So sieht es im Corona-Impfzentrum in Fulda aus. Zunächst werden aber unter anderem Bewohner in Pflegeeinrichtungen geimpft.
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So sieht es im Corona-Impfzentrum in Fulda aus. Zunächst werden aber unter anderem Bewohner in Pflegeeinrichtungen geimpft.

Testläufe beendet

Corona-Impfzentrum in Fulda ist startklar: Am Dienstag geht es los, Landkreis erstellt virtuellen Rundgang

Am 19. Januar beginnen die Corona-Impfungen im neuen Impfzentrum in Fulda. Wie der Landkreis berichtet, sind die letzten Vorbereitungen getan und die Testläufe beendet - und das Personal steht in den Startlöchern.

Fulda - Mit drei Ärzten und fünf medizinischen Fachangestellten sollen am kommenden Dienstag die Corona-Impfungen im Impfzentrum Fulda beginnen. Das gab der Landkreis in einer Pressemitteilung am Donnerstag bekannt. Fulda ist eines von sechs Impfzentren in Hessen, das am Dienstag öffnen wird. Im Schichtbetrieb sollen dort täglich von Montag bis Sonntag in der Zeit von 9 bis 18 Uhr Corona-Impfungen durchgeführt werden. „Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger nur zum Impfzentrum zu kommen, wenn sie auch einen Termin für den jeweiligen Tag vereinbart haben“, betont Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt (CDU).

In den sechs regionalen Impfzentren in Hessen stehen zunächst rund 60.000 Termine für die Schutzimpfung gegen das Coronavirus zur Verfügung. So viele Impfdosen werden zunächst für drei Wochen ab dem 19. Januar für die Impfung bereitgestellt. Das hessische Innenministerium gab am Donnerstag bekannt, dass bereits alle Impftermine in Fulda und Gießen für diesen ersten Durchgang vergeben seien (Lesen Sie hier: Mit dem Corona-Ticker für Fulda bleiben Sie auf dem Laufenden).

Video zum Corona-Impfzentrum in Fulda: Wegweiser für die Corona-Impfung

Damit sich Interessierte vorab einen ersten Eindruck vom Impfzentrum im Esperanto in Fulda verschaffen können, hat der Landkreis einen virtuellen Rundgang erstellt.

Da in den ersten Wochen die über 80-Jährigen im Impfzentrum Fulda gegen Corona geimpft werden, hat der Landkreis Fulda gemeinsam mit den Gemeinden des Kreises das Projekt Impflotsen für die Impfwilligen im Landkreis Fulda ins Leben gerufen. Die Gemeinden benennen Personen aus ihrer Kommune als Impflotsen, die von den Bürgerinnen und Bürgern kontaktiert werden können, wenn diese Hilfe oder Unterstützung benötigen. Die Impflotsen würden zum einen beim Transfer zum Corona-Impfzentrum, aber auch bei Fragen rund um die Terminvereinbarung unterstützen können, so der Kreis.

Corona-Impfzentrum in Fulda in den Startlöcher: Impflotsen sollen über 80-Jährige unterstützen

Gerade für Menschen, die selbst nicht mehr Auto fahren können oder nicht mehr mobil seien, aber niemanden haben, der sie fahren könne, bieten die meisten Gemeinden Unterstützung an. Die betreffenden Bürgerinnen und Bürger würden in den nächsten Tagen per Post alle weiteren Informationen zu ihren Impflotsen aus ihrer Gemeinde, insbesondere deren Kontaktdaten erhalten. Die Impflotsen würden sie gegebenenfalls auch beim Drucken und Ausfüllen des Anamnese- und Einwilligungsbogens unterstützen, der zum Corona-Impftermin mitgebracht werden muss.

So kann man sich für die Corona-Impfung anmelden:

- An den Hotlines: 116 117 oder 0611 505 92 888

- Im Internet-Anmeldeportal unter impfterminservice.hessen.de

- Oder auf der neuen Webseite der Landesregierung zur Schutzimpfung in Hessen corona-impfung.hessen.de.

„Es ist uns wichtig, dass jeder, der geimpft werden will und noch teilweise mobil ist, auch die Möglichkeit hat, ins Impfzentrum zu gelangen. Wir sind den Gemeinden überaus dankbar, dass sie im Schulterschluss mit dem Landkreis Impflotsen organisieren und die über 80-Jährigen unterstützen, wenn diese Hilfe benötigen“, betont Landrat Bernd Woide (CDU).

Corona-Impfzentrum in Fulda öffnet am Dienstag: Das sollte man bei seinem Impftermin beachten

Um auch den Besuch im Corona-Impfzentrum selbst zu erleichtern, würden vor Ort Rollstühle zur Verfügung stehen. Zudem sei das Impfzentrum Fulda komplett barrierefrei. Der Weg vom Parkplatz bis zum Impfzentrum sei ohne Treppen möglich. Der Eingang sei über eine etwa 30 Meter lange Rampe erreichbar, von dort aus gelange man dann mit einem Aufzug ins Impfzentrum. Der Ausgang befinde sich auf der anderen Seite des Gebäudes neben dem Haupteingang des Esperantohotels, um Begegnungsverkehr im Impfzentrum zu verhindern.

Nach der Corona-Impfung führe der Fußweg entlang des Zieherser Wegs zur Ochsenwiese zurück. Der gesamte Weg, der zu Fuß vom Eingang bis zurück auf die Ochsenwiese zurückgelegt werden müsse, beträgt etwa 550 Meter, erklärt der Landkreis Fulda. Die Rollstühle vor Ort können für den kompletten Weg ausgeliehen werden. Der Landkreis Fulda empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern zur Unterstützung zudem eine Begleitperson mitzubringen. Sie kann während des ganzen Impfprozesses anwesend sein oder im Ruhebereich warten, bis die Corona-Impfung durchgeführt wurde. (sec)

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