Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test-Einrichtung gehalten.
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In Hessen haben sich mehr als 1000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

News-Ticker

Corona in Hessen: 51 Todesfälle gemeldet - Landesregierung verteilt FFP2-Masken an Pflegeeinrichtungen

In Hessen sind weitere 18 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. 19 Prozent der Intensivbetten in Hessen sind belegt. Die Landesregierung will nun FFP2-Masken an Pflegeeinrichtungen in Hessen verteilen.

  • Corona in Hessen: Landesregierung verteilt FFP2-Masken an Pflegeeinrichtungen
  • 51 Personen, bei denen eine Corona-Infektion nachgewiesen wurde, sind gestorben (Stand Dienstag)
  • Hier geht es zum aktuellen Corona-News-Ticker für Hessen.

Update vom 8. Dezember, 10.38 Uhr: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bereitete die Menschen in Regionen mit hohen Corona-Infektionszahlen auf mögliche nächtliche „Ausgangssperren“ vor: Er halte diese für richtig, sagte er bei einem Besuch des neu eingerichteten Corona-Impfzentrums in Wiesbaden.

Binnen 24 Stunden sind in Hessen 1262 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 97.899 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. Dies geht aus den Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervor (Stand 0 Uhr). 1529 Todesfälle werden inzwischen hessenweit mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind 51 mehr als am Vortag. Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen - betrug 153,0.

Update vom 7. Dezember, 10.39 Uhr: Die Anzahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen ist binnen 24 Stunden um 683 Fälle gestiegen. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 96.637. Dies geht aus den Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervor (Stand 0 Uhr). 1478 Todesfälle werden inzwischen mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind 18 mehr als am Vortag.

Da am Wochenende nicht alle Landkreise ihre Fallzahlen melden, liegen die vom RKI genannten Zahlen womöglich niedriger als die tatsächliche Zahl der Neuansteckungen. Am vergangenen Montag lag die Zahl der Neuansteckungen bei 512 Corona-Fällen.

Corona in Hessen: Landesregierung verteilt FFP2-Masken an Pflegeeinrichtungen

Update vom 6. Dezember, 14.38 Uhr: Die hessische Landesregierung verteilt rund drei Millionen FFP2-Masken im Kampf gegen das Coronavirus an Pflegeeinrichtungen im Land. Wie das Innenministerium am Sonntag mitteilte, sollen die Masken ab der kommenden Woche an die Landkreise und Städte geliefert werden. Von dort aus sollen sie in Eigenverantwortung an die Einrichtungen verteilt werden.

„Gerade etwa in den Alten- und Pflegeheimen kann der Mindestabstand zu den Menschen, die stationär oder ambulant betreut werden, bei vielen Tätigkeiten nicht eingehalten werden“, teilten Innenminister Peter Beuth (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) gemeinsam mit. Die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus sei deshalb erhöht. Diejenigen benötigten speziellen Schutz, die sich um besonders hilfsbedürftige Menschen kümmern. Neben Alten- und Pflegeheimen sollen unter anderem auch Jugendhilfen und Eingliederungshilfen beliefert werden.

Die Zahl der Corona-Infektionen ist in Hessen am Sonntag gegenüber dem Vortag um 1519 gestiegen. Damit liegt die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie erfassten Fälle bei 95.954, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts hervorgeht (Stand 0 Uhr). Die Zahl der Todesfälle, die mit der Pandemie in Verbindung gebracht werden, stieg um 19 auf 1460.

Die Zahl der Corona-Infizierten auf den Intensivstationen in Hessen lag nach Angaben des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) zuletzt bei 347 (Stand Samstag 12.15 Uhr). Das entspricht 19 Prozent der belegten Intensivbetten. 215 Menschen wurden beatmet.

Corona in Hessen: 30 Menschen an Folgen einer Infektion gestorben

Update vom 5. Dezember, 10.10 Uhr: In Hessen sind weitere 30 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit stieg landesweit die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 1441, wie aus den Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hervorgeht (Stand 0 Uhr). Im Vergleich zum Vortag steckten sich weitere 1612 Menschen nachweislich mit dem Virus an. Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen - lag zuletzt bei 142,7. Den höchsten Wert hatten die Stadt und der Landkreis Offenbach mit 273,3 und 203,5.

Nach den jüngsten Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen in Hessen 340 Corona-Patienten auf Intensivstationen. 214 von ihnen wurden beatmet. Insgesamt waren rund 86 Prozent der betreibbaren Betten auf hessischen Intensivstationen belegt (Stand: Freitag 12.15 Uhr).

