Das Team eines Intensivtransportwagens fährt auf einer Intensivstation einen Covid-19-Patienten, der aus einem anderen Krankenhaus verlegt wurde, auf einer Intensivtrage.
+
Das Team eines Intensivtransportwagens fährt auf einer Intensivstation einen Covid-19-Patienten, der aus einem anderen Krankenhaus verlegt wurde, auf einer Intensivtrage.

News-Ticker

Corona in Hessen: Mehr als 1100 Sars-CoV-2-Neuinfektionen am Samstag in Hessen gemeldet

Die Corona-Fälle in Hessen steigen weiter an. Für Samstag meldet das Robert Koch-Institut erneut mehr als 1128 Neuinfektionen. Außerdem kamen 64 neue Todesfälle Im Zusammenhang mit dem Coronavirus dazu.

  • Corona in Hessen: Der Landkreis Fulda ist weiterhin der aktuell am stärksten betroffene Landkreis im Bundesland.
  • Am Samstag wurden in Hessen 1128 neue Coronavirus-Fälle und weitere 64 Tote gemeldet.
  • Dieser News-Ticker zur Corona-Situation in Hessen wird regelmäßig aktualisiert.

+++ 20.10 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat die „SAFE-KiDS-Studie-II“ in Auftrag gegeben. Sie startet nach Angaben des Ministeriums am 18. Januar. Es handelt sich um eine Folgestudie der „SAFE-KiDS-Studie“, in der vom 18. Juni bis zum 10. September 2020 untersucht wurde, ob von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ein besonderes Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion ausgeht. 

Corona in Hessen: Virologin Ciesek führt SAFE-KiDS-Studie-II durch

Das Institut für medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt unter Leitung von Frau Prof. Dr. Sandra Ciesek führt die Corona-Studie durch“, erläutert Sozialminister Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen). Ciesek hatte zuletzt empfohlen, nach einem Corona-Ausbruch in einem Altenheim dort dann sofort alle Nichtinfizierten zu impfen.

„Im Frühjahr werden wir wissen, ob sich bei höherer allgemeiner Sars-CoV-2-Inzidenz das Infektionsrisiko auch bei Kita-Kindern erhöht. Wir hoffen, dass sich das Ergebnis der ersten Studie bestätigt und wir auch im Winter das Virus in den Kitas nur äußerst selten nachweisen können“, sagt Ciesek. Über einen Zeitraum von zunächst vier Wochen werden etwa 1500 freiwillige Probanden (Kinder, Erzieherinnen/Erzieher aus hessischen Kindertageseinrichtungen) pro Woche getestet. 

Update vom 16. Januar, 14.12 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Hessen weiter aus. Binnen 24 Stunden wurden 1128 neue Infektionen registriert. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle stieg am Samstag (Stand: 0.00 Uhr) auf nunmehr 157.255, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin hervorgeht.

Corona in Hessen: Mehr als 1100 Sars-CoV-2-Neuinfektionen am Samstag in Hessen gemeldet

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus nahm um 64 auf 3907 zu. Innerhalb von sieben Tagen wurden landesweit 128,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Am höchsten war die 7-Tage-Inzidenz am Samstag im Landkreis Fulda mit 307,0. Der aktuelle Inzidenzwert für Hessen liegt bei 128,9. Im Vogelsbergkreis (167,5) und im Main-Kinzig-Kreis (145,3) sanken die Inzidenz-Werte weiter.

+++ 18.22 Uhr: Das Mainzer Unternehmen Biontech darf in seinem neuen Werk in Marburg Corona-Impfstoff herstellen. Das zuständige Regierungspräsidium Gießen habe die Produktion des Mittels in der Anlage in der mittelhessischen Stadt genehmigt, teilte die hessische Landesregierung am Freitag in Wiesbaden mit. Biontech kündigte an, dass es wie geplant beim Produktionsbeginn im Februar bleibe. Dem Unternehmen zufolge vergehen zwischen der Herstellung und Freigabe des kontrollierten Vakzins dann üblicherweise etwa vier Wochen.

