Die touristischen Parkplätze rund um die Wasserkuppe und in der gesamten Rhön  werden auch am kommenden Wochenende in der Zeit von 9 bis 16 Uhr gesperrt.
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Die touristischen Parkplätze rund um die Wasserkuppe und in der gesamten Rhön werden auch am kommenden Wochenende in der Zeit von 9 bis 16 Uhr gesperrt.

Polizei: „Die Leute sind vernünftig“

Wieder Corona-Sperrungen: Lage auf Wasserkuppe und Hoherodskopf am Samstag entspannt

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  • Sebastian Reichert
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Bei durchwachsenem Wetter hat sich der Ansturm in Rhön am Samstag in Grenzen gehalten. Angesichts hoher Corona-Zahlen gibt es am Wochenende erneut Corona-Einschränkungen für Wintersportler und Ausflügler rund um die Wasserkuppe.

Update vom 17. Januar, 10:45 Uhr: In der bayrischen Rhön verletzte sich ein 15 Jahre alter Snowboardfahrer schwer. Er stürzte auf einer Rodelpiste beim Sprung über eine selbst gebaute Schanze und zog sich dabei Frakturen an beiden Armen zu. Aufgrund der Corona-Regeln sperrte die Polizei indes auch in der bayrischen Rhön an diesem Wochenende Straßen.

Wieder Corona-Sperrungen: Lage auf Wasserkuppe und Hoherodskopf am Samstag entspannt

Update vom 16. Januar, 15:06 Uhr: Im hessischen Teil der Rhön waren wie zuvor vom Gersfelder Bürgermeister Dr. Steffen Korell (CDU) angekündigt viele öffentliche Parkplätze gesperrt. Nach Polizeiangaben gab es bis Samstagnachmittag keine besonderen Vorkommnisse.

Ein Sprecher der Polizei in Fulda sagte, dass es im Vergleich zur Vorwoche, in der es am Samstag und Sonntag schon vergleichsweise ruhig auf der Wasserkuppe zugegangen war, „nochmals eine Verbesserung gegeben“ habe. „Die Verkehrs- und Besucherlage ist entspannt, überschaubar und handelbar. Die Leute sind vernünftig.

Das Polizeipräsidium Osthessen hatte am Samstagmorgen um kurz nach 9 Uhr via Twitter mitgeteilt, dass „ab sofort die Zufahrten zur Wasserkuppe und zum Hoherodskopf gesperrt (seien). Die Sperrungen gelten von 9 bis 16 Uhr. Wir sind vor Ort und kontrollieren. Bitte haltet euch an die Vorgaben.“

Wieder Corona-Sperrungen: Polizei auch am Wochenende auf der Wasserkuppe präsent

Update vom 12. Januar, 20:36 Uhr: Die Corona-Sperrungen werden wiederholt: Die touristischen Parkplätze rund um die Wasserkuppe und in der gesamten Rhön werden auch am kommenden Wochenende in der Zeit von 9 bis 16 Uhr gesperrt. Wie schon am vorherigen Wochenende. Dies teilt der Gersfelder Bürgermeister Dr. Steffen Korell (CDU) mit.

Dabei bezieht er sich auf die guten Erfahrungen des vergangenen Wochenendes. Nach Auswertung der Lage mit der Corona-Sperrung der touristischen Parkplätze in der hohen Rhön und der erhöhten Polizeipräsenz könne aus ordnungsbehördlicher Sicht ein sehr positives Fazit gezogen werden, sagt er. „Ein erneuter massiver Besucheransturm blieb, wie beabsichtigt, aus.“

Nach 9 und vor 16 Uhr seien die Parkplätze anfahrende PKW durch Posten der Polizei und des Ordnungsamtes Gersfeld zurückgewiesen worden. „Die Parkplätze umliegender Ortschaften und Verbindungsstraßen wurden kontinuierlich durch die Polizei und Kräfte des freiwilligen Polizeidienstes beobachtet. Vereinzelte Park- und Verkehrsverstöße wurden aufgenommen und Verwarnungen ausgesprochen beziehungsweise Bußgeldverfahren eingeleitet“, teilt Korell mit.

