Die Corona-Zahlen in Hessen steigen weiter. (Symbolbild)
+
Die Corona-Zahlen in Hessen steigen weiter. (Symbolbild)

News-Ticker

Corona in Hessen: Mehr als 900 neue Fälle - Landesweite Inzidenz steigt weiter an

Die Corona-Zahlen in Hessen steigen weiter an. Das Robert Koch-Institut meldet am Sonntag mehr als 900 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die 7-Tage-Inzidenz stieg demnach auf 84,0.

Update vom 14. März, 13.05 Uhr: 923 neue Corona-Fälle in Hessen meldet das RKI am Sonntag (Stand 10.23 Uhr). Die Inzidenz stieg weiter an - von 81,3 auf 84,0. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 erhöhte sich nach RKI-Angaben um sieben auf 6035 im Bundesland. Seit Beginn der Pandemie wurden hessenweit 198.336 Corona-Infektionen gezählt.

Corona in Hessen: Landesweite Inzidenz steigt weiter an

Update vom 13. März, 10.36 Uhr: Innerhalb eines Tages sind in Hessen 1055 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Die 7-Tage-Inzidenz stieg weiter an - von 75,9 auf 81,3. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hervor (Stand 3.11 Uhr).

Mittlerweile gibt es demnach insgesamt 6028 Todesfälle in Hessen, die mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht werden, 17 mehr als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie wurden hessenweit 197.413 Corona-Infektionen gezählt.

Corona in Hessen: Mehr als 1000 neue Infektionen - Inzidenz steigt

In den Regionen wies die Stadt Offenbach mit 154,3 die höchste Inzidenz auf. Über dem Wert von 100 lagen auch der Lahn-Dill-Kreis mit 139,3, der Kreis Fulda (117,9), der Landkreis Offenbach (111,6) und der Main-Kinzig-Kreis (107,2). Am niedrigsten war die Inzidenz im Schwalm-Eder-Kreis mit 30,1.

Update vom 12. März, 8.58 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Freitag 993 Corona-Neuinfektionen (Stand 3.21 Uhr). Seit Beginn der Pandemie habe sich 196.358 Personen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle stieg um 12 auf insgesamt 6011. Die landesweite Inzidenz, also die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, lag bei 75,9 und steigt somit weiter an. Am Donnerstag lag der Wert noch bei 72,8.

Unter den Regionen wies die Stadt Offenbach den Angaben zufolge mit 135,9 die höchste Inzidenz auf. Über einem Wert von 100 lagen auch der Lahn-Dill-Kreis (120,8), der Landkreis Fulda (109,3) und der Main-Kinzig-Kreis (105,3).

+++ 17.49 Uhr: Die Stadt Offenbach reagiert mit Sorge auf die seit gut drei Wochen wieder steigende Sieben-Tage-Inzidenz Sorgen. „Aktuell können wir die Infektionsketten gut nachvollziehen. Die Infektionen erfolgten in fast der Hälfte der Fälle im privaten Bereich, also bei Treffen mit den Familien oder mit Freunden“, erklärte die Offenbacher Gesundheitsdezernentin Sabine Groß. Die Stadt Offenbach ist mit einer Inzidenz von 131,3 aktuell Hessens Corona-Hotspot.

Hessenweit wurden bis einschließlich Mittwoch 431.409 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Das entsprecht einer Impfquote von 6,9 Prozent. 190.260 Menschen davon haben bereits ihre Zweitimpfung erhalten, was einer Quote von 3 Prozent entspricht.

Update vom 11. März, 8.36 Uhr: In Hessen sind binnen eines Tages 1083 weitere Corona-Infektionen registriert worden. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um 16 auf insgesamt 5999, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstag hervorgeht (Stand 3.10 Uhr). Die landesweite Inzidenz, also die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, lag bei 72,8 - nach 69,2 am Vortag. Seit Beginn der Pandemie sind in Hessen 195 365 Corona-Infektionen nachgewiesen worden.

