Fotos: Kevin Kremer

Corona-Panik in der Region: Supermärkte berichten von Hamsterkäufen

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Region - Aus Angst vor dem Coronavirus kaufen die Menschen in der Region zunehmend Lebensmittel auf Vorrat. Die Supermärkte sprechen von einem starken Ausmaß und appellieren an die Bürger, diese Hamsterkäufe zu unterlassen.

Auch der Hercules-Einkaufsmarkt in der Schlüchterner Gartenstraße spürt die Auswirkungen des Coronavirus. Die Kunden hätten vermehrt Kartoffeln, Nudeln, Reis oder haltbare Milch eingekauft, erklärt Markleiter Daniel Rupp. „Die Nachschübe laufen natürlich. Und noch sind die Großlager voll. Aber was passiert, wenn die Menschen weiterhin hamstern, bleibt abzuwarten.“

Rupp reiht sich ein in den Appell seiner Kollegen und rät, nicht panisch Großeinkäufe zu tätigen, sondern ganz normale Mengen einzukaufen. Alles andere führe zu Lieferengpässen. „Niemand muss Angst haben, dass er nichts mehr zu essen bekommt“, sagt Rupp.

Oliver Wehner, Geschäftsführender Gesellschafter der Groma, bemerkt in seinem Großmarkt nur die gestiegene Nachfrage nach Desinfektionsmittel. „Wir liefern an Großkunden und Gastronomie, die Hamsterkäufe betreffen eher den Einzelhandel“, stellt er fest.

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