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Intensivkrankenschwestern sind wegen der Coronavirus-Pandemie aktuell einer sehr hohen Belastung ausgesetzt.

News-Ticker

Corona in Hessen: Impf-Info-Brief an Senioren verschickt - Lage in Krankenhäusern „sehr angespannt“

Wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen werden die Maßnahmen in Hessen nochmals verschärft. Das hat auch Konsequenzen für den Schulbetrieb im Land. Demnächst sollen Corona-Info-Briefe bei Senioren ankommen. Die Situation bei der Auslastung der Intensivbetten in den hessischen Krankenhäusern ist unterdessen „sehr angespannt“.

  • Corona in Hessen: Situation bei den Intensivbetten „sehr angespannt“
  • Impf-Info-Brief soll Anfang kommender Woche bei Senioren ankommen
  • Den neuen News-Ticker zur Corona-Situation in Hessen finden Sie hier.

Update vom 10. Januar, 11.39 Uhr: Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus werden die Kapazitäten in den hessischen Krankenhäusern knapper. Bei den Intensivbetten sei die Situation „sehr angespannt“, teilte das hessische Sozialministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. Derzeit seien hessenweit rund 89 Prozent der bepflegbaren Intensivbetten belegt. „Dies ist für die Jahreszeit ein außerordentlich hoher Wert. Landesweit stellen wir uns auf einen weiteren Anstieg der Zahl von Intensivpatienten ein.“ Eine angespannte Lage sieht das Ministerium aber auch auf den Normalstationen der Krankenhäuser. Hier liege die Auslastung landesweit bei rund 76 Prozent. Auch dies sei ein für die Jahreszeit hoher Wert.

Unterdessen ist die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen in Hessen innerhalb eines Tages um 1366 Fälle gestiegen. Damit steigerte sich die Zahl der Fälle seit Beginn der Pandemie auf 150-229, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag (Stand 0 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der gemeldeten Menschen, die an oder mit dem Coronavirus starben, stieg um 22 auf nun insgesamt 3483. Die Inzidenz lag landesweit bei 161,7.

Update vom 9. Januar, 11.39 Uhr: Mehr als 400.000 Hessinnen und Hessen im Alter von 80 Jahren und älter sollen Anfang kommender Woche vom Land Hessen mit einem Brief über die Corona-Impfung informiert werden. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie sie ihren persönlichen Termin für die Schutzimpfung vereinbaren können. Das teilte das Innenministerium am Freitag in Wiesbaden mit. Aus dem Schreiben geht hervor, dass das Land die Kosten für die Fahrt zum Impfzentrum für solche Senioren übernimmt, die nicht mehr selbst mobil sind, nicht von Angehörigen oder Freunden gebracht werden können und deren Krankenkasse eine Fahrt nicht bezahlt. Die Landesregierung verweist auch auf mögliche Angebote lokaler Fahrdienste über die jeweiligen Kommunen.

Die Anmeldung für einen Termin in einem der zunächst sechs geöffneten regionalen Corona-Impfzentren ist für Bürger der ersten Priorisierungsgruppe ab Dienstag, 12. Januar, 8 Uhr möglich. Termine können zunächst für den Zeitraum vom 19. Januar bis 5. Februar vergeben werden, wie das Ministerium weiter mitteilte. Angesichts der begrenzten Impfstoffmenge könnten sich anfangs nicht sofort alle Seniorinnen und Senioren verbindlich für eine Impfung anmelden, erklärten Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne). „Hier bitten wir um Geduld.“ Sobald weitere und mehr Impfstoffe zur Verfügung ständen, werde es zügiger vorangehen.

Bei der ersten Priorisierungsgruppe handelt es sich im Wesentlichen um Frauen und Männer, die 80 Jahre und älter sind. Darüber hinaus sind insbesondere Angehörige mobiler Pflegedienste aufgerufen, einen Termin zu vereinbaren. Das Personal der Rettungsdienste soll vornehmlich in Absprache mit den Impfzentren und Hilfsorganisationen den Schutz gegen das Coronavirus erhalten.