Unter den Regionen wies die Stadt Offenbach den Angaben zufolge mit 131,3 die höchste Inzidenz auf. Über einem Wert von 100 lagen auch der Lahn-Dill-Kreis mit 112,5 und der Landkreis Fulda (109,3).

Auf den Intensivstationen des Landes wurden nach Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 265 Covid-19-Patienten behandelt, 135 davon wurden beatmet. 1679 von 1970 verfügbaren Intensivbetten in Hessen waren belegt (Stand Donnerstag 7.19 Uhr).

Update vom 10. März, 9.49 Uhr: Die für Öffnungen wichtige Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Hessen weiter an. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch berichtete, liegt sie aktuell bei 69,2. Am Dienstag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen bei 68,7 gelegen.

Laut RKI kamen bis Mittwochnacht 857 neue Fälle in Hessen dazu. 21 Menschen starben in Verbindung mit dem Virus. Die Zahl der Todesfälle stieg damit insgesamt auf 5983. Die Zahl der aktuell aktiven Fälle in Hessen liegt laut RKI bei 9400.

Corona in Hessen: Land will Lehrer nach Ostern impfen

Hessens Schüler stehen derweil vor einer Rückkehr in den Präsenzunterricht in ihren Klassen. Für die Grundschüler werde nach den Osterferien ab Mitte April der eingeschränkte Regelbetrieb mit fünf Tagen pro Woche Unterricht gelten, sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Dienstag in Wiesbaden. Für alle Klassen ab Jahrgangsstufe fünf soll dann die Schule im Modell des Wechselunterrichts möglich sein.

Noch vor den Osterferien werden in den Klassen ab Jahrgangsstufe sieben zudem Präsenztage eingerichtet. Diese Regelung soll nach Angaben des Kultusministers ab dem 22. März gelten und auf den Wechselunterricht vorbereiten. Dabei sei mindestens ein Präsenztag pro Woche in der Schule vorgesehen. Voraussetzung für die geplanten Öffnungsschritte sei jedoch, dass der landesweite Corona-Inzidenzwert nicht über 100 steige, sagte Lorz.

„Wir streben an, nach Ostern auch den Lehrkräften und dem sonstigen Personal aller anderen Schulformen ein Impfangebot zu machen“ sagte Lorz. Dazu werde es weiter die wöchentlichen anlasslosen Coronatests für Lehrer und das schulische Personal geben. Auch werde intensiv daran gearbeitet, nach den Osterferien regelmäßige Selbsttests für Schüler und Lehrkräfte anzubieten.

Corona in Hessen: An den Theatern wird wieder geprobt

+++ 19.13 Uhr: An großen hessischen Theatern wird wieder geprobt. Wie Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Dienstag mitteilte, nehmen die Staatstheater in Darmstadt, Kassel und Wiesbaden, das Hessische Landestheater Marburg und das Stadttheater Gießen den Probebetrieb wieder auf. Das hätten das Ministerium und die fünf Häuser miteinander vereinbart. 

Die Proben fänden unter Wahrung des Infektions- und Arbeitsschutzes statt. „Ziel ist die Vorbereitung der Öffnung, sobald es die Pandemielage und die Corona-Verordnung des Landes zulassen“, heißt es in der Mitteilung des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Erfolge beim Impfen sowie Fortschritte bei der Versorgung mit Tests ermöglichten vorsichtige Schritte zurück zur Normalität. „Wir hoffen, dass wir mit den Theatern möglichst bald dabei sind“, wird Dorn in der Mitteilung zitiert.

Die aktuelle Beschlusslage der Bund-Länder-Runde sieht demnach die Möglichkeit zur Öffnung frühestens für Ende März vor. Voraussetzung dafür ist, dass der Sieben-Tage-Inzidenzwert stabil unter 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt und dass Besucher ein tagesaktuelles negatives Ergebnis eines Covid-19-Tests vorzeigen können. Galerien und Museen, unter anderem in Osthessen, haben seit Montag, 9. März, wieder geöffnet.

