Erneute Coronavirus-Demo auf dem Uniplatz in Fulda: 100 Menschen demonstrierten dort für „Frieden und Freiheit“.
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Erneute Coronavirus-Demo auf dem Uniplatz in Fulda: 100 Menschen demonstrierten dort für „Frieden und Freiheit“.

Coronavirus-Demo

„Was der liebe Herr Drosten so erzählt“: Bis zu 100 Menschen demonstrieren auf Uniplatz in Fulda für „Frieden und Freiheit“

  • Sebastian Reichert
    vonSebastian Reichert
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  • Sarah Malkmus
    Sarah Malkmus
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Eine erneute Auflage der „Frieden und Freiheit“-Demo in Fulda auf dem Uniplatz ist am Samstagnachmittag wieder von etwa 100 Menschen besucht worden. Auf einem aufgestellten Zelt standen die Begriffe Frieden, Freiheit, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung.

  • Erneut hat am Samstagnachmittag eine Coronavirus-Demo, eine so genannte Demonstration für „Frieden und Freiheit“, stattgefunden.
  • Laut Polizei nahmen bis zu 100 Menschen teil. Unter anderem sprach Katharina Schmitt, eine der Demo-Initiatoren.
  • Die Demo-Veranstalter kündigten an, auch an den darauffolgenden Sonnabenden weitere Coronavirus-Kundgebungen auf dem Uniplatz in Fulda abzuhalten.

Fulda - Vor einem Wohnmobil sprach Katharina Schmitt aus Eichenzell, eine der Demo-Initiatoren. Während die Eichenzellerin bei trübem Wetter redete, ließen sich einige Menschen zum Zuhören auf dem Boden nieder, einige beachteten dabei nicht die geforderten Mindestabstände. Manche zeigten durch Klatschen ihre Zustimmung zu dem dargebotenen Redebeitrag.

Coronavirus-Demo auf Uniplatz in Fulda: 100 Menschen demonstrieren für „Frieden und Freiheit“

Katharina Schmitt fragte die Anwesenden unter anderem, wer die Arte-Doku „Profiteure der Angst – Das Geschäft mit der Schweinegrippe“ kenne. Viele hoben daraufhin ihre Hände. „Wenn man sich anguckt, was der liebe Herr Drosten damals so erzählt hat, erkennt man doch ganz klar, was sich hier vermutlich gerade wiederholt“, sagte die 34-jährige Demo-Initiatorin.

In Bezug auf die Fortführung der „Frieden und Freiheit“-Demos auf dem Uniplatz, die auch an den kommenden Samstagen jeweils von 14 bis 16 Uhr geplant ist, sagte Schmitt am Sonnabend gegenüber der Fuldaer Zeitung: „Wir werden nicht damit aufhören.“

Polizei in Fulda: Coronavirus-Regeln wurden beachtet

Ein Sprecher der Polizei in Fulda sagte auf Nachfrage der Fuldaer Zeitung, dass bei der Demo „überhaupt keine für die Polizei relevanten Vorkommnisse“ gegeben habe. Auch die Coronavirus-Regeln seien beachtet worden. „Die Demonstrationsteilnehmer haben sich ordentlich verteilt.“

Auf den Coronavirus-Demos sollen, wie Katharina Schmitt im Gespräch mit der Fuldaer Zeitung erklärte, Ängste und Unbehagen öffentlich gemacht und verschiedenen Meinungen Raum gegeben werden. Die erste Demonstration ,,Für Frieden und Freiheit“ hatte auf dem Uniplatz in Fulda am 9. Mai stattgefunden. Sie musste abgebrochen werden. (sar, mal)

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