Alle, die auf eine Corona-Impfung zu Hause angewiesen sind, können über ein Formular den Besuch eines mobilen Impfteams anfordern. Es wird aufgrund der geringen Impfmengen noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bis diese Besuche möglich sein werden, gaben die Minister zu Bedenken. Bislang haben den Angaben zufolge insgesamt rund 46.000 Menschen in Hessen eine Corona-Schutzimpfung erhalten.

Unterdessen ist die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen in Hessen ist innerhalb eines Tages um 1851 gestiegen. Damit stieg die Zahl der Fälle seit Beginn der Pandemie auf 148.862, wie aus den Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag (Stand 0 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus starben, stieg um 112 auf nun insgesamt 3461. Die Inzidenz lag landesweit bei 142,4. Im Landkreis Fulda liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei über 300 - in keinem anderen Landkreis in Hessen ist dieser Wert aktuell höher.

+++ 18.00 Uhr: Zwei falsche Polizisten haben in Sontra im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis ein Auto aus dem benachbarten Eisenach (Thüringen) angehalten und Geld vom Fahrer verlangt. Die falschen Beamten hätten angegeben, Verkehrskontrollen wegen der pandemiebedingten 15-Kilometer-Einschränkung durchzuführen, teilte die Polizei am Freitag mit. Wegen des ortsfremden Kennzeichens des Wagens forderten sie demnach 150 Euro von dem 45-jährigen Fahrer. Da dieser nicht genug Bargeld dabei hatte, hätten die Betrüger es bei einer „mündlichen Verwarnung“ belassen.

Hintergrund der Masche ist die Regelung, wonach sich Bewohner von Corona-Hotspots ohne triftigen Grund nicht mehr als 15 Kilometer vom Wohnort entfernen sollen. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Betrugs und Amtsmissbrauchs.

Der Landkreis Fulda hat am Freitag entschieden, die 15-Kilometer-Regel zunächst nicht anzuwenden, auch wenn die Inzidenz deutlich über 200 liegt.

Update vom 8. Januar, 8.48 Uhr: Binnen eines Tages sind in Hessen weitere 2003 Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Damit stieg die Zahl der Fälle seit Beginn der Pandemie auf 147.012, wie aus den Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand 0 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle stieg um 71 auf nun insgesamt 3349. Die Inzidenz, also die Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, lag landesweit bei 131,5.

+++ 17.11 Uhr: Immer wieder gibt es auch in Hessen Verstöße gegen die Corona-Regeln: Mehrere private Gäste eines Hotelbetreibers in Ginsheim-Gustavsburg haben sich nach einer unerlaubten Feier vergeblich vor der Polizei versteckt. Wie das Präsidium in Südhessen mitteilte, hatten die Beamten einen Hinweis erhalten, wonach mehrere Menschen laut im Bereich eines Hotels gefeiert hätten. Die Polizisten trafen in einem vom Hotel abgetrennten Privatbereich schließlich auf 15 Personen, die sich unter anderem im Bad, auf dem Dach und hinter einer Sauna versteckt hielten.

Als die Beamten am Dienstagabend auch teilweise verschlossene Räume betraten, hätten drei Personen Widerstand geleistet. Die Beamten mussten zwei Türen gewaltsam öffnen. Schließlich verließen die 15 Frauen und Männer die Privaträume, hieß es. Sie müssen mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen die aktuelle Corona-Verordnung rechnen.

Update vom 7. Januar, 9.56 Uhr: Die Zahl der innerhalb eines Tages gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Hessen ist um 2084 gestiegen. Damit wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 145.009 Fälle registriert, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstag (Stand 00.00 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle stieg um 67 auf 3278. Die Inzidenz, also die Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, lag landesweit bei 126,3.

Corona-Lockdown in Hessen: Wirtschaft warnt vor Insolvenzen

Angesichts der Verlängerung des Lockdowns in Hessen dringt die Wirtschaft auf schnellere Finanzhilfen für Unternehmen. Es drohten „reihenweise Insolvenzen“, wenn die Auszahlung nicht beschleunigt werde, teilte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) am Mittwoch in Wiesbaden mit. In vielen betroffenen Betrieben sei das Eigenkapital weggeschmolzen, sagte HIHK-Geschäftsführer Robert Lippmann. „Es gibt kaum Einnahmen, während viele Kosten weiterlaufen“. Es vergehe zu viel Zeit, bis nach Einschränkungen Hilfen ausgezahlt werde.