Derweil haben schon einige Landkreise in Hessen, wie Fulda, der Main-Kinzig-Kreis und der Vogelsbergkreis eine eigene Test-Strategie auf die Beine gestellt.

Update vom 9. März, 10.19 Uhr: In Hessen sind binnen eines Tages 448 weitere Corona-Infektionen registriert worden. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um 18 auf insgesamt 5962, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstag hervorgeht (Stand 3.11 Uhr). Die landesweite 7-Tage-Inzidenz lag bei 68,7, am Vortag hatte sie 68 betragen. Seit Beginn der Pandemie sind in Hessen 193.424 Corona-Infektionen nachgewiesen worden.

Corona in Hessen: Inzidenz steigt landesweit an - 448 Neuinfektion

In den Regionen wies der Lahn-Dill-Kreis mit 117,6 die höchste Inzidenz auf. Über einem Wert von 100 lagen auch die Stadt Offenbach (112,1) sowie der Landkreis Fulda (106,7). Die niedrigste Inzidenz hatte nach den RKI-Zahlen der Vogelsbergkreis mit 28,4.

+++17.54 Uhr: Bis einschließlich Sonntag wurden hessenweit 379.480 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Davon haben 169.370 Personen ihre Zweitimpfung erhalten. Die Impfquote in Hessen liegt damit bei 6 Prozent.

Bund und Länder haben in der vergangenen Woche beschlossen, dass für alle Bürgerinnen und Bürger ein Schnelltest pro Woche kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll. Die Stadt Fulda hat bereits zwei Testzentren in der Innenstadt eingerichtet, in denen ein kostenloser Corona-Schnelltest gemacht werden kann. Weitere Testzentren sollen folgen, kündigte Fuldas Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld (CDU) an. Auch in der Tennishalle in Hünfeld bieten die Marien Apotheke und die Apotheke am Niedertor seit Montagmorgen zwei Corona-Teststraßen an. 

Update vom 8. März, 8.15 Uhr: Innerhalb eines Tages sind in Hessen 305 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag hervor (Stand 03.11 Uhr). Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage (Inzidenz) lag bei 68. Am Sonntag hatte sie 66,1 betragen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 9 auf 5944. Insgesamt wurden laut RKI seit Beginn der Pandemie 192.976 Fälle in Hessen nachgewiesen. In den Regionen wies dem RKI zufolge die Stadt Offenbach mit 111,3 den höchsten Inzidenzwert auf, gefolgt vom Landkreis Fulda mit 108,9 und dem Lahn-Dill-Kreis (101,1). (Lesen Sie hier: Das sind die aktuellen Corona-Zahlen im Kreis Fulda)

Hessenweit wurden 261 an Covid-19 erkrankte Menschen auf Intensivstationen behandelt (Stand: Montag, 7.19 Uhr), davon mussten 143 beatmet werden. 1657 der 1962 verfügbaren Intensivbetten im Land waren belegt.

Update vom 7. März, 9.13 Uhr: Für Hessen meldet das Robert Koch-Institut am Sonntag 487 neue Corona-Fälle binnen eines Tages (Stand 3.11 Uhr). Somit haben sich seit Beginn der Pandemie 192.671 Personen mit dem Virus infiziert. Zum Vergleich: Am vergangenen Sonntag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 589. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um fünf auf 5935.

Zudem sinkt die Corona-Inzidenz weiter und liegt landesweit bei 66,1. In den Regionen wies dem RKI zufolge die Stadt Offenbach mit 111,3 den höchsten Inzidenzwert auf, gefolgt vom Lahn-Dill-Kreis mit 102,2. Hessenweit wurden 258 an Covid-19 erkrankte Menschen auf Intensivstationen behandelt (Stand: Sonntag, 8.19 Uhr), davon mussten 143 beatmet werden. 1681 der 1970 verfügbaren Intensivbetten im Land waren belegt.