Nicht zuletzt aufgrund des derzeit sehr hohen Corona-Inzidenzwertes im Landkreis Fulda (der höchste der alten Bundesländer) habe er die Polizei darum ersucht, den Kräfteansatz hoch zu halten. Die Parkplätze in der Rhön werden, so wie am vergangenen, auch am kommenden Wochenende, 16. und 17. Januar zwischen 9 und 16 Uhr voll gesperrt sein. Die Polizei werde mit großer Präsenz dies kontrollieren, sagt er.

Der Landkreis Fulda hatte bereits in der am Montag veröffentlichen (und vorerst bis zum 18. Januar, 24 Uhr, gültigen) Änderung der Allgemeinverfügung in Bezug auf die 15-Kilometer-Corona-Leine mitgeteilt, dass auch an den kommenden Wochenenden besonders frequentierte Parkplätze wieder gesperrt werden.

Erstmeldung vom 11. Januar, 10.20 Uhr: Die umfangreichen Corona-Sperrungen haben Wirkung gezeigt: Massenandrang und Verkehrschaos wie vergangene Woche blieben an den touristischen Hotspots in der Rhön aus. Polizei und Stadt Gersfeld ziehen nach dem Wochenende eine positive Bilanz.

Sperrungen in der Rhön wirken: Kaum Wintertouristen auf der Wasserkuppe

Kaiserwetter im Winterwunderland: minus vier Grad, schneeverhangene Bäume, glitzernder Pulverschnee und Sonne – und doch war kaum eine Menschenseele auf Hessens höchstem Berg unterwegs. Gersfelds Bürgermeister Dr. Steffen Korell (CDU) weist auf die massiv steigenden Corona-Zahlen im Landkreis Fulda hin.

Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.

„Es erschaudert einen, die Wasserkuppe an einem solchen Wintertag so leer zu sehen. Aber es ist das Bild, das wir aktuell brauchen. Wir mussten sperren, damit wir die Ordnung und Sicherheit und den Infektionsschutz sichern können“, erklärt Korell. Die Zufahrten zur Wasserkuppe waren Samstag und Sonntag von 9 bis 16 Uhr gesperrt sowie mehr als ein Dutzend touristische Parkplätze.

Dies betraf unter anderem die Stellflächen am Roten Moor, am Grabenhöfchen, am Zuckerfeld und am Guckaisee. Dass der Landkreis und die Stadt Gersfeld dies in Absprache mit der Polizei beschlossen haben, sieht Korell als „die absolut richtige Entscheidung“ an, betont er gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Denn: Die Maßnahmen haben gewirkt.

„Klar, es kamen dennoch einige in die Rhön gefahren. Aber den Andrang wie vergangenes Wochenende hatten wir lange nicht“, so Korell. Es habe hier und da Autos gegeben, die in Seitenstraßen standen zum Beispiel im Gersfelder Stadtgebiet zwischen Mosbach und Dammelhof. „Aber es wurden keine Wege verstopft oder Rettungswege versperrt“, schildert der Bürgermeister.

Die Polizei zeichnet ein ähnliches Bild: „Insgesamt war es in der Rhön ruhiger als am Hoherodskopf“, erklärt Hubertus Kümpel, Polizeiführer vom Dienst in Fulda.

Die Polizei zeigte Präsenz, positionierte sich an Zufahrtswegen zur Wasserkuppe, an den gesperrten Parkplätzen und zudem waren Streifen unterwegs. Wie viele Kräfte im Einsatz waren, wollte Kümpel nicht sagen. Die osthessische Polizei ist Samstag und Sonntag von einer Einheit der hessischen Bereitschaftspolizei unterstützt worden, Kümpel spricht von einer Gruppenstärke im unteren zweistelligen Bereich. 

Fotostrecke: Nach Sperrungen in der Rhön sind kaum Wintertouristen auf der Wasserkuppe

