Ein Unternehmensberater ist mit seiner Klage gegen die 2G-Regel gescheitert. (Symbolbild)
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Ein Unternehmensberater ist mit seiner Klage gegen die 2G-Regel gescheitert. (Symbolbild)

News-Ticker

Corona in Hessen: Inzidenz steigt über 300 - Eilantrag gegen 2G-Regel scheitert

Die Corona-Inzidenz in Hessen ist am Freitag über 300 gestiegen. Ein Unternehmensberater ist mit seiner Klage gegen die 2G-Regel gescheitert.

  • Corona in Hessen: Die Inzidenz ist auf 300,2 gestiegen.
  • Unternehmensberater scheitert mit Eilantrag gegen 2G-Regel.
  • Der News-Ticker zur Corona-Lage in Hessen wird regelmäßig aktualisiert.

Update vom 7. Januar, 8.05 Uhr: Den RKI-Angaben von Freitag (Stand 3.16 Uhr) zufolge wurden in Hessen binnen eines Tages 4117 Corona-Neuinfektionen sowie 13 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Demnach ist die Inzidenz deutlich gestiegen - von 281,9 auf 300,2. Trotz der hohen Zahlen starten die Schulen nach den Weihnachtsferien mit Präsenzunterricht.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt - Eilantrag gegen 2G-Regel scheitert

+++ 10.12 Uhr: Ein Unternehmensberater ist mit der Klage gegen die 2G-Regel in Schwimmbädern, Sportstätten und der Innengastronomie vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel gescheitert. Der ungeimpfte und nicht genesene Geschäftsführer hatte gegen die Regel, wonach nur Geimpfte und Genesene Zugang zu entsprechenden Einrichtungen haben, einen Eilantrag eingereicht. Dieser wurde abgelehnt, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte.

Der Kläger hatte laut VGH argumentiert, die 2G-Regel würde ihn in seinem Berufs- und Privatleben unzumutbar einschränken. Insbesondere wirke sie sich in Bezug auf Restaurants geschäftsschädigend aus, da er regelmäßig mit potenziellen Kunden, Bestandskunden und Mitarbeitern geschäftlich essen gehe. Die Regelung sei unverhältnismäßig und verstoße somit gegen verschiedene Grundrechte.

Die Kasseler Richter lehnten den Antrag ab. Weder verletze die Regelung den Kläger in seinen Grundrechten noch verstießen die Zugangsverbote gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz. Die 2G-Regel diene dazu, die Infektionsdynamik zu brechen, das Ansteckungsrisiko zu verringern und das Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen. „Es ist nicht ersichtlich, dass eine sogenannte 3G- oder 3G-Plus-Regelung ein gleich wirksames Mittel zur Erreichung des vom Verordnungsgeber verfolgten Zwecks ist“, begründete der VGH seine Entscheidung.

Auch sieht das Gericht in den Vorschriften keinen Verstoß gegen den Allgemeinen Gleichheitssatz des Grundgesetzes. Zum einen würden Geimpfte und Genesene bei der derzeit noch dominierenden Delta-Variante weniger zum Infektionsgeschehen beitragen. Zum anderen seien nicht immunisierte Personen im Falle einer Infektion stärker gefährdet, so schwer zu erkranken, dass sie intensivmedizinisch behandelt werden müssten. Sie trügen somit in stärkerem Maße dazu bei, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems drohe.

Der Beschluss ist unanfechtbar. Dem Kläger bleibt laut VGH nun nur der Gang nach Karlsruhe zum Bundesverfassungsgericht.

Update vom 6. Januar, 7.39 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen steigt nach Angaben den Robert-Koch-Instituts am Donnerstag auf 281,9 (Vortag 252,3). Binnen eines Tages kamen zudem 4585 Neuinfektionen mit dem Virus hinzu. Zwölf weiter Menschen sind an oder mit Corona gestorben.

Update vom 5. Januar, 9.43 Uhr: Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat mit Blick auf das am Freitag anstehende nächste Corona-Krisengespräch zwischen Bund und Ländern eine Entscheidung zur Verringerung der Quarantänezeiten gefordert. „Denn die Schulen zählen mit bundesweit elf Millionen Schülerinnen und Schülern sowie 800.000 Lehrkräften für mich zur kritischen Infrastruktur, die jetzt besonders geschützt werden muss“, sagte Lorz der Deutschen Presse-Agentur.