Update vom 6. März, 9.37 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Samstag 733 neue Corona-Fälle für Hessen binnen eines Tages (Stand 3.11 Uhr). Seit Beginn der Pandemie haben sich in Hessen 192.184 Personen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um 14 auf 5930. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht und liegt landesweit bei 67,5.

In den Regionen wies dem RKI zufolge weiter der Lahn-Dill-Kreis mit 105 den höchsten Inzidenzwert auf, gefolgt von der Stadt Offenbach mit 104,4. Hessenweit wurden 254 an Covid-19 erkrankte Menschen auf Intensivstationen behandelt (Stand: Samstag, 8.19 Uhr), davon mussten 136 beatmet werden. 1693 der 1970 verfügbaren Intensivbetten im Land waren belegt.

Update vom 5. März, 9.11 Uhr: In Hessen sind binnen eines Tages 776 neue Corona-Fälle bestätigt worden. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um 22 auf 5916, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervorgeht (Stand 3.10 Uhr). Die Sieben-Tage-Inzidenz lag landesweit bei 68,9. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 191.451 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 registriert.

Heute starten zudem die Impfungen für die zweite Gruppe der Berechtigten. Die zweite Priorisierungsgruppe umfasst rund 1,5 Millionen Menschen in Hessen. Dazu gehören Senioren im Alter von 70 bis 79 Jahren sowie Menschen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf wie etwa Menschen mit Trisomie 21, mit Lungenkrankheiten sowie mit Demenz oder schweren psychischen Erkrankungen.

+++ 16.47 Uhr: Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat die Lockerung der strengen Corona-Regeln in Hessen vorgestellt. Ab Montag, 8. März, sind etwa mehr Kontakte möglich und bestimmte Läden dürfen öffnen.

Update vom 4. März, 9.49 Uhr: In Hessen sind binnen eines Tages 932 neue Corona-Fälle bestätigt worden. Die Zahl der mit dem Virus in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um 17 auf 5894, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervorgeht (Stand 3.11 Uhr). Die 7-Tage-Inzidenz lag landesweit bei 68 und damit etwas höher als am Vortag (65,5). Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 190.675 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 registriert.

Corona in Hessen: Auch Jüngere können sich jetzt Impftermine sichern

+++ 17.30 Uhr: Die hessische Landesregierung hat alle Corona-Impfberechtigten der zweiten Priorisierungsgruppe im Alter zwischen 18 bis 64 Jahren aufgerufen, sich für einen Termin registrieren zu lassen. Für diese Altersgruppe gebe es aktuell sehr schnell freie Impftermine, da das Präparat von Astrazeneca eingesetzt werden könne, erläuterte ein Sprecher des Innenministeriums in Wiesbaden am Mittwoch.

Zu der zweiten Priorisierungsgruppe gehören überwiegend die Über-70-Jährigen, für die der Astrazeneca-Impfstoff nicht in Frage kommt. Allerdings dürfen sich unter anderem auch Menschen impfen lassen, die bestimmte Vorerkrankungen haben. Dazu zählen etwa Trisomie 21, Demenz, Krebs, einige Lungenerkrankungen, Diabetes mellitus, Leberzirrhose, chronische Nierenerkrankung oder Adipositas (Menschen mit Body-Mass-Index über 40). Auch bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder von einer Schwangeren können auf einen baldigen Termin für die Impfung hoffen.

Corona: Hessen rechnet mit Anziehen der Astrazeneca-Impfungen

+++ 9.56 Uhr: An die 28 hessischen Corona-Impfzentren wurden mittlerweile 112.800 Dosen des Coronavirus-Impfstoffs von Astrazeneca geliefert. Eine weitere Lieferung von 50.400 Dosen dieses Impfstoffs werde im Laufe der Woche ebenso an die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. Mit Stand vom 1. März seien in Hessen bislang 24.451 Dosen von Astrazeneca zum Schutz vor einer Covid-19-Infektion zum Einsatz gekommen.

