Das Team eines Intensivtransportwagens fährt auf einer Intensivstation einen Covid-19-Patienten, der aus einem anderen Krankenhaus verlegt wurde, auf einer Intensivtrage.
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Das Team eines Intensivtransportwagens fährt auf einer Intensivstation einen Covid-19-Patienten, der aus einem anderen Krankenhaus verlegt wurde, auf einer Intensivtrage.

News-Ticker

Corona in Hessen: RKI meldet 24 weitere Todesfälle, zusätzliche FFP2-Masken für Krankenhäuser und Heime

Die Corona-Fallzahlen in Hessen steigen weiter an. Am Montag meldete das Robert Koch-Institut 24 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Krankenhäuser und Heime bekommen weitere Schutzmasken.

  • Corona in Hessen: Das RKI meldet am Montag 24 neue Corona-Todesfälle. Der Landkreis Fulda ist weiterhin Hessens Corona-Hotspot.
  • In Hessen sind laut Robert Koch-Institut bislang mehr als 100.000 Impfdosen verabreicht worden (siehe Update vom 22. Januar).
  • Hier finden Sie den neuen News-Ticker zur Corona-Situation in Hessen.

+++ 17.41 Uhr: Wegen wiederholter Verstöße gegen die Corona-Verordnung hat die Polizei in Groß-Gerau eine Bar geschlossen. Um sicherzugehen, dass der Laden nicht trotzdem wieder öffnet, ließen sich die Beamten sogar die Schlüssel geben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte die Bar bei einer Kontrolle am Freitag und am Samstag illegal geöffnet. Neben der 29 Jahre alten Angestellten waren bis zu vier Gäste anwesend. Gegen sie wurden Anzeigen erstattet. Die Polizisten hatten einen Hinweis bekommen. In Hanau hat die Polizei am Samstagabend eine große Corona-Party mit mehr als 30 Gästen beendet. Die Beamten stießen in der Wohnung auch auf zwei Escort-Damen.

Das Land Hessen versorgt Krankenhäuser, Altenpflegeheime und den Rettungsdienst indes mit einer weiteren kostenlosen Lieferung von persönlicher Corona-Schutzausrüstung. „Mit dieser elften Lieferung verteilen wir zehn Millionen dringend benötigte Einmalhandschuhe, vier Millionen FFP2-Masken, Mund-Nasen-Schutz und Schutzbrillen“, erklärte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) am Montag in Wiesbaden.

Corona in Hessen: Robert Koch-Institut meldet 24 neue Todesfälle

Update vom 25. Januar, 9.39 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 346 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) von Montag hervorgeht, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle damit bei 166.219. Mit dem Coronavirus wurden 4412 Todesfälle in Verbindung gebracht, 24 mehr als am Vortag (Stand 0 Uhr). Die Inzidenz als wichtige Kennziffer der Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner lag landesweit bei 111,7.

Die höchste Sieben-Tages-Inzidenz in den Regionen wies weiterhin der Landkreis Fulda mit 281,4 auf, im Rheingau-Taunus-Kreis lag diese bei 62,0. Die Fallzahlen sind an Montagen meist niedriger, weil am Wochenende weniger getestet wird. Am vergangenen Montag lag die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages bei 422 und die landesweite Sieben-Tages-Inzidenz bei 129,3.

Update vom 24. Januar, 12.36 Uhr: Binnen 24 Stunden sind in Hessen 929 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) von Sonntag hervorgeht, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle damit bei 165.873. Insgesamt 4388 Todesfälle wurden mit dem Virus in Verbindung gebracht, 26 mehr als am Vortag (Stand 0.00 Uhr). Die Inzidenz als wichtige Kennziffer der Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner lag landesweit bei 112,8. In den Regionen wies den höchsten Wert laut den RKI-Angaben weiter der Kreis Fulda mit 270,2 auf.

Zum Vergleich: Am vergangenen Sonntag lag die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages noch bei 1288 und die landesweite 7-Tages-Inzidenz bei 129,8.