+++ 17.25 Uhr: In Wiesbaden hat am Mittwoch das hessische Corona-Kabinett getagt und wie erwartet die Regelungen der Bund-Länder-Beratungen von Dienstag umgesetzt. Ab dem 11. Januar gelten schärfere Maßnahmen. Die Präsenzpflicht an Schulen wird ausgesetzt. An den Kitas gelten die bisherigen Regelungen weiter.

Der Gießener Juraprofessor Steffen Augsberg sieht die neuen Corona-Regeln indes teilweise als problematisch an. „In der Sache gibt es zumindest begründete Zweifel, dass die 15-Kilometer-Regel auf Paragraf 28a Infektionsschutzgesetz gestützt werden kann“, sagte er am Mittwoch. Das Gesetz sieht vor, dass die Bundesländer per Verordnung unter anderem Ausgangs- oder Kontaktbeschränkungen sowie Untersagung oder Beschränkung von Reisen festlegen können. Beides scheine ihm für das vorliegende Regelungskonzept nicht zu passen.

Corona in Hessen: Professor aus Gießen sieht 15-Kilometer-Regel als teilweise problematisch an

Auch die Umsetzbarkeit ist laut Augsberg ein Problem. Rechtlich sei sicher von Belang, inwieweit sich hier Ungleichbehandlungen aus unterschiedlichen Lebenssituationen ergäben. Augsberg hat an der Justus-Liebig-Universität eine Professur für Öffentliches Recht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs hatten sich am Dienstag darauf verständigt, dass Menschen in Regionen mit vielen Corona-Neuinfektionen sich ohne triftigen Grund nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort bewegen dürfen. Dies soll gelten, wenn es in dem Gebiet über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gibt. 

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist in Hessen am Mittwoch im Vergleich zum Vortag um 1913 gestiegen. Damit liegt die Summe der seit Beginn der Pandemie erfassten Fälle nun bei 142.925, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand 6. Januar, 8.25 Uhr). Bislang wurden in Hessen 3211 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gezählt. Das sind 116 mehr als am Dienstag.

Corona: Hessisches Kabinett tagt am Mittwoch

Update vom 6. Januar, 9.01 Uhr: Das Corona-Kabinett der Landesregierung wird an diesem Mittwoch die neuen und deutlich verschärften Maßnahmen für die Bevölkerung in Hessen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus beschließen. Bei dem Treffen in Wiesbaden geht es darum, die in der Bund-Länder-Schalte beschlossenen Maßnahmen mit einer Verordnung für Hessen zu fixieren.

Das Corona-Kabinett muss auch entscheiden, wie es mit dem Schulunterricht und den Kitas in Hessen nach Ende der Weihnachtsferien weitergeht. Die Präsenzpflicht an den Schulen war im Dezember zwei Tage vor dem Beginn der Weihnachtsferien aufgehoben worden. Die Ferien enden in dieser Woche.

Corona-Lockdown in Hessen verlängert: Wie geht es mit Schulen und Kitas weiter?

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte nach der Bund-Länder-Schalte am Dienstag angekündigt, er werde empfehlen, dass die Kitas grundsätzlich geöffnet bleiben. Das konkrete Vorgehen an Schulen und Kitas regeln die einzelnen Bundesländer selbst, weil es in ihre eigene Zuständigkeit fällt.

+++ 19.43 Uhr: Bund und Länder haben den Corona-Lockdown bis Februar verlängert und die Maßnahmen noch verschärft.

Update vom 5. Januar, 8.19 Uhr: Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist in Hessen am Dienstag im Vergleich zum Vortag um 641 gestiegen. Damit liegt die Summe der seit Beginn der Pandemie erfassten Fälle nun bei 141.012, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervorgeht (Stand 5. Januar, 0 Uhr). Bislang wurden in Hessen 3095 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt. Das sind 104 mehr als am Montag. Die Zahl der Neuerkrankungen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner lag bei 131,1.