Rund 12.000 Ärzte sowie medizinisches Personal haben nach Angaben des Ministeriums zuletzt das Vakzin von Astrazeneca in den Corona-Impfzentren bekommen. Auch das Personal in den Grund- und Förderschulen, in der Kindertagesbetreuung sowie der Polizei bei weiteren Sammelterminen Impfungen mit Astrazeneca erhalten. Nach Vorgabe der aktuellen Coronavirus-Impfverordnung sollen Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren möglichst mit Astrazeneca geimpft werden.

Update vom 3. März, 7.14 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 831 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Die 7-Tage-Inzidenz lag landesweit bei 65,5, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervorgeht (Stand 03.10 Uhr). Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 189.743 Fälle in Hessen nachgewiesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 34 auf 5877.

+++ 17.39 Uhr: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wird an diesem Mittwoch mit seinen Länderkollegen und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über die weiteren Maßnahmen in der Corona-Pandemie beraten. Der Corona-Lockdown mit einem umfangreichen Herunterfahren des öffentlichen Lebens ist zunächst bis zum 7. März befristet. Bouffier hat mit einem vierstufigen Perspektivplan bereits Lockerungen der strengen Regeln für die Menschen in Hessen in Aussicht gestellt. Dabei geht es etwa um mehr Kontakte und Möglichkeiten zum Einkaufen mit einer vorherigen Terminvereinbarung.

Ein Großteil der hessischen AfD-Fraktion geht unterdessen juristisch gegen die strengen Corona-Regeln im Land vor. „Diese Corona-Verordnungen greifen tief in unsere persönlichen Freiheitsrechte ein“, begründete Fraktionschef Robert Lambrou am Dienstag in Wiesbaden den Normenkontrollantrag von 14 der 17 AfD-Abgeordneten beim hessischen Staatsgerichtshof. Ein Sprecher des Verfassungsgerichts des Landes Hessen bestätigte den Eingang.

Erstmeldung vom 2. März: Hessen - Gut zwei Monate nach dem Start der Corona-Impfungen in Hessen zeigt sich das Innenministerium zufrieden mit der Impfquote in den Altenpflegeheimen. Mittlerweile hätten 83 Prozent der Bewohner in den Einrichtungen mindestens eine Erstimpfung erhalten, sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Auch den Menschen im Alter von 80 Jahren und mehr, die zu Hause leben, könne man nun frühere Impftermine anbieten, weil mittlerweile weiterer Impfstoff in Hessen eingetroffen sei. Zahlreiche von ihnen hätten bereits ihre Termine entsprechend umgebucht. Für diese Altersgruppe kommen die Impfstoffe von Biontech/Pfizer sowie Moderna in Frage, weil der dritte von Astrazeneca lediglich Menschen von 18 bis 64 Jahren verabreicht werden darf.

Video: Corona regional: Das Update für Hessen

An diesem Freitag, 5. März, starten zudem die Impfungen für die zweite Gruppe der Berechtigten. Die zweite Priorisierungsgruppe umfasst rund 1,5 Millionen Menschen in Hessen. Dazu gehören Senioren im Alter von 70 bis 79 Jahren sowie Menschen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf wie etwa Menschen mit Trisomie 21, mit Lungenkrankheiten sowie mit Demenz oder schweren psychischen Erkrankungen.

Aufgrund ihres Berufs sind zudem Ärzte, zahlreiche Pflegeberufe sowie auch teilweise Polizisten impfberechtigt. Erst vergangene Woche waren nach einer entsprechenden Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums die Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie das Kitapersonal in diese Gruppe aufgenommen worden.

Innerhalb eines Tages sind in Hessen 291 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, lag landesweit bei 64,7 wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Dienstag (Stand 3.21 Uhr) hervorgeht. Am Montag hatte sie bei 65,5 gelegen, am Dienstag vor einer Woche bei 60,5.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema