stunden 131 neue Corona-Infektionen registriert. Die Gesamtzahl erhöhte sich damit auf 288.023. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, kletterte um 7 auf insgesamt 7393 Tote seit Beginn der Pandemie.

Update vom 4. Juni, 8.56 Uhr: Die Zahl der gemeldeten Corona-Ansteckungen in Hessen geht weiter zurück. Binnen 24 Stunden wurden 304 neue Infektionen registriert, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (Stand 3.11 Uhr) vom Freitag hervorgeht. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Coronavirus gestorben sind, erhöhte sich um vier auf insgesamt 7386 Tote seit Beginn der Pandemie. Die Inzidenz sank auf 35,7 - am Vortag hatte sie bei 41,3 gelegen. 17,5 Prozent der Bürger in Hessen sind vollständig geimpft. Das ist bundesweit die niedrigste Impfquote.

Update vom 3. Juni, 10.43 Uhr: In Hessen sind binnen 24 Stunden 447 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts (3.11 Uhr) vom Donnerstag hervor. Die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind, erhöhte sich um zehn auf insgesamt 7382 Tote seit Beginn der Pandemie. Die Inzidenz, also die Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben aufeinanderfolgenden Tagen, sank auf 41,3 - am Vortag hatte sie bei 46,1 gelegen.

Corona: In Hessen bundesweit am wenigsten vollständig Geimpfte

Am höchsten war die regionale Inzidenz mit einem Wert von 80,2 im Landkreis Groß-Gerau und 71,0 im Landkreis Waldeck Frankenberg. Im Vogelsbergkreis war die Inzidenz mit einem Wert von 18,0 am niedrigsten.

In den Intensivstationen hessischer Kliniken wurden 194 Covid-19-Patienten behandelt, 100 mussten künstlich beatmet werden.

Bis einschließlich Mittwoch (Stand 10.10 Uhr) waren nach Daten des Robert Koch-Instituts 43,9 Prozent der Menschen im Alter über 18 Jahren in Hessen mindestens einmal geimpft, vollständig geimpft waren 16,7 Prozent der Hessen. Damit bildete Hessen bundesweit das Schlusslicht hinter Niedersachsen.

Erstmeldung vom 2. Juni: Frankfurt/Wiesbaden - Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen sieht dem Ende der Impfpriorisierung in der Corona-Pandemie sorgenvoll entgegen. Grund ist die zur Verfügung stehende Impfstoffmenge.

„Schon ohne Aufhebung der Priorisierung ist die Lage in den Praxen problematisch, was nicht daran liegt, dass die Praxen es organisatorisch nicht hinbekämen, sondern weil die Politik das Problem der Impfbestellungen und regelmäßiger, planbarer Lieferungen nicht gelöst bekommt“, sagte KV-Chef Frank Dastych am Mittwoch in Frankfurt.

Corona in Hessen: Kassenärztliche Vereinigung blickt mit Sorge auf Ende der Impfpriorisierung

Mit dem Ende der Priorisierung am kommenden Montag (7. Juni) kann theoretisch jeder Impfwillige über 18 Jahren bei Hausärzten oder Fachärzten geimpft werden. Doch dieses Angebot bleibe Theorie, so lange so wenig Impfstoff zur Verfügung stehe wie bisher, so die KV.

„Nun wird das Problem endgültig den Praxen in die Schuhe geschoben“, sagte Dastych. Durch die Aufhebung komme nicht eine einzige Impfdosis mehr nach Hessen. „Die Mengen reichen hinten und vorne nicht.“ Auch in Arztpraxen in Osthessen befürchtet man Chaos mit der Aufhebung der Impfpriorisierung.

Am Mittwoch war die Sieben-Tages-Inzidenz in Hessen wieder leicht gestiegen auf 46,1. An den Vortagen hatte sie jeweils um 42 gelegen. 441 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie 29 Todesfälle, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung standen, hat das Robert-Koch-Institut am Mittwoch gemeldet.

Video: Corona regional: Das Update für Hessen vom 2. Juni

In Hessen sind nach Angaben des Landeskriminalamts (LKA) zwei mögliche Betrugsfälle in Corona-Testzentren registriert worden. In einem Fall wurde demnach ein Testtermin gebucht und im Voraus bezahlt, zum besagten Termin soll das Testzentrum aber geschlossen gewesen sein.

In dem anderen Fall handelt es sich um einen möglichen Betrug in Gießen, der am Montag bekannt geworden war. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft wird gegen zwei Angehörige einer Teststelle ermittelt.

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