Für einen sicheren Präsenzunterricht trotz Omikron-Variante sollten jetzt alle an einem Strang ziehen, forderte der Koordinator für die CDU-regierten Länder in der Kultusministerkonferenz (KMK). „Länder und Kommunen müssen - unter der Voraussetzung hinreichender Impfstoff-Lieferungen durch den Bund - weitere Impfangebote schaffen“, sagte er. Eltern und ihre impfberechtigten Kindern müssten sich gemäß Empfehlung impfen oder boostern lassen.

Corona in Hessen: Minister Lorz zählt Schulen zur kritischen Infrastruktur

Am Freitag wollen sich Bund und Länder erneut per Videokonferenz über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten. Bereits am Mittwoch tauschen sich die Kultusminister der Länder aus. Zur Wochenmitte läuft in der Hälfte der Bundesländer nach der Weihnachtspause wieder der Unterricht. In Hessen beginnt am kommenden Montag wieder die Schule.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen steigt indes weiter an. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt sie am Mittwoch bei 252,3. Binnen eines Tage kamen zudem 4782 Neuinfektionen mit dem Virus hinzu. Zwölf weitere Menschen sind an oder mit Corona gestorben.

Update vom 4. Januar, 8.33 Uhr: In Hessen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz erneut an. So liegt der Wert am Dienstagmorgen bei 222,6 (Stand 3.18 Uhr). Innerhalb der vergangenen 24 Stunden ist es zu 2.655 Neuinfektionen gekommen. Zehn Menschen starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

In der Hotspot-Region Fulda ist es am Montagabend bei einem Spaziergang gegen die Corona-Maßnahmen zu Tumulten gekommen.

Update vom 3. Januar, 7.29 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen steigt zum Wochenstart leicht an. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der Wert am Montag bei 204,1 (Vortag 202). Binnen eines Tages kamen zudem 842 Neuinfektionen mit dem Virus hinzu. Ein weiterer Mensch ist an oder mit Corona gestorben.

Update vom 2. Januar, 11.31 Uhr: Die Inzidenz in Hessen ist am Sonntag auf 202 gestiegen. Dies teilte das Robert Koch-Institut auf seiner Website mit. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden 1008 Neuinfektionen vermeldet. Zwei Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

+++ 20.51 Uhr: In Frankfurt sind am Neujahrstag Gegner der Corona-Maßnahmen in mehreren Gruppen durch die Innenstadt gelaufen. Die Polizei schätzte ihre Gesamtzahl auf etwa 400. Auch in Fulda gingen 350 Menschen auf die Straße, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren.

Der Landkreis Fulda wird ab diesem Sonntag als „Hotspot“ mit strengeren Corona-Maßnahmen eingestuft, erklärte das hessische Sozialministerium am Neujahrstag auf Nachfrage der dpa. Eine Einschätzung darüber, welche Regeln genau ab diesem Zeitpunkt im Kreis gelten, lieferte das Sozialministerium nicht.

Corona in Hessen: Silvester-Partys in Frankfurt trotz Böllerverbot

Update vom 1. Januar, 9.06 Uhr: Viele Menschen, noch mehr Polizei: Das Jahr 2022 wurde in Frankfurt trotz Feuerwerksverbot mit Raketen, Böllern und Wunderkerzen begrüßt. Um Mitternacht versammelten sich zahlreiche Menschen am Mainufer und auf den Brücken, die nicht gesperrt waren.

Nach Angaben eines Polizeisprechers gab es keine größeren Zwischenfälle, es blieb weitgehend friedlich. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften in der gesamten Innenstadt unterwegs. Die Stimmung war überwiegend entspannt und friedlich, einige tanzten auf den Straßen.

Derweil hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen weiter erhöht. Am Neujahrstag meldet das RKI einen Wert von 196,7. Binnen eines Tages kamen 1741 Neuinfektionen und 6 Todesfälle in der Corona-Statistik hinzu.

Update vom 31. Dezember, 10.13 Uhr: In Kassel hat die Polizei bei einer Kontrolle 23 Verstöße gegen die Coronavirus-Schutzverordnung in Bordellen festgestellt. Dabei handelte sich größtenteils um Verstöße gegen die 2-G-Plus-Regel sowie um nicht gewissenhaft durchgeführte Kontaktdatenerfassungen, wie die Stadt Kassel am Donnerstag mitteilte.

Darüber hinaus stellten die Beamten fünf Verstöße gegen das Prostituiertenschutzgesetz fest. Insgesamt seien bei der Kontrolle am Mittwoch 14 Wohnungen mit Prostitutionsstätten auf sechs Grundstücken in Kassel überprüft worden.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt weiter - 23 Verstöße in Kasseler Bordellen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen steigt laut Robert-Koch-Institut auf 193,8. Binnen eines Tages kamen 2812 Neuinfektionen mit dem Virus hinzu. Zehn weitere Menschen sind an oder mit Corona gestorben.