+++ 16.54 Uhr: Die hessische Landesregierung spricht sich dafür aus, den Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie so bald wie möglich wieder Unterricht in der Schule zu erlauben. Hessen setze sich natürlich für so viel Präsenzunterricht wie infektiologisch vertretbar ein, erklärte ein Sprecher von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Das gelte aber nicht um jeden Preis und in einem ersten Schritt vor allem für jüngere Jahrgängen sowie für die älteren im Wechselmodell.

Ordnungsamt und Polizei kontrollieren die Einhaltung der Ausgangssperre. In vielen Teilen Hessens gelten auch 2021 noch strenge Beschränkungen. Die ersten Kreise heben die Ausgangssperren jedoch wieder auf.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hebt derweil die wegen der Corona-Pandemie erlassene nächtliche Ausgangsbeschränkung ab diesem Dienstag wieder auf. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen habe in den vergangenen Tagen deutlich unter dem kritischen Wert von 200 gelegen, teilte der Kreis mit. Am Montag habe die sogenannte Inzidenz bei 131 gelegen. Auch der Kreis Hersfeld-Rotenburg hat entschieden, die Ausgangssperre aufzuheben.

Corona in Hessen: Zahl der Todesfälle steigt um 29 auf 2991

Update vom 4. Januar, 9.15 Uhr: In Hessen hat sich die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen am Montag gegenüber dem Vortag um 407 erhöht. Damit liegt die Summe der seit Beginn der Corona-Pandemie erfassten Fälle nun bei 140.371, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand 0 Uhr). Bislang wurden in Hessen 2991 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus gezählt. Das sind 29 mehr als am Vortag. Die Zahl der Neuerkrankungen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner lag bei 133,5. Dabei sind die Feiertage zu berücksichtigen, an denen möglicherweise weniger getestet und nicht alle Daten übermittelt wurden.

Update vom 3. Januar, 10.39 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat sich am Sonntag in Hessen gegenüber dem Vortag um 597 erhöht. Damit stieg die Summe der seit Beginn der Corona-Pandemie erfassten Fälle auf 139.965, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht (Stand 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 45 auf 2962.

Coronavirus in Hessen: Behörden melden 45 neue Todesfälle

Bei der Interpretation der Corona-Zahlen sind die Auswirkungen der Feiertage zu berücksichtigen, an denen möglicherweise weniger getestet und nicht alle Daten übermittelt wurden.

+++ 17.52 Uhr: Die Clubszene in und um Frankfurt blickt angesichts der Corona-Situation mit viel Ungewissheit ins neue Jahr. „Die Situation ist unwägbar“, sagte Klaus Bossart von der Initiative Clubs am Main. „Der Winterschlaf ist da, die Clubs sind seit Monaten zu und die Kollegen haben sich darauf eingestellt, dass es noch etwas länger dauern wird.“

Corona in Hessen: Clubszene in Frankfurt ist im Winterschlaf

Voraussichtlich im Frühjahr oder Frühsommer, wenn es wieder wärmer werde, können nach Schätzungen von Bossart wieder erste Veranstaltungen im Outdoor-Bereich stattfinden. „Das kommt natürlich immer auf die jüngsten Entwicklungen an.“ Und auch dann gebe es noch zahlreiche Herausforderungen. So habe man es im Live-Bereich oftmals mit internationalen Produktionen zu tun, zudem seien die Besucherkapazitäten sicher erst einmal begrenzt und auch das Publikum müsse zurückgewonnen werden.

Update vom 2. Januar, 12.09 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 989 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Zudem wurden 30 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstag hervorgeht (Stand 00.00 Uhr).

+++ 11.29 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist an Neujahr in Hessen um 1801 gestiegen. Die landesweite Inzidenz (die Zahl der neu registrierten Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen) lag am Freitag bei 132,2, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin von Freitag (Stand 0 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 42 auf 2887.