Durch die Corona-Verordnungen des Landes Hessen wird der Betrieb von Skiliften verboten. Das sorgt für Unmut bei den Verantwortlichen in der Rhön und im Vogelsberg.

Update vom 3. Dezember, 16.55 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Offenbach hat erneut die Marke von 300 überschritten. Am Donnerstag meldete die Stadt einen Wert von 322,4 bei den Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen.

72 neue Infektionen seien registriert worden, am Mittwoch seien zwei Erkrankte gestorben. Insgesamt erlagen in Offenbach den Angaben zufolge bislang 30 Menschen der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19. Am Mittwoch hatte die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt bei 297,8 gelegen, 29 neue Infektionen waren an dem Tag hinzugekommen.

RKI registriert mehr als 1500 neue Corona-Infektionen in Hessen

Ausweislich der Zahlen des Robert Koch-Instituts hat Offenbach weiter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen. Das Robert Koch-Institut registrierte in Hessen innerhalb eines Tages 1520 neue Coronavirus-Infektionen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 90.966 Menschen im Bundesland nachweislich mit dem Virus infiziert.

Das geht aus Zahlen des Instituts vom Donnerstag (Stand 00.00 Uhr) hervor. 1372 Todesfälle werden inzwischen mit dem Virus in Verbindung gebracht, das sind 34 mehr als am Vortag. Von Kommunen selbst gemeldete Werte können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die des RKI.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) wurden in Hessen (Stand Donnerstag, 7.19 Uhr) 343 Corona-Patienten in Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt. 218 Patienten mussten (Stand: Donnerstag) beatmet werden.

Update vom 2. Dezember, 10.15 Uhr: Innerhalb eines Tages sind in Hessen 1368 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 89.446 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, wie das Robert-Koch-Instituts (RKI) berichtet. 1338 Todesfälle werden inzwischen mit dem Virus in Verbindung gebracht, das sind 40 mehr als am Vortag. Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen - lag in Hessen am Mittwoch wie schon am Vortag bei 153.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) wurden in Hessen mit Stand Dienstag 350 Corona-Patienten in Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt (Stand 12.15 Uhr). Das entsprach 19 Prozent der belegten Intensivbetten. 215 Patienten mussten beatmet werden.

Die Politik diskutiert im Zuge der Pandemie und des Teil-Lockdowns über eine Steuerpauschale für das Homeoffice. Ein Fuldaer Steuerberater erklärt, was man jetzt absetzen kann.

Trotz Corona: Handelsverband rechnet mit gutem Weihnachtsgeschäft

Update vom 1. Dezember, 9.16 Uhr: Binnen 24 Stunden sind in Hessen 1282 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet worden. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 88.078 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, teilte das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag mitteilte (Stand 0 Uhr). Das RKI meldete 50 neue Todesfälle, die mit dem Erreger in Verbindung gebracht werden. Damit stieg die Zahl auf 1298.

+++ 18.03 Uhr: Hessens Einzelhandel erwartet trotz der Corona-Pandemie ein leichtes Umsatzplus im Weihnachtsgeschäft. Die Erlöse in den Monaten November und Dezember sollen der Prognose zufolge vom Vorjahreswert um 1,2 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro steigen, wie der Handelsverband Hessen am Montag in Frankfurt berichtete. Dabei gibt es aber erhebliche Verlagerungen auf das Online-Geschäft, das viel stärker um 19 Prozent wächst, sowie zwischen den verschiedenen Warengruppen und Anbietern, wie HVH-Präsident Jochen Ruths erklärte. In vielen Innenstädten - etwa in Fulda - ist das Weihnachtsgeschäft im Corona-Jahr dagegen so schwierig wie nie.

Update vom 30. November, 10.38 Uhr: In Hessen gelten wegen der anhaltend hohen Corona-Zahlen von Dienstag, 1. Dezember, an erneut strengere Regeln zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Virus. Die Verlängerung des Lockdowns ist zunächst bis zum 20. Dezember angesetzt. Für die Weihnachtsfeiertage und Silvester hat Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) aber bereits in Aussicht gestellt, dass sich Familien und Freunde vom 23. Dezember bis zum 1. Januar mit bis zu 10 Personen treffen dürfen. Bis dahin werden die Kontakte im öffentlichen Raum auf fünf Personen aus zwei Hausständen beschränkt. 