Corona in Hessen: RKI meldet 929 Neuinfektionen - Fulda Hotspot Nummer 1

Update vom 23. Januar, 10.49 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages 1093 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstag hervorgeht, liegt damit die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei 164.944. Insgesamt 4362 Todesfälle wurden mit dem Virus in Verbindung gebracht, 44 mehr als am Vortag (Stand 0.00 Uhr).

Die Inzidenz als wichtige Kennziffer der Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner lag landesweit bei 115,4. In den Regionen wies den höchsten Wert laut den RKI-Angaben weiter der Kreis Fulda mit 275,2 auf.

+++ 17.32 Uhr: Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts sind in Hessen bislang 100.110 Impfdosen gegen Corona verabreicht worden, darunter 84.556 Erst- und 15.554 Zweitimpfungen. Die Impfquote liegt damit bei 1,3 Prozent.

Unterdessen ist erstmals ist in Deutschland ein Nachweis der in Brasilien kursierenden Corona-Variante bekannt geworden. Die Mutante sei bei einem Reiserückkehrer in Hessen entdeckt worden, sagte Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Freitag in Wiesbaden. Die Person sei am Donnerstag aus Brasilien in Frankfurt angekommen, erklärte die Virologin Sandra Ciesek. Im Labor sei bei einer PCR-Untersuchung die in Brasilien entdeckte Mutation nachgewiesen worden. Die Sequenzierung stehe noch aus.

Update vom 22. Januar, 8.01 Uhr: In Hessen haben sich innerhalb von 24 Stunden 1531 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle auf 163.853, wie aus Daten des Rober Koch-Instituts vom Freitag (Stand: 0.00 Uhr) hervorgeht.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 erhöhte sich um 61 auf 4318. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 119,1.

Corona in Hessen: Schulabschlüsse sollen denen früherer und späterer Jahrgänge gleichwertig sein

In Hessens Schulen können die Halbjahreszeugnisse angesichts der Corona-Pandemie ausnahmsweise auch erst im Februar ausgeben werden. Das habe ihnen das Kultusministerium geschrieben, teilte ein Ministeriumssprecher mit. Eigentlich werden die Zeugnisse am letzten Schultag des Halbjahres verteilt, das wäre der Freitag nächster Woche (29. Januar). Ausnahmsweise sei auch ein Versand per Post möglich. Dies sei möglich, wenn ein Schüler krank sei, zur Risikogruppe gehöre oder das Zeugnis dringend benötigt werde.

Zudem haben sich die Kultusminister der Länder auf einen gemeinsamen Rahmen für Prüfungen und Schuljahreswiederholungen im laufenden Schuljahr geeinigt. Schulabschlüsse im Corona-Jahr sollen „denen früherer und späterer Jahrgänge gleichwertig sein und gegenseitig anerkannt werden“. Zudem sollen Schüler die Möglichkeit bekommen, das Schuljahr zu wiederholen. Die Abiturprüfungen wurden bereits um zwei Monate verschoben und auch die Abschlussprüfungen an Haupt- und Realschulen rutschen um drei Wochen nach hinten. Zudem wird es beim schriftlichen Abitur einen zusätzlichen Aufgabenvorschlag geben.

+++ 16.53 Uhr: Trotz geänderter Corona-Regeln hält der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sein Angebot an Fahrten mit Bussen und Bahnen weiter aufrecht. Zugleich beginne ab Montag eine erneute Maskenverteilaktion, kündigte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat am Donnerstag an. Ausgegeben würden OP-Masken und FFP2-Masken. Beginnend in Frankfurt sollen mobile Teams unterwegs sein, um die Masken zu verteilen.

Anfangs gebe es auch die FFP2-Masken kostenlos. Später sollen sie zum Selbstkostenpreis ausgegeben werden, auch in den Vertriebsstellen im RMV-Gebiet. Der Verbund habe dazu Hunderttausende Masken bestellt. Oberstes Ziel sei, dass die Fahrgäste sicher mit Bussen und Bahnen unterwegs sein könnten, sagte Ringat.

