In zwei Schulen im Landkreis Fulda wurden Corona-Fälle nachgewiesen.
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In drei Schulen im Landkreis Fulda, unter anderem an der Ferdinand-Braun-Schule und an der Johannes-Kepler-Schule wurden Corona-Fälle nachgewiesen.

Corona im Kreis Fulda

Testergebnisse liegen vor: Keine weiteren Fälle an Schulen

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Coronavirus-Fälle an drei Schulen im Landkreis Fulda: Schüler der Ferdinand-Braun-Schule, der Johannes-Kepler-Schule und des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Nun liegen die letzten Testergebnisse vor: Sie sind negativ.

  • Die Schüler, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, befinden sich in Quarantäne.
  • Es handelt sich um Schüler der Ferdinand-Braun-Schule, der Johannes-Kepler-Schule und des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft.
  • Während eine Kontaktperson positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden ist, sind die weitere Tests negativ ausgefallen.

Update, 5. Juni, 19.04 Uhr: Die restlichen Testergebnisse der Kontaktpersonen aus dem Umfeld der vier infizierten Schüler sind negativ. Das gab der Landkreis in einer Pressemitteilung am Freitagabend bekannt.

Allerdings stieg die Zahl der Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, zwischen dem 22. Mai und dem 5. Juni. Im Schnitt wurden 22 Personen positiv getestet, weshalb Bernd Woide und Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt zur Vorsicht mahnen.

In Bibergemünd-Wirtheim bleibt unterdessen eine Grundschule bis zu den Sommerferien geschlossen, nachdem es dort positive Corona-Tests gegeben hatte.

Update, 2. Juni, 18.15 Uhr: Die weiteren Testergebnisse der Kontaktpersonen aus dem Umfeld der vier Schülerinnen und Schüler, die vergangene Woche positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getestet worden waren, sind allesamt negativ. Das teilt der Landkreis Fulda am Dienstag mit. „Damit bleibt es heute weiterhin bei einem positiven Fall. 49 Tests sind negativ, vier stehen noch aus“, heißt es.

Update, 31. Mai, 16.16 Uhr: Wie der Landkreis Fulda in einer Pressemitteilung bekanntgab, liegen nun die Testergebnisse der Kontaktpersonen der drei positiv getesteten Schüler vor.

Demnach ist eine der getesteten Personen ebenfalls mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. 37 weitere Personen seien negativ getestet worden. „Drei Personen werden erst am Dienstag getestet", hieß es weiter in der Mitteilung.

Im BWHW, der einzigen der drei Bildungseinrichtung mit einer positiv getesteten Kontaktperson und der Ferdinand-Braun-Schule stehen noch Tests aus. Diese Abstriche sollen am Dienstag erfolgen.

Bei der Nachverfolgung der Kontaktpersonen waren am letzten Freitag außerdem 13 Schüler und Lehrkräfte einer weiteren Teilklasse der Kepler-Schule als Kontakte eines positiven Schülers festgestellt worden. „Diese Personen werden voraussichtlich am morgigen Montag getestet“, gibt der Landkreis in seiner Mitteilung bekannt.

Drei Schulen im Landkreis Fulda sind von Corona-Fällen betroffen

Update, 29. Mai, 15.12 Uhr: Drei Schulen beziehungsweise Bildungseinrichtungen im Kreis Fulda sind betroffen: Die Ferdinand-Braun-Schule, die Johannes-Kepler-Schule und das Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft. An jeder Schule gibt es je einen bestätigten Corona-Fall.

An der Johannes-Kepler-Schule in Neuhof sei die Schülerin, die infiziert ist, das letzte Mal am Montag in der Schule gewesen, berichtet der stellvertretende Schulleiter, Matthias Schuster, auf Nachfrage unserer Zeitung.

Die Klasse der betreffenden Schülerin blieb am Freitag zu Hause. „Bei uns läuft der Unterricht aber weiter nach Plan. Denn weder bei weiteren Schülern noch bei den Lehrern gibt es Anzeichen“, sagte Schuster. Bevor die Schule entscheiden könne, wie es in der kommenden Woche weitergeht, müssten die Testergebnisse abgewartet werden, die am Wochenende vorliegen sollen. Das habe er auch den Eltern mitgeteilt, die sich am Freitagmorgen telefonisch an die Schule gewandt haben, berichtet Schuster.