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat „Corona-Pandemie“ zum „Wort des Jahres“ 2020 gekürt. Das Thema Corona habe das gesamte Jahr über das Leben der Menschen bestimmt, sagte der GfdS-Vorsitzende Peter Schlobinski am Montag in Wiesbaden. Noch nie habe ein Begriff die Liste der „Wörter des Jahres“ dermaßen dominiert. Auf dem zweiten Platz landete „Lockdown“, auf dem dritten „Verschwörungserzählung“.

Außerdem ist die Anzahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen binnen 24 Stunden um 512 Fälle gestiegen. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 86.792. Dies geht aus den Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervor (Stand 0 Uhr). 1248 Todesfälle werden inzwischen mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht, das sind 8 mehr als am Vortag. Die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen - betrug 149,38.

Corona in Hessen: Zahlen über das Wochenende leicht gesunken

Update vom 29. November, 20.13 Uhr: Wie für Wochenenden üblich sank am Sonntag die Zahl der gemeldeten Covid-Neuinfektionen weiter. 1434 Neuerkrankte meldete das RKI am Sonntag. Acht Menschen in Hessen starben mit oder an dem Coronavirus. Insgesamt haben sich in Hessen seit dem ersten Auftritt des Virus nun 86 279 Menschen mit SARS-CoV-2 angesteckt.

Update vom 28. November, 18.39 Uhr: Im Vergleich zum Donnerstag haben sich die Neuinfektionen in Hessen etwas verringert. Im Gegensatz zum Vortag meldete das Hessische Sozialministerium am Samstag nur 1594 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Zahl der seit dem Beginn der Corona-Pandemie erkrankten erhöhte sich damit auf 84 845 (Stand Samstag 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 stieg durch 33 Verstorbene vom Freitag auf 1232.

Update vom 27. November, 10.52 Uhr: In Hessen haben sich weitere 1924 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Damit erhöhte sich die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle auf 83 251, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag (Stand 0.00 Uhr) mitteilte. Die Zahl der Todesfälle, die mit der Pandemie in Verbindung gebracht werden, stieg um 36 auf 1199.

Bei einem landesweiten „Maskenkontrolltag“ in Bahnhöfen und Zügen haben Sicherheitskräfte am Freitag den korrekten Mund-Nasen-Schutz der Reisenden überprüft. An der Aktion waren die Bundespolizei, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Deutsche Bahn (DB) beteiligt. Die ersten Schwerpunktkontrollen führten die Teams am frühen Freitagmorgen am Frankfurter Hauptbahnhof durch, danach ging es zunächst weiter nach Fulda.

Reagieren Bund und Länder mit den richtigen Maßnahmen auf die Corona-Pandemie? Der Grünen-Politiker und Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, hat daran Zweifel. Im Interview mit der Fuldaer Zeitung erklärt Palmer den soegannten Tübinger Weg.

Corona in Hessen: Bouffier will private Hotelübernachtungen erlauben

+++ 17.22 Uhr: Für Verwandtenbesuche über die Weihnachtsfeiertage will Hessen private Übernachtungen in Hotels ermöglichen. Das kündigte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden an. Wer eine Verwandtenreise mache, „der muss ja auch die Chance haben, irgendwo übernachten zu können“, sagte er. Schließlich habe nicht jeder die Möglichkeit, für Besucher ein Zimmer zur Verfügung zu stellen.

Reine touristische Reisen seien derzeit mit Blick auf die Corona-Pandemie nicht angesagt, betonte Bouffier. Aber die Hotels seien ja grundsätzlich geöffnet - etwa für Geschäftsreisende. Schon jetzt sei es so, dass für besondere Fälle auch Privatleute in Hotels übernachten dürften, etwa bei Familienbesuchen nach einem Todesfall.

Hessen könne die Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche derzeit aus gesetzlichen Gründen noch nicht regeln, werde dies aber rechtzeitig tun, kündigte Bouffier an.

Update vom 26. November, 10.12 Uhr: Hessens Wirtschaft kritisiert die Verlängerung des Teil-Lockdowns über Ende November hinaus. „Bereits jetzt verschiebt oder streicht die Hälfte der hessischen Betriebe Investitionen infolge der Corona-Situation“, sagte Robert Lippmann, Geschäftsführer des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK) am Donnerstag. Jeder vierte Betrieb in Hessen stehe laut einer aktuellen HIHK-Umfrage unter rund 1100 Firmen komplett oder in wesentlichen Teilen still. „Die aktuellen Maßnahmen verschärfen die Situation für hessische Betriebe zusätzlich“, so Lippmann. Bund und Länder hatten sich am Mittwoch auf die Verlängerung der Corona-Maßnahmen verständigt.