+++ 20:12 Uhr: In hessischen Alten- und Pflegeheimen gibt es dem Sozialministerium zufolge wegen der Impfkampagne deutlich weniger gemeldete Corona-Infektionen als noch vor einem Jahr. Seien Ende 2020 noch 3711 Seniorinnen und Senioren in den Heimen infiziert gewesen, seien es derzeit nach drei Impfungen noch 254, teilte Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Donnerstag mit.

Auch die Zahl der Pflegekräfte in Quarantäne sei zurückgegangen. So seien derzeit 184 Mitarbeiter betroffen. Vor einem Jahr seien es über 1500 gewesen. In Hessen leben dem Ministerium zufolge rund 58.000 Seniorinnen und Senioren in Alten- und Pflegeeinrichtungen.

Update vom 30. Dezember, 8.48 Uhr: In Hessen wurden binnen eines Tages 2789 Corona-Neuinfektionen und 16 weitere Todesfälle registriert. Das geht aus den RKI-Angaben von Donnerstag (Stand 3.27 Uhr) hervor. Bei nun 11.363 Infektionen in den vergangenen sieben Tagen steigt die Inzidenz auf 180,6 (Vortag: 175,1).

Update vom 29. Dezember, 9.16 Uhr: Den RKI-Angaben von Mittwoch (Stand 3.45 Uhr) zufolge wurden in Hessen binnen eines Tages 2911 Corona-Neuinfektionen sowie 7 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus registriert. Bei nun 11.018 Fällen in den vergangenen sieben Tagen steigt die Inzidenz von 168,0 auf 175,1. Kein Landkreis in Hessen ist aktuell stärker von Corona betroffen als der Kreis Fulda.

Corona-Inzidenz in Hessen steigt - Verschärfte Regeln seit Dienstag

Aus Sorge vor der sich rasch ausbreitenden Coronavirus-Variante Omikron hat die Landesregierung in Hessen um Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die Regelungen verschärft. Diese Corona-Maßnahmen gelten seit Dienstag, 28. Dezember, in Hessen.

+++ 17.52 Uhr: Die hessischen Gesundheitsbehörden haben binnen eines Tages weitere 1319 Corona-Infektionen sowie 16 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet.

Die für die Bewertung der Corona-Lage wichtige Hospitalisierungsinzidenz stieg nach den vorliegenden Daten wieder an: Die Zahl der in Kliniken neu aufgenommenen Covid-19-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen betrug am Dienstag 2,72 nach 2,51 am Vortag, wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte. Eine Woche zuvor hatte der Wert bei 3,75 gelegen.

Auf den Intensivstationen hessischer Krankenhäuser lagen nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Dienstag 281 erwachsene Covid-19-Patienten. 126 von ihnen wurden beatmet (Stand 12.05 Uhr).

Corona in Hessen: Inzidenz liegt bei 168

Update vom 28. Dezember, 8.40 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen liegt am Dienstagmorgen bei 168. Dies vermeldet das Robert Koch-Institut auf seiner Website. Im Verlauf der vergangenen 24 Stunden seien 1319 Neuninfektionen mit dem Coronavirus sowie 16 Todesfälle gemeldet worden.

Update vom 27. Dezember, 8.05 Uhr: Die Inzidenz in Hessen hat sich im Vergleich zum Sonntag unwesentlich verändert. Wurde am 2. Weihnachtsfeiertag noch ein Wert von 169,1 vermeldet, lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Montagmorgen bei 167,6. Innerhalb eines Tages wurden 599 Neuinfektionen vermeldet, sechs Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19.

Das Robert Koch-Institut weist auf seiner Website allerdings darauf hin, dass über die Feiertage mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen sei. Die epidemiologische Lage in Deutschland könnte dadurch verzerrt dargestellt sein.

Corona in Hessen: Omikron sorgt für Regel-Verschärfung

Update vom 26. Dezember, 8.18 Uhr: ach den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag, 26. Dezember, in Hessen bei 169,1 (Vortag: 186,7). In 24 Stunden wurden 727 Corona-Neuinfektionen (siehe RKI-Hinweis zu den Zahlen an den Feiertagen im Update vom 24. Dezember) gemeldet und damit insgesamt 469.661 468.934 Fälle seit Beginn der Pandemie. Weitere 5 Menschen (insgesamt: 8502) starben in Verbindung mit Corona.

Update vom 25. Dezember, 7.44 Uhr: Nach den Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag, 25. Dezember, in Hessen bei 186,7 (Vortag: 195,8). In 24 Stunden wurden 727 Corona-Neuinfektionen gemeldet und damit insgesamt 468.934 Fälle seit Beginn der Pandemie. Ein weiterer Mensch (insgesamt nun: 8503) starb in Verbindung mit Corona.

