Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Freitag 723 Neuinfektionen.
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Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Freitag 723 Neuinfektionen.

News-Ticker

Corona in Hessen: 780 Corona-Neuinfektionen registriert - FDP fordert mehr Mut bei Lockerungen

Hessen plant weitere Schritte zur Lockerung der Corona-Maßnahmen. Die FDP-Fraktion im hessischen Landtag fordert von der Landesregierung mehr Mut bei den Corona-Lockerungen. Das RKI meldet am Samstag 780 neue Corona-Infektionen.

  • Corona in Hessen: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet für Samstag 780 Neuinfektionen.
  • Hessen startet bei den Corona-Impfungen mit der zweiten Priorisierungsgruppe.
  • Dieser News-Ticker für die Corona-Situation in Hessen wird regelmäßig aktualisiert.

Update vom 27. Februar, 10.12 Uhr: In Hessen sind binnen 24 Stunden 780 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hervor (Stand 03.10 Uhr). Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage (Inzidenz) lag bei 63,9. Am Freitag hatte sie 61,2 betragen.

Corona in Hessen: 780 Neuinfektionen registriert    

Insgesamt wurden laut RKI seit Beginn der Corona-Pandemie 187.791 Fälle in Hessen nachgewiesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich innerhalb eines Tages um 14 auf 5815. Dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) zufolge wurden in Hessen 268 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt (Stand Samstag, 08.19 Uhr).

143 davon wurden beatmet. 1685 der insgesamt 1942 verfügbaren Intensivbetten im Bundesland waren belegt. Bislang haben nach RKI-Angaben 262 941 Hessen ihre erste Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten (Stand 26. Februar). In 126.985 Fällen wurde auch schon die zweite Impfdosis verabreicht.

+++19.59 Uhr: Die FDP-Fraktion im hessischen Landtag fordert von der Landesregierung mehr Mut bei den Corona-Lockerungen. Der diese Woche vorgestellte Plan sei „allenfalls ein Strategiewechsel light“, kritisierte der Fraktionsvorsitzender René Rock am Freitag in Wiesbaden. Statt auf die Inzidenz zu setzen, sollte Impfen und Tests im Fokus stehen. „Gerade jetzt, wo Selbsttests kommen, sollte das eine stärkere Rolle in der Betrachtung spielen“, forderte Rock. Die FDP setze auf Konzepte und Risikoabschätzung statt Inzidenz, um schnellere Öffnungen und Lockerungen zu ermöglichen.

Der von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) vorgestellte Plan möglicher Lockerungen sei zu unverbindlich. „Die Schritte sind für die Öffentlichkeit schwer nachvollziehbar und bleiben allein im Ermessen der Landesregierung“, erklärte Rock. Wichtig sei, dass es direkt mit Inkrafttreten der neuen Verordnung am 8. März Lockerungen gebe. „Für jeden Bereich von der Gastronomie bis zur Kultur müssen vorab Konzepte erstellt werden, die drei Punkte zwingend enthalten müssen: nämlich eine gesicherte Nachverfolgung - idealerweise per App -, Einhaltung der AHA-Regeln sowie technische Lösungen zur Reduzierung der Aerosole.“

Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Yanki Pürsün, forderte einen verbindlichen Einsatz von Schnelltests an risikoträchtigen Arbeitsstätten, aber vor allem in Kitas und Schulen. Nach Ansicht der FDP könnten bereits Mitte März Außen-Gastronomie und Aktivitäten im Außenbereich erlaubt werden, wenn die Nachverfolgung gesichert ist.

Update vom 26. Februar, 9.22 Uhr: In Hessen sind binnen 24 Stunden 723 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, lag bei 61,2 und ging damit leicht zurück, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand 3.10 Uhr) hervorgeht. Am Donnerstag hatte sie bei 61,6 gelegen. Insgesamt wurden demnach seit Beginn der Pandemie 187.011 Fälle in Hessen nachgewiesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 26 auf 5801.

+++ 18.45 Uhr: Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat für die hessische Bevölkerung weitere Corona-Lockerungen im März in Aussicht gestellt. Wenn sich die pandemische Entwicklung nicht verschlechtere, sollen sich zum Beispiel wieder fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen, sagte Bouffier bei der Präsentation eines Vier-Stufenplans der Landesregierung am Donnerstag in Wiesbaden.

Ein Gartencenter im mittelhessischen Haiger darf nach einer Gerichtsentscheidung indes auch im Corona-Lockdown für Privatkunden geöffnet bleiben. Eine Anordnung des Lahn-Dill-Kreises zur Schließung des Geschäfts angesichts der Corona-Pandemie sei rechtswidrig, teilte das Verwaltungsgericht Gießen am Donnerstag mit. Der Kreis habe Anfang der Woche die Schließung angeordnet und mit einem Zwangsgeld gedroht, sollte dem nicht gefolgt werden. Die Baumarkt- und Gartencenterkette zog vor Gericht - und bekam Recht.