Das RKI wies darauf hin, dass bei der Interpretation der Zahlen die Auswirkung der Feiertage berücksichtigt werden müsse, an denen weniger Tests gemacht worden seien und nicht alle Gesundheitsämter und Landesbehörden Zahlen übermittelt hätten.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) werden in Hessen derzeit 500 Corona-Patienten in Krankenhäusern auf Intensivstationen behandelt (Stand: Donnerstag 12.15 Uhr). 271 der Patienten wurden beatmet. 1745 von 2041 Intensivbetten waren belegt.

Corona in Hessen: Polizei lobt Bürger - „Ganz, ganz ruhiges Silvester“

Update vom 1. Januar 2021, 11.21 Uhr: Die Hessen haben sich im ganzen Land weitgehend an die Corona-Regeln gehalten. Alle Polizeipräsidien berichteten am Neujahrsmorgen von einem „ganz, ganz ruhigen“ Silvester. Nirgendwo gab es größerer Einsätze. „Die Leute haben sich vorbildlich verhalten“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen.

Zur Eindämmung der Pandemie waren Feiern auf Straßen oder Plätzen untersagt. In der Öffentlichkeit durfte kein Alkohol getrunken werden. Silvesterpartys waren nicht erlaubt. An bestimmten Plätzen durfte kein Feuerwerk gezündet werden. In Städten und Kreisen mit hohen Fallzahlen herrschten nach 21 Uhr Ausgangsbeschränkungen. Die Polizei hatte angekündigt, verstärkt Präsenz zu zeigen, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu überprüfen.

Keines der sieben hessischen Polizeipräsidien konnte am Morgen von größeren Verstößen berichten. Gefordert war die Polizei vielerorts als Auskunftsgeber: Es habe „jede Menge Anrufe“ gegeben, berichtete ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südhessen. Mit wie vielen Leuten darf ich mich treffen? Darf ich um Mitternacht raus? Solche Fragen stellten die Bürger nicht nur den Polizeidienststellen, sondern auch bei der Notrufnummer 110.

Auch vereinzelte Böller sorgten für vermehrte Anrufe, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Westhessen sagte. Um Mitternacht riefen Bürger die Polizei an, um sie darauf hinzuweisen, dass es nebenan knallt. Außerhalb bestimmter Zonen waren Silvesterraketen aber erlaubt - was die Polizei dann den Anrufern erklärte.

+++ 21.35 Uhr: Mehr als 15.000 Menschen in Hessen haben bislang eine Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. Bis Donnerstagfrüh wurden insgesamt 15.674 Impfungen an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl der Geimpften in Hessen um 6226, wie aus RKI-Angaben von Donnerstag hervorgeht. Diese Zahl könne allerdings auch Nachmeldungen enthalten und spiegele somit nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften wider, teilte das Institut mit.

Unter den Geimpften seien 6512 Menschen Bewohner von Pflegeheimen. 8681 Personen erhielten die Impfung aus beruflichen Gründen, darunter fällt medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko sowie Personal in der Altenpflege.

Corona in Hessen: Bislang ruhiger Silvesterabend

Unterdessen berichtet das hessische Polizeipräsidium, dass der Silvesterabend unter Corona-Bedingungen ruhig begonnen habe. Man sei da und vorbereitet, hieß es aus dem Präsidium, wo bis zum frühen Abend keine besonderen Vorkommnisse registriert wurden.

Angesichts der Beschränkungen zur Eindämmung der Pandemie wurde ein ruhigerer Jahreswechsel als sonst erwartet. Gemeinsame Feiern auf Straßen oder Plätzen sind untersagt, es darf in der Öffentlichkeit kein Alkohol getrunken werden. Silvesterpartys sind nicht erlaubt. Vielerorts darf kein Feuerwerk gezündet werden - generell war in diesem Jahr der Verkauf von Böllern oder Raketen untersagt.

Allerdings teilte die Polizei in Offenbach mit, viele Anrufe von Silvester-Nachtschwärmern erhalten zu haben.  „Die Leute wollen wissen, ob sie heute tatsächlich um 21 Uhr zu Hause sein müssen“, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen-Presseagentur (dpa). „Wir können ihnen dann auch nur sagen, dass das der Fall ist und sie jetzt besser zu Hause bleiben.“ Offenbach gehört zu den hessischen Corona-Hotspots - wegen der hohen Fallzahlen herrscht zwischen 21 Uhr und fünf Uhr morgens eine Ausgangssperre.