Die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Hessen ist indes mit mehr als 2000 Fällen binnen 24 Stunden deutlich gestiegen. Die Zahl der Infektionen erhöhte sich mit den 2067 Fällen am Donnerstag auf 81 327. Dies geht aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervor (Stand 00.00 Uhr). Damit ist die Marke von 80.000 gefallen. Bislang starben in Hessen 1163 Menschen an oder mit dem Virus. Die Zahl der Todesfälle stieg im Vergleich zum Vortag um 52.

Corona: Zahl der Todesfälle in Hessen steigt an

Update vom 25. November, 10.05 Uhr: In Hessen haben sich weitere 1363 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der bekannten Infektionen stieg damit seit Beginn der Pandemie auf 79.260. Das geht aus Zahlen des Berliner Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervorgeht. Bislang starben 1111 Menschen an oder mit dem Virus - das waren 40 mehr als am Vortag. Im Kreis Fulda hatte sich die Zahl der Todesfälle am Dienstag auf 26 erhöht.

+++ 18.30 Uhr: In Hessen liegt die sogenannte Inzidenz - also die Zahl von Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen - aktuell bei 171,3. Besonders hohe Werte gab es nach Angaben des Sozialministeriums in den Städten Offenbach (277,2) und Frankfurt (239,7). Nach den jüngsten Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin lagen in Hessen 327 Corona-Patienten auf Intensivstationen. 198 der Patienten wurden demnach beatmet. Insgesamt sind 85,4 Prozent der betreibbaren Betten auf hessischen Intensivstationen belegt (Stand: Dienstag 12.15 Uhr).

Die Landkreise treiben derweil ihre Planungen für die Einrichtung von Impfzentren voran: Im Landkreis Fulda soll ein solches Impfzentrum in der Waideshalle im Kongresszentrum Esperanto entstehen.

Um dem in der Corona-Krise gebeutelten Einzelhandel unter die Arme zu greifen und das wichtige Weihnachtsgeschäft zu retten, fordern Handelsverbände in Hessen, dass Geschäfte auch an Adventssonntagen öffnen dürfen. Die FDP unterstützt das Vorhaben.

Corona: Impfaktion in Hessen soll acht bis neun Monate dauern

Update vom 24. November, 9.42 Uhr: In Hessen haben sich weitere 1556 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Infektionen stieg damit im Land seit Beginn der Pandemie auf 77.897, wie aus Zahlen des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht (Stand: 0 Uhr). Bislang starben 1071 Menschen an oder mit Covid-19, das waren 38 mehr als am Vortag.

+++ 18.05 Uhr: Die großangelegte Impfaktion gegen das Coronavirus in Hessen wird nach Schätzungen der Landesregierung etwa acht bis neun Monate dauern. „Wir gehen davon aus, dass zwischen 60 und 70 Prozent der Bevölkerung geimpft werden wollen“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Montag in Wiesbaden. Diese Anzahl sei auch notwendig, um eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen.

Derzeit werde mit 4 Millionen zu impfenden Menschen in Hessen gerechnet, sagte Bouffier. Da pro Person jeweils zwei Impfungen nötig sind, seien es insgesamt acht Millionen Impfungen. Die Landesregierung plant mit etwa 30 Zentren, in denen pro Tag 1000 Impfungen durchgeführt werden können. Der Vogelsbergkreis hat mitgeteilt, ein Impfzentrum in der Hessenhalle in Alsfeld einrichten zu wollen.

Die Impfungen gegen das Coronavirus sind kostenlos und freiwillig. Sowohl Bouffier als auch Sozialminister Kai Klose (Grüne) appellierte an die hessischen Bürgerinnen und Bürger, sich an der Aktion zu beteiligen.

Coronavirus in Hessen: Gesamtzahl der Fälle auf 76.341 gestiegen

Update vom 23. November, 11.28 Uhr: In Hessen haben sich mindestens 552 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts vom Montag hervor. Die Gesamtzahl der Fälle stieg auf 76.341. 1033 Todesfälle werden inzwischen mit dem Erreger in Verbindung gebracht - 6 mehr als am Vortag. Da am Wochenende nicht alle Landkreise ihre Fallzahlen melden, liegen die vom RKI genannten Zahlen womöglich niedriger als die tatsächliche Zahl der Neuansteckungen.