Hessen: 854 neue Corona-Infektionen gemeldet - Main-Kinzig-Kreis vorn

Update vom 25. Februar, 9.03 Uhr: Innerhalb eines Tages sind in Hessen 854 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, lag bei 61,6 wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag (Stand 3.10 Uhr) hervorgeht. Am Mittwoch hatte sie bei 60,3 gelegen.

Insgesamt wurden demnach seit Beginn der Corona-Pandemie 186.288 Fälle in Hessen nachgewiesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 24 auf 5775. Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten wiesen der Landkreis Groß-Gerau mit 97,2 der Lahn-Dill-Kreis mit 87,2 und der Main-Kinzig-Kreis mit 83,5 die höchsten Inzidenzwerte auf.

+++ 18.08 Uhr: In Krankenhäusern in Hessen werden nach den Zahlen des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) derzeit 282 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt (Stand Mittwoch, 15.19 Uhr). 151 davon wurden beatmet. Bei den Impfungen kommt das Land derweil voran: Bislang haben nach RKI-Angaben mehr als 237.000 Hessen ihre erste Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. In mehr als 115 000 Fällen wurde auch schon die zweite Impfdosis verabreicht (Stand bis einschließlich Dienstag).

+++ 12.24 Uhr: Hessen plant weitere Schritte zur Lockerung der Corona-Maßnahmen. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) kündigte auf einer digitalen CDU-Veranstaltung einen Vier-Stufen-Plan dafür an. Dabei gehe es um mehr Kontakte für eine größere Zahl von Menschen und die Öffnung von Läden im Einzelhandel. Ein CDU-Sprecher bestätigte am Mittwoch entsprechende Medienberichte. Details zu dem Perspektivplan der Landesregierung will der Regierungschef an diesem Donnerstag (12.30 Uhr) in Wiesbaden vorstellen.

Corona in Hessen: Land plant Lockerungen - Bald mehr Kontakte erlaubt?

Bei der digitalen CDU-Veranstaltung in Fulda am Dienstagabend sagte Bouffier, es sei für den Einzelhandel geplant, dass Kunden künftig einen Termin für den Einkauf vereinbaren können sollen und dann einen „persönlichen Verkäufer“ in dem Geschäft bekommen. Die strengen Hygienevorschriften müssten selbstverständlich weiter befolgt werden. Zudem sollen sich wieder zwei Haushalte in Hessen treffen dürfen.

Die Beurteilung der Corona-Handlungsspielräume werde in Hessen künftig nicht mehr von den Inzidenzen abhängen, erklärte CDU-Landeschef Bouffier. Es müsse zwar weiter vorsichtig in der Corona-Pandemie vorgegangen werden. „Wir können aber auch nicht so weitermachen.“

Update vom 24. Februar, 9.04 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 681 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, lag am Mittwoch bei 60,3, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand 3.10 Uhr) hervorgeht. Am Vortag hatte sie bei 60,5 gelegen.

Insgesamt wurden demnach seit Beginn der Pandemie 185.434 Fälle in Hessen nachgewiesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöhte sich um 37 auf 5751. Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten wiesen der Landkreis Groß-Gerau mit 104,8, der Main-Kinzig-Kreis mit 87,5 und der Lahn-Dill-Kreis mit 80,9 die höchsten Inzidenzwerte auf.

Corona in Hessen: RKI meldet 681 Neuinfektionen

+++ 11.30 Uhr: Für weitere rund 1,5 Millionen Bürger in Hessen ist am Dienstag der Startschuss zur Anmeldung für eine Corona-Impfung gefallen. Aufgrund von mehr Impfdosen, unterschiedlichen Impfstoffen und der großen Heterogenität der zweiten Impfgruppe werden für diese Personen künftig Termine zugewiesen, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU). Wer den zugewiesenen Terminvorschlag nach der Registrierung nicht annehmen wolle, könne diesen auch zukünftig umbuchen. Ab dem 5. März sollen die ersten Impfungen für die Priorisierungsgruppe zwei in Hessen beginnen.

Die Corona-Impfung haben bislang vor allem Menschen im Alter von über 80 Jahren sowie Bewohner in den Alten- und Pflegeheimen in Hessen erhalten. Nach Angaben des Innenministers konnten mittlerweile rund 234.000 Personen mit höchster Priorität ihre Erst- und 112.500 ihre Zweitimpfung bekommen.