Die verschärfte Maskenpflicht gilt ab Samstag, sie werde auch entsprechend kontrolliert. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Gottesdiensten müssen dann medizinische Masken wie FFP2-Masken oder OP-Masken getragen werden. Ein Tuch, Schal oder eine Stoffmaske reichen nicht mehr aus. Arbeitgeber müssen zudem das Arbeiten zu Hause ermöglichen, wo immer das möglich ist. Deshalb sei mit weniger Fahrgästen zu rechnen. Derzeit liege die Auslastung bei 40 Prozent.

Corona in Hessen: Sieben-Tage-Inzidenz liegt landesweit bei 119,3

Update vom 21. Januar, 7.45 Uhr: In Hessen haben sich innerhalb von 24 Stunden 1583 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle auf 162.321, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag (Stand: 0.00 Uhr) hervorgeht.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 erhöhte sich um 67 auf 4257. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 119,3.

+++ 17.05 Uhr: Der Corona-Lockdown geht erneut in die Verlängerung. Bis mindestens Mitte Februar müssen die Hessen mit vielen Einschränkungen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus leben. Das Corona-Kabinett hat für Hessen neue Regeln beschlossen*.

Coronavirus in Hessen: RKI meldet 1321 Neuinfektionen und 118 Tote

+++ 9.06 Uhr: In Hessen haben sich innerhalb von 24 Stunden 1321 weitere Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle auf 160.738, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch (Stand: 0.00 Uhr) hervorgeht.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 erhöhte sich um 118 auf 4190. Der Landkreis Fulda verzeichnete mit 257,2 Infizierten innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner weiterhin mit Abstand die höchste Sieben-Tage-Inzidenz.

Update vom 20. Januar, 8.46 Uhr: Das hessische Corona-Kabinett der schwarz-grünen Landesregierung wird an diesem Mittwoch die neuen Maßnahmen für die Bevölkerung in Hessen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus beschließen. Bei dem Treffen in Wiesbaden geht es darum, die in der Bund-Länder-Schalte beschlossenen Maßnahmen mit einer Verordnung für Hessen zu fixieren. Die neue Verordnung soll ab kommendem Samstag, 23. Januar, gelten und zunächst bis Mitte Februar Gültigkeit haben.

Update vom 19. Januar, 17.52 Uhr: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Hessen sollen ab 9. Februar alle 28 Impfzentren geöffnet haben. Am Dienstag starteten zunächst sechs regionale Zentren mit ihrer Arbeit - und zwar in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt. Im Darmstädter Zentrum kündigte Innenminister Peter Beuth (CDU) an, dass die restlichen Einrichtungen dann am 9. Februar folgen werden. Dies solle auch geschehen, wenn es weiter begrenzte Impfdosen gebe. In Fulda wurden zum Start des Impfzentrums am Dienstag 221 Impfungen verabreicht.

Peter Beuth sagte in Darmstadt: „Wir haben uns gut vorbereitet im Land.“ Für die sechs nun an den Start gehenden Zentren gibt es bis zum 8. Februar dem Innenministerium zufolge rund 60.000 Termine. Das liege an dem nur begrenzt verfügbaren Impfstoff, betonte der Innenminister.

Hessen will die rund 60.000 Termine in den sechs regionalen Corona-Impfzentren für den Zeitraum bis 8. Februar trotz angekündigter Kürzungen bei Lieferungen des Biontech-Impfstoffs sicherstellen. Dafür soll auch Impfstoff der Firma Moderna eingesetzt werden, wie ein Sprecher des Ministeriums am Dienstag mitteilte.

Corona in Hessen: Kommen FFP2-Maskenpflicht und Lockdown-Verlängerung?

+++ 8.38 Uhr: Kommen deutschlandweit verschärfte Ausgangssperren und eine FFP2-Maskenpflicht im Bahnverkehr? Die Regierungschefs von Bund und Ländern beraten am Dienstag bei einer Videokonferenz (14 Uhr), wie der Kampf gegen die Corona-Pandemie weitergeführt werden soll. Schon vor den Gesprächen zeichnete sich ab, dass es eine Verlängerung des Teil-Lockdowns über Ende Januar hinaus geben könnte.