Nach Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin vom Montag (Stand 7.19 Uhr) lagen hessenweit 326 Corona-Patienten auf Intensivstationen. 195 der Patienten werden demnach beatmet. Insgesamt sind 83,18 Prozent aller Intensivbetten im Bundesland belegt. Für eine Reportage hat die Fuldaer Zeitung die Intensivstation des Klinikums Fulda besucht.

Frankfurt: 1000 Menschen demonstrieren gegen Corona-Beschränkungen

In Frankfurt demonstrierten am Sonntag - so wie auch am Donnerstag (Foto) - zahlreiche Menschen gegen Corona-Maßnahmen.

+++ 18.32 Uhr: Etwa 1000 Menschen haben nach Polizeiangaben in Frankfurt gegen die staatlichen Corona-Beschränkungen protestiert. Die rund zweistündige, angemeldete Kundgebung am Sonntag, die am Mainufer startete und durch die Innenstadt ging, sei friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Die Teilnehmer hätten der Aufforderung der Sicherheitskräfte Folge geleistet, Masken zu tragen und ausreichend Abstand zu halten.

Update vom 22. November, 10.21 Uhr: Mehr als 1400 weitere Coronavirus-Infektionen sind nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am Sonntag in Hessen registriert worden. Die exakte Zahl gaben das RKI und das hessische Sozialministerium mit 1421 an, die Gesamtzahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 75.789 (Stand: 0.00 Uhr). 1027 Todesfälle werden inzwischen mit Covid-19 in Verbindung gebracht, das sind 17 mehr als am Vortag.

Corona in Hessen: 7-Tage-Inzidenz in Offenbach steigt auf Rekordwert

Die 7-Tage-Inzidenz lag am Sonntag in Hessen besonders hoch in der Stadt Offenbach: Die Stadt meldete den Rekordwert 388,4. Besonders niedrig war dieser Warnwert nach Angaben des Sozialministeriums im Kreis Hersfeld-Rotenburg (74,6).

Update vom 21. November, 12.06 Uhr: Die Ärztekammern haben mit Corona-Kritikern in ihren eigenen Reihen zu kämpfen.

+++ 17.40 Uhr: Nach Zahlen des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) vom Freitag werden in Hessen aktuell 326 Patienten wegen Covid-19 auf Intensivstationen behandelt. Das entspricht 19 Prozent der belegten Betten. 198 der Patienten müssen demnach beatmet werden. 1758 der verfügbaren Intensivbetten sind belegt, 309 frei.

Der Landessportbund Hessen hofft derweil auf eine Rückkehr des Amateursports im Dezember und hat mit einem Brief an Hessens Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) gewandt. Der Verband fordert die Rückkehr „zu einem verantwortbaren Sportbetrieb in den Vereinen“, wie es heißt. Präsident Rolf Müller fürchtet drastische Konsequenzen, wenn das seit Anfang November geltende Amateursport-Verbot wegen der Corona-Pandemie über den Monat hinaus verlängert werden sollte. „Die 7600 hessischen Sportvereine werden ausbluten, wenn es für sie keine Perspektiven geben wird“, sagte Müller.

Update vom 20. November, 10.23 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat sich in Hessen innerhalb von 24 Stunden um 2325 erhöht. Gegenüber dem Vortag (2130) ist das erneut ein merkliches Plus. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle auf insgesamt 72 525, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag meldete. Die Todesfälle, die mit der Pandemie in Verbindung gebracht werden, stiegen um 19 auf 980.

Wegen der Corona-Pandemie steht jetzt auch das Silvesterfeuerwerk auf dem Prüfstand. Was sagen die Menschen in Osthessen zu den Überlegungen? Die Fuldaer Zeitung hat sich auf der Straße umgehört.

Corona: Die zweite Welle trifft die Krankenhäuser immer stärker

+++ 17.27 Uhr: Die zweite Corona-Welle trifft die Krankenhäuser. Einige Kliniken in Osthessen sind schon jetzt stärker belastet als in der ersten Welle im Frühjahr. Und Experten erwarten einen weiteren Anstieg der Fallzahlen. „Die Situation ist angespannt“, sagt Dr. Thomas MenzelVorstandschef des Klinikums in Fulda.  Die Zahl der Corona-Patienten aus der Region steigt kontinuierlich; weil Rhein-Main-Region schon länger unter noch höheren Infektionszahlen leidet als Osthessen, sind dort die Intensivstationen der Krankenhäuser zum Teil schon an die Kapazitätsgrenze gekommen: Intensivpatienten – mit und ohne Corona – werden aus dem Ballungsgebiet nach Osthessen verlegt. 