Corona in Hessen: Zweite Gruppe darf sich für Impfung anmelden - Diese Menschen sind jetzt an der Reihe

Die zweite Corona-Impfgruppe umfasst Senioren im Alter von 70 bis 79 Jahren sowie Menschen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Dazu zählen den Angaben zufolge Menschen mit Trisomie 21, Personen mit Lungenkrankheiten sowie Menschen mit Demenz oder schweren psychischen Erkrankungen. Aufgrund ihres Berufs können sich auch Ärzte, zahlreiche Pflegeberufe sowie auch teilweise Polizisten für eine Impfung anmelden.

Zur zweiten Gruppe in der Impf-Reihenfolge sollen auch Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie Erzieherinnen in Kitas zählen. Sobald es eine entsprechende Verordnung gebe, werde dieser Gruppe ein entsprechendes Angebot für Impfungen bekommen, sagte Beuth. Es werde überlegt, extra Corona-Impftage für die Lehrer und Kita-Erzieherinnen anzubieten.

Update vom 23. Februar, 8.29 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 306 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Dienstag auf 60,5, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag (Stand 3.11 Uhr) hervorgeht. Am Vortag hatte sie noch bei 59,7 gelegen. Insgesamt wurden seit Beginn der Corona-Pandemie 184 753 Fälle in Hessen nachgewiesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 42 auf 5714.

Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten wies die Stadt Kassel mit 24,2 am Dienstag den niedrigsten Inzidenzwert auf, den höchsten Wert verzeichnete der Landkreis Groß-Gerau mit 97,6. Insgesamt lagen laut RKI am Dienstag in Hessen fünf Landkreise und eine kreisfreie Stadt unter einem Inzidenzwert von 50.

+++ 20.11 Uhr: Die Rückkehr in den Unterricht für Schüler der Klassen eins bis sechs in Hessen hat nach einer ersten Einschätzung des Kultusministeriums gut geklappt. Der Corona-Öffnungsschritt mit dem Start des Wechselunterrichts am Montag sei für die Schulen mit einem großen organisatorischen Aufwand verbunden, teilte das Ministerium am Montag in Wiesbaden mit.

Corona in Hessen: Schüler kehren in Schulen zurück - 196 Neuinfektionen

+++ 9.01 Uhr: In Hessen sind binnen eines Tages 196 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Damit stieg die Gesamtzahl am Montag auf 184.447, wie aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) (Stand 0.00 Uhr) hervorgeht. Außerdem erhöhte sich die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus gestorben sind, um 8 Fälle auf insgesamt 5672. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, sank nur geringfügig. Am Montag betrug der Wert 59,7, am Sonntag hatte er bei 60 gelegen.

Erstmeldung vom 22. Februar: Für die hessischen Schüler der Klassen eins bis sechs geht nach dem langen Corona-Lockdown wieder der Alltag in der Schule los. Zum Start an diesem Montag können jedoch nicht alle Kinder gleich wieder im Klassenzimmer sitzen. Durch das Modell des Wechselunterrichts werden die Schulklassen aufgeteilt: Eine Hälfte wird in der Schule unterrichtet, die andere Hälfte lernt zu Hause. Die Gruppen können tage- oder wochenweise tauschen.

Welches Modell des Wechselunterrichts dann konkret praktiziert wird, entscheiden die Schulen in Eigenregie. Mit diesem Vorgehen können die Kontakte reduziert und Corona-Abstände besser eingehalten werden. Für insgesamt über 359.000 Schüler der Klassen eins bis sechs ist die Rückkehr in den Unterricht in der Schule möglich.

Zum Schutz vor einer Corona-Infektion gilt ab der ersten Klasse eine grundsätzliche Maskenpflicht in Hessens Schulen. Die kleinen Kinder müssen aber nicht zwingend eine medizinische Maske tragen. Zu dem Paket an Hygienemaßnahmen gehört etwa auch das regelmäßige Lüften in den Klassenzimmern. Die hessische Landesregierung hatte im Dezember die Präsenzpflicht in der Schule für diese Jahrgangsstufen ausgesetzt. Ab Klasse sieben gilt in Hessen mit Ausnahme der Abschlussklassen Distanzunterricht.

Video: Die Corona-Lage in Hessen (21. Februar)

Der allgemeine Corona-Lockdown in Hessen mit der Schließung des Einzelhandels, von Restaurants und Kultureinrichtungen gilt zunächst weiter bis 7. März. Auch die allgemeinen Kontaktbeschränkungen haben so lange weiter Bestand. Neben der ersten Lockerung für die Schulen ab diesem Montag können auch die Kitas wieder in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Sie öffnen grundsätzlich wieder für alle Kinder, aber unter strengen Corona-Regeln. Ab dem 1. März dürfen dann auch Friseursalons wieder öffnen. (dpa)

Den vorherigen News-Ticker zur Corona-Situation in Hessen finden Sie hier.

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