Im Anschluss an die Beratungen will Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden darüber informieren, was auf die Hessen zukommt. Am Mittwoch soll das Corona-Kabinett der Landesregierung zusammenkommen.

Die Bundesregierung strebt nach den Worten von Regierungssprecher Steffen Seibert eine raschere Corona-Eindämmung an - auch angesichts neuer, wohl ansteckenderer Virus-Varianten. Es müsse darum gehen, deutlich schneller auf ein handhabbares Niveau der Infektionszahlen zu kommen, sagte Seibert am Montag in Berlin.

Update vom 19. Januar, 7.15 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Hessen hat sich am Dienstag um 450 gegenüber dem Vortag erhöht. Damit liegt die Summe der Infektionen seit Beginn der Pandemie bei 159.409, wie am Dienstag aus den Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin (Stand 0.00 Uhr) hervorging.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 109 auf 4072. Innerhalb von sieben Tagen wurden landesweit 124,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert. Laut den RKI-Daten liegt in Hessen nur noch der Landkreis Fulda bei der sogenannten Inzidenz mit einem Wert von 258,1 in der höchsten Stufe des Eskalationskonzepts des Landes.

+++ 16.05 Uhr: Ein Mann hat vor dem Gießener Bahnhof zwei Sicherheitsmitarbeiter mit einem 17 Kilogramm schweren Stein beworfen. Vor der Attacke am Samstag sei der 20-Jährige nicht der Aufforderung nachgekommen, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sollte den Bereich verlassen. Das teilt die Bundespolizei Kassel mit. Der Mann wurde aggressiv, beleidigte die Mitarbeiter, warf einen Schuh, einen leeren Pizzakarton und schließlich den Stein nach ihnen. Dieser habe die Sicherheitskräfte laut Polizei knapp verfehlt. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Beleidigung ermittelt.

Hessens Wirtschaft warnt vor einer Verlängerung oder Verschärfung des Corona-Lockdowns für Unternehmen. „Es steht für uns außer Frage, dass Gesundheit vorgeht. Die Corona-Mutationen bereiten auch uns Sorge“, erklärte der Präsident des hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK), Eberhard Flammer. Es dürften aber nicht „panisch und vermeidbar“ tausende wirtschaftliche Existenzen mit pauschalen Geschäftsschließungen aufs Spiel gesetzt werden. Die bloße Verlängerung pauschaler Corona-Maßnahmen gefährde dagegen zusehends die Akzeptanz in den Unternehmen und der Mitarbeiterschaft. Als mögliche Maßnahmen nannte Flammer die Anwendung von Schnelltests. Lösungen sehe der HIHK auch in einer FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel.

Corona im Einzelhandel: Schnelltests und FFP2-Maskenpflicht als Lösungen

Update vom 18. Januar, 8.12 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Hessen ist innerhalb eines Tages um 422 gestiegen (Stand 0 Uhr). Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin hervor. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert haben, stieg damit am Montag auf 158.968.

Die Zahl der Todesfälle mit oder an Corona stieg um 28 auf 3964. Innerhalb von sieben Tagen wurden landesweit 129,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Allerdings sind die Fallzahlen an Montagen meist niedriger, weil am Wochenende weniger getestet wird. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 271,6 ist der Landkreis Fulda weiterhin der am stärksten betroffene Landkreis in Hessen.

Update vom 16. Januar, 11.47 Uhr: Innerhalb eines Tages sind in Hessen 1288 neue Coronavirus-Infektionen registriert worden. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle stieg am Sonntag (Stand: 0.00 Uhr) auf 158.544, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus nahm um 29 auf 3936 zu.