Update vom 24. Dezember, 8.08 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Freitag, 24. Dezember, in Hessen laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 195,8 (Vortag: 195,8). Es gab 12.321 Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen und damit insgesamt 467.481 Fälle seit Beginn der Pandemie. In Verbindung mit Corona starben in Hessen bislang 8497 Menschen. Am stärksten in Hessen ist aktuell der Landkreis Fulda betroffen.

Corona in Hessen: Volker Bouffier informiert über Vorgehen in Pandemie

Allerdings teilte das RKI zu den Corona-Zahlen am Heiligabend mit: „Während der Feiertage und zum Jahreswechsel ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist, so dass die im Dashboard und Lagebericht ausgewiesenen Daten nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage in Deutschland ergeben könnten.“

Update vom 23. Dezember, 8.29 Uhr: Binnen eines Tages wurden in Hessen 2687 Corona-Neuinfektionen sowie neun weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Das geht aus dem RKI-Dashboard von Donnerstag (3.24 Uhr) hervor. Demzufolge sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz leicht - von 196,8 auf 195,8.

+++ 12.09 Uhr: Hessen folgt den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz und verschärft nach Weihnachten die Corona-Regeln. Das kündigt Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) an. Bouffier will aber den „hessischen Weg“ weitergehen und bei Kontaktbeschränkungen im häuslichen Bereich lediglich eine „dringende Empfehlung“ aussprechen. Kontrollen seien hier nicht umsetzbar. 

Update vom 22. Dezember, 9.01 Uhr: Das RKI hat am Mittwoch 2417 Corona-Neuinfektionen sowie 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Demnach sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz von 201,1 auf 196,8. Am stärksten ist aktuell der Landkreis Fulda betroffen.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) informiert am Mittwoch (11.30) über das weitere Vorgehen der Landesregierung in der Corona-Pandemie. Am Tag zuvor hatte er mit den anderen Regierungschefs aus Bund und Ländern über die Gefahren durch die sich rasant verbreitende Coronavirus-Variante Omikron und die nötigen Gegenmaßnahmen beraten.

Bund und Länder einigten sich demnach unter anderem auf schärfere Kontaktbeschränkungen spätestens ab dem 28. Dezember. So sollen Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen nur noch mit maximal zehn Personen möglich sein.

Erstmeldung vom 21. Dezember, 17.29 Uhr:

Wiesbaden - Die für die Einschätzung der Corona-Lage wichtige Hospitalisierungsinzidenz in Hessen hat sich kaum verändert. Wie das Sozialministerium am Dienstag mitteilte, nahm die Zahl der Neuaufnahmen von Covid-19-Patienten in Krankenhäusern pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen minimal von 3,7 am Vortag auf 3,75 zu.

Corona in Hessen: Offenbach ist Hotspot - Verschärfung der Regeln

Auf den Intensivstationen der Kliniken wurden nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Dienstag 288 erwachsene Covid-19-Patienten behandelt (Stand: 12.05 Uhr), 144 von ihnen mussten beatmet werden.

Wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht, sank die Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche - leicht von 202,3 auf 201,1 (Stand 3.25 Uhr). Landesweit wurden 1356 Corona-Neuinfektionen registriert. Seit Beginn der Pandemie gab es in Hessen 460 175 bestätigte Infektionen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 28 auf insgesamt 8439.

Als bislang einzige Kommune im Bundesland gilt die Stadt Offenbach nach den verschärften Corona-Regeln seit Montag als „Hotspot“. Damit bestehen unter anderem ein Alkoholverbot an belebten Plätzen und eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen.

Sobald die Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen über 350 liegt, greifen vor Ort zusätzliche „Hotspot-Regelungen“ ab dem nächsten Tag. Diese Regelungen gelten so lange, bis der Wert der Inzidenz-Wert von 350 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. Die Stadt Offenbach lag am Dienstag am zweiten Tag in Folge mit einem Wert von 292,6 unter dieser Schwelle. Alle anderen hessischen Kommunen lagen deutlich unter der Marke von 350.

Video: Corona in Hessen: Das Update vom 21. Dezember

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) derweil gibt den Corona-Kümmerer: Er bekomme viel Post von Bürgern, die ihm von ihren ganz persönlichen Schicksalen und Schwierigkeiten in der Pandemie berichteten und um Rat fragten, berichtete Bouffier im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Aus diesem Grund greife er auch manchmal zum Telefon und rufe die Leute persönlich an.

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