Update vom 31. Dezember, 9:35 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist in Hessen um 3102 gestiegen. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie somit 136.577 Fälle registriert, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin hervorgeht. „Wir können ihnen dann auch nur sagen, dass das der Fall ist und sie jetzt besser zu Hause bleiben.“ Offenbach gehört zu den hessischen Corona-Hotspots - wegen der hohen Fallzahlen herrscht zwischen 21 Uhr und fünf Uhr morgens eine Ausgangssperre.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 134 auf 2845. Bei den Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner lag Hessen bei einem Wert von 132,2.

+++ 16.53 Uhr: Die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt, Sandra Ciesek, geht davon aus, dass die Einschränkungen im kommenden Jahr geringer werden - allerdings nur langsam. „Ich rechne damit, dass sich die Situation im Frühsommer verbessert“, sagte die Wissenschaftlerin, die auch die hessische Landesregierung berät, der Agentur dpa; weil dann vieles wieder draußen stattfinden könne und weil dann die Impfungen erste Wirkung in der Hochrisikogruppe zeigen könnten.

Wie das Land Hessen indes mitteilt, haben an den ersten drei Tagen der Impfungen gegen das Coronavirus in Hessen insgesamt 9448 Menschen eine Impfdosis erhalten.

Update vom 30. Dezember, 10.03 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist in Hessen um 1271 gestiegen. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 133.475 Fälle registriert, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts von Mittwoch (Stand 0.00 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 129 auf 2711. Bei den Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner lag Hessen bei einem Wert von 126,4. Das RKI wies darauf hin, dass bei der Interpretation der Zahlen die Auswirkung der Feiertage berücksichtigt werden müsse, an denen weniger Tests gemacht worden seien und nicht alle Gesundheitsämter und Landesbehörden Zahlen übermittelt hätten.

Corona in Hessen: Impfungen noch in Phase eins

+++ 18.41 Uhr:  An den ersten beiden Tagen der Impfungen gegen das Coronavirus in Hessen haben insgesamt rund 4350 Menschen eine Impfdosis erhalten. Das teilte das Innenministerium in Wiesbaden am Dienstag mit. Die nächste Lieferung des Impfstoffs werde am Mittwoch erwartet. Dieser werde dann „nahtlos“ weiter verabreicht werde, sagte ein Ministeriumssprecher. Neben bestimmtem medizinischen Personal erhalten in der ersten Phase der Massenimpfung Menschen in Senioren- und Pflegeheimen eine Spritze.

Sobald Impfstoff in ausreichendem Maße vorhanden ist - und ein Großteil der Menschen in Heimen und Krankenhäusern geimpft ist - sollen in einer zweiten Phase sechs zentrale Impfstellen in Hessen öffnen: in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt. Dann solle es auch die Möglichkeit geben, sich für Impf-Termine anzumelden, sagte der Sprecher weiter. Erst in Phase drei, so die Planung, gehen alle Impfzentren in Betrieb, landesweit gibt es 28.

In vielen hessischen Landkreisen gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen. Für Silvester hat die Polizei in Osthessen jetzt entsprechende Kontrollen angekündigt.

Update vom 29. Dezember, 10.20 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 400 weitere Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Insgesamt liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei 132 204, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts von Dienstag (Stand 0.00 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 71 auf 2582. Bei den Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner lag Hessen bei einem Wert von 139,1. Im Kreis Fulda gibt es mit einem Seniorenheim in Hünfeld einen neuen Infektionsschwerpunkt.

Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl der Neuinfektionen bei 676 und die der gemeldeten Todesfälle bei 53 gelegen. Die Daten sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI während der Feiertage, zum Jahreswechsel und den umgebenden Tagen mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden zuletzt in Hessen 502 Corona-Patienten in Krankenhäusern auf Intensivstationen behandelt (Stand: Montag 12.15 Uhr). Das entsprach 29 Prozent aller belegten Intensivbetten. 259 der Covid-19-Patienten wurden beatmet.