Der Landkreis hat erklärt, dass es sich bei der dritten infizierten Person um einen Schüler vom auf dem Bild zu sehenden Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft in Fulda handele und nicht um einen Schüler des Berufsbildungszentrums (BBZ).

Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda hat derweil ermittelt, dass eine zweite Teilklasse der Johannes-Kepler-Schule von einer Sars-CoV-2-Infektion betroffen ist. Entsprechend werden weitere neun Schülerinnen und Schüler sowie sieben Lehrkräfte getestet. 

Der Landkreis Fulda hat derweil in einer Pressemitteilung erklärt, dass es sich bei der dritten infizierten Person um einen Schüler vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft in Fulda handele und nicht um das Berufsbildungszentrum. Durch einen Übermittlungsfehler war zunächst vom BBZ die Rede gewesen.

Corona-Fälle im Kreis Fulda

Die Gesamtzahl der bisher im Landkreis Fulda bestätigten Sars-CoV-2-Infektion beläuft sich am Freitag auf 329. Davon gelten 293 Personen als genesen, aktuell sind 24 erkrankt. 12 Menschen, bei denen eine Infektion festgestellt worden war, sind verstorben. 

Update, 9.45 Uhr: Nachdem die Nachricht über die neuen Corona-Fälle im Landkreis Fulda öffentlich wurden, erhielt die Ferdinand-Braun-Schule am Freitagmorgen zahlreiche Anrufe. Die stellvertretende Schulleiterin, Ulrike Vogler, betont, dass ein Auszubildender der Ferdinand-Braun-Schule mit dem Coronavirus infiziert ist.

„Als Kontaktpersonen dieses infizierten Auszubildenden gelten die Mitschüler der geteilten Klasse (insgesamt 12 Auszubildendende) plus eine Lehrkraft, die die jungen Männer unterrichtet hat“, teilte Vogler mit. Alle Kontaktpersonen seien in häusliche Quarantäne geschickt worden und werden am Freitag von der Gesundheitsbehörde getestet.

Update, 28. Mai, 22.40 Uhr: Die BBZ-Geschäftsführerin, Dr. Shadi Amiri, erklärte gegenüber unserer Zeitung, dass es keinen Coronafall im Berufsbildungszentrum gebe. Dies beruhe auf einem Fehler des Landkreises. Das BBZ sei weiterhin frei von Coronafällen, teilte Amiri außerdem mit.

Der Landkreis Fulda hatte in seiner Pressemeldung bekannt gegeben, dass auch ein Schüler vom Berufsbildungszentrum positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

Erstmeldung vom 28. Mai, 17.55 Uhr: Fulda - Wie der Landkreis Fulda am späten Donnerstagnachmittag bekannt gab, befinden sich alle drei Schüler, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, in häuslicher Quarantäne. 41 Kontaktpersonen wurden insgesamt ermittelt.

„Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda hat für die Schulen alle notwendigen Maßnahmen ergriffen“, heißt es in der Pressemeldung weiter. Dazu gehöre insbesondere die Recherche der Kontaktpersonen, die Veranlassung der Tests und die Quarantänisierung der Personen.

Neue Corona-Fälle in Fulda: Testergebnisse sollen am Wochenende vorliegen

Die Klassen – dabei handelt es sich um Teilklassen, da die Klassenverbände laut Verordnung halbiert wurden – der drei Schüler sowie die Lehrer, die zu den Infizierten Kontakt hatten, werden alle bis zum Freitag, 29. Mai, abgestrichen und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Insgesamt handelt es sich um 30 Schüler sowie 11 Lehrkräfte, die Kontakt zu den Infizierten hatten. Die Ergebnisse der Tests sollen am Wochenende vorliegen.

Abhängig von den Testergebnissen werde über weitere Maßnahmen entschieden. Dies geschehe in enger Zusammenarbeit mit den Schulen, heißt es von Seiten des Landkreises abschließend.

Vor knapp zwei Woche hatte der Vogelsbergkreis vermeldet, dass sich eine 18-Jährige Schülerin vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium mit Covid-19 infiziert hätte. Nachdem das Gesundheitsamt eine zweite Testung angeordnet hatte, stellte sich dies jedoch als falsch heraus.

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