Corona in Hessen: Fast 1300 Sars-CoV-2-Neuinfektionen am Sonntag in Hessen gemeldet

Innerhalb von sieben Tagen wurden landesweit 129,8 Neuinfektionen (Inzidenz) pro 100.000 Einwohner gemeldet. Zum Vergleich: Am höchsten war die 7-Tage-Inzidenz am Sonntag in Hessen weiterhin im Landkreis Fulda mit 275,2. Im Vogelsbergkreis (166,6) sank der Inzidenz-Werte weiter leicht. Im Main-Kinzig-Kreis (153,4) stieg er weiter leicht.

+++ 20.10 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat die „SAFE-KiDS-Studie-II“ in Auftrag gegeben. Sie startet nach Angaben des Ministeriums am 18. Januar. Es handelt sich um eine Folgestudie der „SAFE-KiDS-Studie“, in der vom 18. Juni bis zum 10. September 2020 untersucht wurde, ob von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ein besonderes Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion ausgeht. 

Corona in Hessen: Virologin Ciesek führt SAFE-KiDS-Studie-II durch

Das Institut für medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt unter Leitung von Frau Prof. Dr. Sandra Ciesek führt die Corona-Studie durch“, erläutert Sozialminister Kai Klose (Bündnis 90/Die Grünen). Ciesek hatte zuletzt empfohlen, nach einem Corona-Ausbruch in einem Altenheim dort dann sofort alle Nichtinfizierten zu impfen.

„Im Frühjahr werden wir wissen, ob sich bei höherer allgemeiner Sars-CoV-2-Inzidenz das Infektionsrisiko auch bei Kita-Kindern erhöht. Wir hoffen, dass sich das Ergebnis der ersten Studie bestätigt und wir auch im Winter das Virus in den Kitas nur äußerst selten nachweisen können“, sagt Ciesek. Über einen Zeitraum von zunächst vier Wochen werden etwa 1500 freiwillige Probanden (Kinder, Erzieherinnen/Erzieher aus hessischen Kindertageseinrichtungen) pro Woche getestet. 

Video: Erneut mehr als 1600 Corona-Fälle in Hessen

Update vom 16. Januar, 14.12 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Hessen weiter aus. Binnen 24 Stunden wurden 1128 neue Infektionen registriert. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle stieg am Samstag (Stand: 0.00 Uhr) auf nunmehr 157.255, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin hervorgeht.

Corona in Hessen: Mehr als 1100 Sars-CoV-2-Neuinfektionen am Samstag in Hessen gemeldet

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus nahm um 64 auf 3907 zu. Innerhalb von sieben Tagen wurden landesweit 128,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gemeldet. Am höchsten war die 7-Tage-Inzidenz am Samstag im Landkreis Fulda mit 307,0. Der aktuelle Inzidenzwert für Hessen liegt bei 128,9. Im Vogelsbergkreis lag der Inzidenzwert bei 167,5, im Main-Kinzig-Kreis bei 145,3.

+++ 18.22 Uhr: Das Mainzer Unternehmen Biontech darf in seinem neuen Werk in Marburg Corona-Impfstoff herstellen. Das zuständige Regierungspräsidium Gießen habe die Produktion des Mittels in der Anlage in der mittelhessischen Stadt genehmigt, teilte die hessische Landesregierung am Freitag in Wiesbaden mit. Biontech kündigte an, dass es wie geplant beim Produktionsbeginn im Februar bleibe. Dem Unternehmen zufolge vergehen zwischen der Herstellung und Freigabe des kontrollierten Vakzins dann üblicherweise etwa vier Wochen.

Im ersten Halbjahr 2021 sollen in Marburg 250 Millionen Dosen des Impfstoffes von Biontech und seines US-Partners Pfizer hergestellt werden. Als Gesamtmenge einer Jahresproduktion streben die Mainzer nach eigenen Angaben hier 750 Millionen Dosen an.

Update vom 15. Januar, 9.39 Uhr: Das Robert Koch-Institut meldet für Freitag (Stand 0.00 Uhr) 1626 Corona-Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der seit Pandemie-Beginn gemeldeten Coronavirus-Fälle auf 156.127. Außerdem stieg die Zahl der Todesfälle um 63 auf 3843. Das Land Hessen kommt aktuell auf eine 7-Tage-Inzidenz von 136,5.