Hessen: Weitere Impfdosen sind angekommen

+++ 17.31 Uhr:  Die Impfungen gegen das Coronavirus in Hessen können nahtlos fortgesetzt werden. Am Montagmorgen sind weitere Impfdosen in Hessen angekommen, erklärte der Sprecher des Innenministeriums, Michael Schaich. „Sie befinden sich aktuell noch in unserem geschützten Verteilzentrum. Mit der Auslieferung an die Landkreise, kreisfreien Städte und besonders belasteten koordinierenden Covid-Kliniken werden wir noch heute beginnen.“

Eine dritte Lieferung sei für den kommenden Mittwoch angekündigt worden, so Schaich. Die Hälfte der verfügbaren Impfstoffe werde eingelagert, um die Zweitimpfung zu gewährleisten. „Die Impfaktion wird nicht unterbrochen. Es erfolgt eine stetige Weiterverteilung, sobald die Vakzine vom Bund zur Verfügung gestellt werden“, sagte Schaich. Ab Januar habe der Bund dem Land Hessen dann rund 49.000 Impfdosen pro Woche in Aussicht gestellt. „Bei diesem Zufluss wäre eine Öffnung der ersten sechs Regionalen Impfzentren im Laufe des Monats Januar 2021 möglich.“

Politik und Rettungsdienste haben indes eine positive Bilanz des Impfbeginns in Hessen gezogen. „Die Abläufe und das Arbeiten Hand-in-Hand funktionierten sehr gut“, berichtete das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Auch der Vogelsbergkreis hat am Montag in einer Mitteilung ein positives erstes Impf-Fazit gezogen.

Corona in Hessen: Robert Koch-Institut meldet 370 Neuinfektionen

Update vom 28. Dezember, 8.55 Uhr: Innerhalb von 24 Stunden haben sich 370 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Dies geht aus den Zahlen der Berliner Robert Koch-Instituts hervor.

Insgesamt liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei nunmehr 131.804. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 27 auf 2511. Damit kommt Hessen landesweit in den vergangenen sieben Tagen auf 152,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Am vergangenen Montag lag die Zahl der Neuinfektionen noch bei 1246 und die der gemeldeten Todesfälle bei 28. Die Zahlen sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, da das RKI während der Feiertage und zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnete.

Update vom 27. Dezember, 12.30 Uhr: Zehn Monate nach dem ersten hessischen Corona-Fall haben in Hessen die Impfungen gegen das Virus begonnen. Eine der ersten, die in Hessen die schützende Spritze bekam, war die Krankenschwester Zeynep Kallmayer, die sich am Frankfurter Universitätsklinikum um Covid-19-Patienten kümmert.

Corona in Hessen: Impfungen Sonntag gestartet - 1704 von 2047 Intensivbetten belegt

Mobile Teams impften am Sonntag auch in Fulda in den ersten drei Altenheimen der Region Osthessen. „Auf diesen Moment habe ich seit Frühjahr gewartet“, sagte die Betriebsärztin des Frankfurter Uniklinikums und Mitglied der Ständigen Impfkommission (Stiko), Sabine Wicker, zum Impfstart. „Die Impfungen sind unser einziger Weg, diese Pandemie zu beenden.“

Auch der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Frankfurt würdigte den Impfstart. „Heute ist ein besonderer Tag“, sagte Mediziner Jürgen Graf. „Wir verbinden damit die Hoffnung, dass wir in sechs bis neun Monaten zu einem geregelten Leben zurückfinden werden.“ Am Uniklinikum, einem der Schwerpunktzentren für Covid-19-Patienten in Hessen, sollten am Sonntag und Montag 185 Mitarbeiter geimpft werden.