Den höchsten Wert bei der 7-Tage-Inzidenz in Hessen hat derzeit die Stadt Offenbach mit 315,5, gefolgt vom Landkreis Offenbach mit 264,1. Auch die Kreise Groß-Gerau, der Main-Kinzig-Kreis und der Rheingau-Taunus-Kreis liegen über 200. Ab einem Wert von 50 gilt eine Region als Risikogebiet.  

Update vom 19. November, 09.59 Uhr: 2130 Coronavirus-Neuinfektionen sind nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) binnen 24 Stunden in Hessen registriert worden. Damit ist die Zahl der positiv Getesteten wieder deutlich angestiegen. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 70 200. 961 Todesfälle werden in Hessen mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind 26 mehr als am Vortag.

In der Rhön greifen nach Corona-Ausbrüchen in zwei Altenheimen jetzt Notfallpläne. 48 Menschen sind betroffen. Das Problem: Auch viele Pflegekräfte sind erkrankt. Besonders stark betroffen bleibt auch der Main-Kinzig-Kreis, wo die 7-Tage-Inzidenz zuletzt einen neuen Höchstwert erreicht hatte.

Update vom 18. November, 11.04 Uhr: Die Corona-Krise reißt Löcher in die Steuerkassen des Landes Hessen: Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) rechnet wegen der Pandemie mit einem Milliarden-Minus . „Derzeit gehen wir davon aus, dass die Steuerausfälle 2020 bei 2,2 Milliarden Euro liegen im Vergleich zu dem, was die Steuerschätzer uns vor einem Jahr – und damit vor der Krise – vorhergesagt haben“, erklärte er am Mittwoch in Wiesbaden mit Blick auf die November-Steuerschätzung.

Die Zahl der Corona-Virusinfektionen in Hessen ist derweil weiter gestiegen: 1567 Fälle hat das Robert-Koch-Instituts (RKI) am Mittwoch in Hessen registriert. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 68 070. 935 Todesfälle werden inzwischen mit dem Erreger in Verbindung gebracht, das sind 30 mehr als am Vortag.

Am Klinikum Fulda ist das neue, umgebaute Corona-Testcenter in Betrieb gegangen. Betroffene sollen künftig nur noch etwa zehn Minuten warten müssen. Das Klinikum Fulda ist das Corona-Schwerpunktkrankenhaus für Osthessen.

Corona trifft Hessens Brauereien: Umsatzeinbrüche von etwa 25 Prozent

+++ 13.07 Uhr: Hessens Brauereien haben wegen der Corona-Pandemie massive Umsatzeinbußen verbucht. Von Januar bis August sind die Erlöse durchschnittlich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25 Prozent zurückgegangen. Das sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion in Wiesbaden und berief sich dabei auf Angaben des Wirtschaftsverbandes Brauerbund Hessen/Rheinland-Pfalz. Die Mitgliedsunternehmen des Brauerbunds decken rund 85 Prozent des Bierausstoßes in Hessen ab.

Die hessischen Brauereien erwirtschafteten einen großen Teil ihres Absatzes und Umsatzes über die lokale und regionale Gastronomie, erklärte der Wirtschaftsminister. Deshalb sei die Bedeutung des Fassbieranteils für den wirtschaftlichen Erfolg hoch. Die zeitweise flächendeckende Schließung aller gastronomischer Einrichtungen und die bundesweite Absage zehntausender Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie seien ein Hauptgrund für den massiven Rückgang.

84 Brauereien gab es nach Angaben des Statistischen Landesamtes im vergangenen Jahr in Hessen. Das entspricht einem Rückgang um 5,6 Prozent im Jahresvergleich. Bislang hätten 17 Brauereien das Corona-Soforthilfeprogramm des Landes in Anspruch genommen und drei Brauereien Überbrückungshilfe beantragt, teilte Al-Wazir mit.

Video: Corona-Treffen im Kanzleramt: Appelle statt Beschlüsse

17. November, 8.41 Uhr: Binnen eines Tages haben sich weitere 1024 Hessen nachgewiesen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Erreger in Zusammenhang gebracht werden, stieg um 32 auf insgesamt 905. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag hervor (Stand 0 Uhr). Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 66.503 Corona-Infektionen in Hessen registriert.

Nach den Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin vom Montag (Stand 12.15 Uhr) lagen hessenweit 284 Corona-Patienten auf Intensivstationen. Das entsprach 17 Prozent aller belegten Intensivbetten. 161 der Covid-19-Patienten werden demnach beatmet.

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