Auch zwei Würzburger gingen auf dem Gipfel spazieren: Johannes Allgaier (26) und Felizitas Eichner (29) haben in Abtsroda geparkt und sind in gut einer Stunde auf die Wasserkuppe gewandert.
Auch zwei Würzburger gingen auf dem Gipfel spazieren: Johannes (26) und Felizitas (29) haben in Abtsroda geparkt und sind in gut einer Stunde auf die Wasserkuppe gewandert. © Jessica Vey
Johannes Heil (links) und Christian Fleischmann aus Fulda stiegen von Obernhausen mit Schneeschuhen die Wasserkuppe hinauf – und fuhren mit Snowboards wieder hinab.
Johannes Heil (links) und Christian Fleischmann aus Fulda stiegen von Obernhausen mit Schneeschuhen die Wasserkuppe hinauf – und fuhren mit Snowboards wieder hinab. © Jessica Vey
René Sobolewski aus Weyhers entschied sich, trotz des Winterwetters mit dem Fahrrad auf die Wasserkuppe zu fahren.
René Sobolewski aus Weyhers entschied sich, trotz des Winterwetters mit dem Fahrrad auf die Wasserkuppe zu fahren. © Jessica Vey
Diese vier jungen Männer aus Geisa sind oberhalb von Abtsroda Ski gefahren. Weil es keinen Lift gibt, sind sie den Berg immer wieder hochgelaufen.
Diese vier jungen Männer aus Geisa sind oberhalb von Abtsroda Ski gefahren. Weil es keinen Lift gibt, sind sie den Berg immer wieder hochgelaufen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen.
Aufgrund der Sperrungen waren auf der Wasserkuppe am Wochenende nur wenige Menschen anzutreffen. © Jessica Vey

Die Beamten hätten viele Fahrzeuge abweisen müssen, erklärt er. Am gestrigen Sonntag seien es gut 400 gewesen. Zum Vergleich: Vergangenes Wochenende pilgerten Tausende Wintertouristen in die Rhön. Eine Polizistin der Bereitschaftspolizei-Einheit aus Mühlheim (Offenbach) hat am Sonntag von 9 bis 16 Uhr den Zufahrtsweg zur Wasserkuppe in Abtsroda positioniert.

Sie berichtet davon, dass der Großteil der Menschen, die abgewiesen wurden, verständnisvoll war. „Nur bei einzelnen brauchte es ein wenig mehr Aufklärungsbedarf“, berichtet sie. Die Wintertouristen kamen aus Fulda aber auch aus dem Rhein-Main-Gebiet, Aschaffenburg, Kassel und dem Wartburgkreis.

Sperrungen in der Rhön sorgen für Einsamkeit auf der Wasserkuppe

Diejenigen, die nicht wieder den Nachhauseweg antraten, wichen auf kleinere Parkplätze aus – vor allem in den Ortslagen Abtsroda und Obernhausen. Auch zwischen Fulda und der Rhön fiel auf, dass Parkplätze am Straßenrand gut gefüllt waren. Manche wichen auf andere Verkehrsmittel aus: Busse fuhren trotzdem noch auf die Wasserkuppe.

Und René Sobolewski aus Weyhers zum Beispiel entschied sich, trotz des Winterwetters das Fahrrad zu nehmen. Der 48-Jährige fuhr die gut 15 Kilometer von Weyhers auf die Wasserkuppe und genoss Schneelandschaft und Sonnenschein. Johannes Heil und Christian Fleischmann aus Fulda wiederum parkten ihr Auto in Obernhausen und stiegen mit Schneeschuhen den Berg hinauf – samt Snowboards im Gepäck. Mit diesen fuhren sie wieder hinab.

Video: Wintertouristen haben für Chaos auf der Wasserkuppe gesorgt

Auch zwei Würzburger gingen auf dem Gipfel spazieren: Johannes Allgaier (26) und Felizitas Eichner (29) haben in Abtsroda geparkt und sind in gut einer Stunde auf die Wasserkuppe gewandert. Dort, rund um die Radom und Fliegerdenkmal, waren sie fast allein.

Ein paar Autos befanden sich auf der Wasserkuppe – diese wurden wahrscheinlich schon vor der Sperrung um 9 Uhr dort abgestellt – was nicht verboten war. Und auf den Skipisten? Auch dort herrschte gähnende Leere. Einzig ein paar Schlittenfahrer fuhren die Piste hinab.

Ob es dieses Bild auch kommendes Wochenende wieder geben wird, darüber werden die Verantwortlichen voraussichtlich Mitte dieser Woche entscheiden. Bürgermeister Korell erklärt: „Wenn das Wetter so bleibt, wird es nötig sein, die Maßnahmen aufrechtzuerhalten. Wir sollten eher vorsichtig als nachsichtig sein.“ Voraussetzung wäre, dass die Polizei Hilders und die Ordnungskräfte aus Gersfeld wieder Unterstützung erhalten.

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