Update vom 14. Januar, 9.51 Uhr: Binnen 24 Stunden sind in Hessen mehr als 1600 neue Corona-Infektionen registriert worden. Mit 1657 Fällen stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Fälle am Donnerstag (Stand 0.00 Uhr) auf nunmehr 154.500, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 64 auf 3780. Hessen kommt landesweit in den vergangenen sieben Tagen auf 140,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Das Land Hessen bereitet derzeit keine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel vor. Aktuell sei nichts entsprechendes geplant, teilte das Sozialministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Bayern ist diesen Schritt gegangen. Nach der derzeit in Hessen geltenden Corona-Verordnung zählt als Mund-Nasen-Bedeckung jeder vollständige, eng an der Gesichtshaut anliegende Schutz vor Mund und Nase, der geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder gewöhnliche Aussprache zu verringern. Eine Zertifizierung ist nicht demnach notwendig.

Coronavirus in Hessen: Virus-Mutation erstmals nachgewiesen

+++ 17.20 Uhr: In Hessen ist erstmals bei einem Patienten die womöglich ansteckendere Coronavirus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Wie das Sozialministerium am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, wird der Mann in einer hessischen Klinik intensivmedizinisch behandelt. Angesteckt habe er sich durch direkten Kontakt zu einer Person, die aus Großbritannien nach Deutschland eingereist war. Die Viruslinie B.1.1.7 war in Großbritannien bei einer Routine-Überwachung des Virus entdeckt worden und hat sich dann sehr stark ausgebreitet.

Die Buchungssysteme in Hessen für Corona-Impftermine für Senioren laufen derweil nach den massiven Störungen zum Auftakt mittlerweile stabil. Da die Nachfrage nach einem Impftermin aber weiter sehr groß sei, seien für die Bürger über 80 Jahre oder ihre Angehörigen auch am zweiten Tag der Anmeldung Wartezeiten unvermeidbar, teilte das Innenministerium am Mittwoch in Wiesbaden mit. Bis zum Mittag seien mittlerweile für mehr als 16.000 Menschen Impftermine vereinbart worden.

Corona in Hessen: Große Nachfrage nach Terminen für Corona-Impfung

Update vom 13. Januar, 10.28 Uhr: Innerhalb eines Tages sind in Hessen weitere 1551 Corona-Infektionen gemeldet worden. Insgesamt liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle bei nunmehr 152.844, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin von Mittwoch (Stand 0.00 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der Todesfälle stieg um 128 auf 3716. Damit kommt Hessen landesweit in den vergangenen sieben Tagen auf 150 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. In den Regionen wies nach RKI-Angaben der Kreis Fulda den höchsten Wert mit 327,6 auf, gefolgt vom Kreis Limburg-Weilburg (252,5).

Die Wirtschaft ächzt indes weiter unter der Krise: Start-ups aus Hessen haben die Corona-Krise im vergangenen Jahr zu spüren bekommen. Investoren steckten deutlich weniger Geld in die jungen Unternehmen, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft EY. Demnach sank das Finanzierungsvolumen von 73 Millionen Euro 2019 auf 43 Millionen Euro - ein Rückgang von fast 42 Prozent. Auch die Zahl der Finanzierungsrunden fiel kräftig von 36 im Vorjahr auf 23.

+++ 18.13 Uhr: Holpriger Beginn: Zum Anmeldestart für eine Corona-Schutzimpfung für Menschen über 80 Jahre sind in Hessen die Telefon-Hotline und das Onlineportal wegen der großen Nachfrage zeitweise nicht erreichbar gewesen. Das Innenministerium erklärte, dass innerhalb kürzester Zeit mehrere Millionen Zugriffsversuche auf die freigeschaltete Webseite und die Hotline erfolgten. Der Ansturm auf die Terminvergabe hatte eine technische Störung zur Folge.