Video: Erneut mehr als 1600 Corona-Fälle in Hessen

Im ersten Halbjahr 2021 sollen in Marburg 250 Millionen Dosen des Impfstoffes von Biontech und seines US-Partners Pfizer hergestellt werden. Als Gesamtmenge einer Jahresproduktion streben die Mainzer nach eigenen Angaben hier 750 Millionen Dosen an.

Update vom 15. Januar, 9.39 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für Freitag (Stand 0.00 Uhr) 1626 Corona-Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der seit Pandemie-Beginn gemeldeten Coronavirus-Fälle auf 156.127. Außerdem stieg die Zahl der Todesfälle um 63 auf 3843. Das Land Hessen kommt aktuell auf eine 7-Tage-Inzidenz von 136,5.

Update vom 14. Januar, 9.51 Uhr: Binnen 24 Stunden sind in Hessen mehr als 1600 neue Corona-Infektionen registriert worden. Mit 1657 Fällen stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle am Donnerstag (Stand 0.00 Uhr) auf nunmehr 154.500, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 64 auf 3780. Hessen kommt landesweit in den vergangenen sieben Tagen auf 140,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Das Land Hessen bereitet derzeit keine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel vor. Aktuell sei nichts entsprechendes geplant, teilte das Sozialministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Bayern ist diesen Schritt gegangen. Nach der derzeit in Hessen geltenden Corona-Verordnung zählt als Mund-Nasen-Bedeckung jeder vollständige, eng an der Gesichtshaut anliegende Schutz vor Mund und Nase, der geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder gewöhnliche Aussprache zu verringern. Eine Zertifizierung ist nicht demnach notwendig.

Coronavirus in Hessen: Virus-Mutation erstmals nachgewiesen

+++ 17.20 Uhr: In Hessen ist erstmals bei einem Patienten die womöglich ansteckendere Coronavirus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Wie das Sozialministerium am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, wird der Mann in einer hessischen Klinik intensivmedizinisch behandelt. Angesteckt habe er sich durch direkten Kontakt zu einer Person, die aus Großbritannien nach Deutschland eingereist war. Die Viruslinie B.1.1.7 war in Großbritannien bei einer Routine-Überwachung des Virus entdeckt worden und hat sich dann sehr stark ausgebreitet.

Die Buchungssysteme in Hessen für Corona-Impftermine für Senioren laufen derweil nach den massiven Störungen zum Auftakt mittlerweile stabil. Da die Nachfrage nach einem Impftermin aber weiter sehr groß sei, seien für die Bürger über 80 Jahre oder ihre Angehörigen auch am zweiten Tag der Anmeldung Wartezeiten unvermeidbar, teilte das Innenministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit. Bis zum Mittag seien mittlerweile für mehr als 16.000 Menschen Impftermine vereinbart worden.

Corona in Hessen: Große Nachfrage nach Terminen für Corona-Impfung

Update vom 13. Januar, 10.28 Uhr: Innerhalb eines Tages sind in Hessen weitere 1551 Corona-Infektionen gemeldet worden. Insgesamt liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei nunmehr 152.844, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin von Mittwoch (Stand 0.00 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle stieg um 128 auf 3716. Damit kommt Hessen landesweit in den vergangenen sieben Tagen auf 150 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. In den Regionen wies nach RKI-Angaben der Kreis Fulda den höchsten Wert mit 327,6 auf, gefolgt vom Kreis Limburg-Weilburg (252,5).

Die Wirtschaft ächzt indes weiter unter der Krise: Start-ups aus Hessen haben die Corona-Krise im vergangenen Jahr zu spüren bekommen. Investoren steckten deutlich weniger Geld in die jungen Unternehmen, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft EY. Demnach sank das Finanzierungsvolumen von 73 Millionen Euro 2019 auf 43 Millionen Euro - ein Rückgang von fast 42 Prozent. Auch die Zahl der Finanzierungsrunden fiel kräftig von 36 im Vorjahr auf 23.