Am Samstag waren in Hessen die ersten 10.000 Dosen des Biontech-Pfizer-Impfstoffs angekommen. Das Vakzin wird in einem geheimen Lager bei Minustemperaturen zwischengelagert und von dort aus an die Impfzentren, zum Beispiel nach Fulda, verteilt. Die ersten 5000 Dosen wurden an mobile Impfteams und Schwerpunkt-Kliniken verteilt. Die zweiten 5000 werden für die nötige zweite Impfung zurückgehalten

+++ 22.53 Uhr: Am Sonntag will Hessen mit der großen Impfaktion gegen das Coronavirus starten. Dafür stehen voraussichtlich zunächst knapp 10.000 Impfdosen zur Verfügung. Die Hälfte der Einheiten soll direkt genutzt werden, die übrigen 5000 Dosen werden für die wichtige zweite Impfung bereitgehalten. Zuerst werden Bewohner und Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen sowie Mitarbeiter auf den Covid-19-Intensivstationen der Krankenhäuser geimpft.

Update vom 26. Dezember, 15.50 Uhr: In Hessen sind binnen 24 Stunden weitere 903 Corona-Infektionen gemeldet worden. Insgesamt liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei nunmehr 130.109, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin (Stand 26. Dezember 0.00 Uhr) hervorgeht.

Die Zahl der Todesfälle im Land stieg um 27 auf 2423. Damit kommt Hessen landesweit in den vergangenen sieben Tagen auf 169 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Während der Feiertage und zum Jahreswechsel sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass weniger getestet und weniger Ergebnisse gemeldet würden, erklärte das RKI.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) wurden zuletzt in Hessen 495 Corona-Patienten in Krankenhäusern auf Intensivstationen behandelt (Stand: Samstag 12.15 Uhr). Das entsprach 29 Prozent aller belegten Intensivbetten. 257 Covid-19-Patienten wurden beatmet. Hessenweit waren – auch mit Patienten mit anderen Krankheiten – 1704 von 2047 Intensivbetten belegt.

+++ 19.45 Uhr: Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) rät trotz gelockerter Kontaktregeln an Weihnachten zu großer Vorsicht. „Auch Blutsverwandtschaft ist nichts, was immun macht gegen das Virus. Man muss nicht jede Zahl ausreizen, die die Verordnung erlaubt“, sagte Klose gegenüber der Frankfurter Rundschau. Man könne an den Feiertagen auch die sonst geltenden Regeln befolgen, wonach sich maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Kinder bis 14 Jahre sind davon ausgenommen.

An den Weihnachtsfeiertagen sind in Hessen Treffen im engsten Familienkreis mit vier weiteren Personen jenseits des eigenen Hausstands gestattet. Allerdings spricht das Land für Treffen in Privaträumen in Hessen nur dringende Empfehlungen aus, Kontrollen soll es nicht geben.

„Ich setze auf die Vernunft der Menschen. Das Virus läuft nicht allein über die Straße: Je stärker wir unsere Kontakte reduzieren, desto schneller sind wir durch mit dem Thema Pandemie. Dazu kann jeder beitragen“, sagte Klose gegenüber der Zeitung.

+++ 14.40 Uhr: Hessen bekommt in einem ersten Schritt knapp 10.000 Dosen des Impfstoffs gegen das Coronavirus und wird ab kommendem Sonntag (27. Dezember) mit dem Impfen beginnen. Das sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Dienstag in Wiesbaden. Die Hälfte dieser Dosen werde an dem Sonntag auch schon verbraucht. Eintreffen wird der Impfstoff in Hessen Beuth zufolge am Samstag. 

Corona in Hessen: Coronavirus-Impfungen starten Sonntag mit knapp 10.000 Dosen   

Meldung vom 22. Dezember, 14.35 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen ist in Hessen innerhalb eines Tages um 676 Fälle gestiegen. Damit haben sich seit dem Beginn der Pandemie 122.638 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Dienstag (Stand 0.00 Uhr) hervorgeht.

53 Menschen starben an oder mit Covid-19, so dass sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf insgesamt 2200 erhöhte. Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage - lag bei 199,5.

Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den RKI-Zahlen abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI oder des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden.

Nach den Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin wurden in Hessen 431 Corona-Patienten in Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt (Stand: Dienstag 7.19 Uhr). Das entsprach 26,5 Prozent aller belegten Intensivbetten. 242 Covid-19-Patienten wurden beatmet.

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