Wegen geplanter neuer Vorschriften zur Einreise aus Risikogebieten weitet der Dienstleister Centogene derweil seine Corona-Testangebote aus. Am Flughafen in Frankfurt, aber auch in den Innenstädten von Frankfurt und Wiesbaden erwartet das Unternehmen eine höhere Nachfrage. Geplant sind je nach Standort längere Öffnungszeiten oder größere Flächen, wie Centogene mitteilt. Zudem sollen verstärkt Antigen-Tests eingesetzt werden neben den präziseren PCR-Tests. Reisende aus Risikogebieten sollen künftig bei der Einreise verpflichtend einen negativen Corona-Test vorlegen müssen und danach eine Quarantäne einhalten.

Update vom 12. Januar, 9.29 Uhr: In Hessen sind innerhalb eines Tages weitere 524 Corona-Infektionen gemeldet worden. Die Zahl der mit Corona in Verbindung gebrachten Todesfälle stieg um 75 auf insgesamt 3588, wie aus Daten des Berliner Robert Koch-Instituts vom Dienstag hervorgeht (Stand 0 Uhr). Seit Beginn der Pandemie wurden demnach 151.293 Corona-Infektionen im Bundesland gezählt.

Die Inzidenz, also die Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner, lag hessenweit bei 157,2. In den Regionen wies laut den RKI-Zahlen der Kreis Fulda den höchsten Wert mit 333 auf, gefolgt von den Kreisen Limburg-Weilburg (272,8), Vogelsberg (264,1), Gießen (236,8) und Hersfeld-Rotenburg (218,7).

Corona in Hessen: 524 neue Corona-Fälle und weitere 75 Tote gemeldet

Erstmeldung vom 11. Januar, 16.07 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Hessen ist innerhalb eines Tages um 561 gestiegen. Damit steigerten sich die Fälle seit Beginn der Pandemie auf 150.790, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag (Stand 00.00 Uhr) hervorgeht.

Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Coronavirus starben, stieg den Meldungen zufolge um 30 auf insgesamt 3513. Die Inzidenz, also die Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, lag landesweit bei 162,6. Der Landkreis Fulda sei mit einem Wert von 346,0 am stärksten betroffen. 

Nach aktuellen Corona-Inzidenz-Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Montag liegt der Landkreis Fulda bundesweit auf Platz 22, auf Platz eins aller Regionen in den so genannten alten Bundesländern. Nachdem zuletzt im Landkreis Fulda die Sieben-Tage-Inzidenz in die Höhe geschnellt war, hatte Landrat Bernd Woide (CDU) am Sonntag erklärt, woher die Corona-Neuinfektionen kommen.

Der Landkreis Fulda hatte derweil auf Empfehlung des Gesundheitsamtes den Schulen die Möglichkeit eingeräumt, für die Abschlussklassen bis diesen Freitag (15. Januar) zunächst auf Distanzunterricht auszuweichen. Laut Rückmeldung wollten davon alle beruflichen Schulen und die überwiegende Mehrzahl der allgemeinbildenden Schulden Gebrauch machen.

Das hatte das staatliche Schulamt für den Landkreis Fulda am späten Sonntagabend mitgeteilt. Lediglich drei Schulen im Landkreis wollten demnach mit ihren Abschlussklassen im Präsenzunterricht beginnen. In Corona-Hotspots mit einer anhaltend hohen Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mussten die Kommunen bislang schon nächtliche Ausgangsbeschränkungen erlassen.

Von Montag an sollen dort auch touristische Tagesausflüge unterbunden werden. Für Menschen, die in einem Corona-Hotspot leben, wird die Bewegungsfreiheit für Freizeitaktivitäten auf einen Radius von 15 Kilometer rund um die Wohnanschrift beschränkt.

Die Regelung gilt ausdrücklich nicht für den Weg zur Arbeit oder beispielsweise für einen längeren Weg zum Arzt. Wegen der steigenden Corona-Zahlen informierte der Vogelsbergkreis am Montagmittag, dass dort bereits ab Mittwoch die 15-Kilometer-Regel in Kraft tritt.

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