+++ 18.13 Uhr: Holpriger Beginn: Zum Anmeldestart für eine Corona-Schutzimpfung für Menschen über 80 Jahre sind in Hessen die Telefon-Hotline und das Onlineportal wegen der großen Nachfrage zeitweise nicht erreichbar gewesen. Das Innenministerium erklärte, dass innerhalb kürzester Zeit mehrere Millionen Zugriffsversuche auf die freigeschaltete Webseite und die Hotline erfolgten. Der Ansturm auf die Terminvergabe hatte eine technische Störung zur Folge.

Wegen geplanter neuer Vorschriften zur Einreise aus Risikogebieten weitet der Dienstleister Centogene derweil seine Corona-Testangebote aus. Am Flughafen in Frankfurt, aber auch in den Innenstädten von Frankfurt und Wiesbaden erwartet das Unternehmen eine höhere Nachfrage. Geplant sind je nach Standort längere Öffnungszeiten oder größere Flächen, wie Centogene mitteilt. Zudem sollen verstärkt Antigen-Tests eingesetzt werden neben den präziseren PCR-Tests. Reisende aus Risikogebieten sollen künftig bei der Einreise verpflichtend einen negativen Corona-Test vorlegen müssen und danach eine Quarantäne einhalten.

Update vom 12. Januar, 9.29 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages weitere 524 Corona-Infektionen gemeldet worden. Die Zahl der mit Corona in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um 75 auf insgesamt 3588, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Dienstag hervorgeht (Stand 0 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden demnach 151.293 Corona-Infektionen im Bundesland gezählt.

Die Inzidenz, also die Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, lag hessenweit bei 157,2. In den Regionen wies laut den RKI-Zahlen der Kreis Fulda den höchsten Wert mit 333 auf, gefolgt von den Kreisen Limburg-Weilburg (272,8), Vogelsberg (264,1), Gießen (236,8) und Hersfeld-Rotenburg (218,7).

Corona in Hessen: 524 neue Corona-Fälle und weitere 75 Tote gemeldet

Erstmeldung vom 11. Januar, 16.07 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen ist innerhalb eines Tages um 561 gestiegen. Damit steigerten sich die Fälle seit Beginn der Pandemie auf 150.790, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand 00.00 Uhr) hervorgeht.

Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus starben, stieg den Meldungen zufolge um 30 auf insgesamt 3513. Die Inzidenz, also die Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, lag landesweit bei 162,6. Der Landkreis Fulda sei mit einem Wert von 346,0 am stärksten betroffen. 

Nach aktuellen Corona-Inzidenz-Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montag liegt der Landkreis Fulda bundesweit auf Platz 22, auf Platz eins aller Regionen in den so genannten alten Bundesländern. Nachdem zuletzt im Landkreis Fulda die Sieben-Tage-Inzidenz in die Höhe geschnellt war, hatte Landrat Bernd Woide (CDU) am Sonntag erklärt, woher die Corona-Neuinfektionen kommen.

Der Landkreis Fulda hatte derweil auf Empfehlung des Gesundheitsamtes den Schulen die Möglichkeit eingeräumt, für die Abschlussklassen bis diesen Freitag (15. Januar) zunächst auf Distanzunterricht auszuweichen. Laut Rückmeldung wollten davon alle beruflichen Schulen und die überwiegende Mehrzahl der allgemeinbildenden Schulden Gebrauch machen.

Das hatte das staatliche Schulamt für den Landkreis Fulda am späten Sonntagabend mitgeteilt. Lediglich drei Schulen im Landkreis wollten demnach mit ihren Abschlussklassen im Präsenzunterricht beginnen. In Corona-Hotspots mit einer anhaltend hohen Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mussten die Kommunen bislang schon nächtliche Ausgangsbeschränkungen erlassen.

Von Montag an sollen dort auch touristische Tagesausflüge unterbunden werden. Für Menschen, die in einem Corona-Hotspot leben, wird die Bewegungsfreiheit für Freizeitaktivitäten auf einen Radius von 15 Kilometer rund um die Wohnanschrift beschränkt.

Die Regelung gilt ausdrücklich nicht für den Weg zur Arbeit oder beispielsweise für einen längeren Weg zum Arzt. Wegen der steigenden Corona-Zahlen informierte der Vogelsbergkreis am Montagmittag, dass dort bereits ab Mittwoch die 15-Kilometer-Regel in Kraft tritt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema