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Coronavirus: Klassenfahrten stehen auf der Kippe

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Das Gesundheitsamt des Landkreises empfiehlt Kindertagesstätten und Schulen, Veranstaltungen und Ausflüge abzusagen, sofern sie denn problemlos verschoben werden können. Derweil mangelt es der Fuldaer Tafel trotz der Hamsterkäufe in Supermärkten nicht an Nahrungsmitteln.

Von unserem Redaktionsmitglied Lea Marie Kläsener

„Da es weiterhin das Ziel ist, die Infektionsgeschwindigkeit zu verlangsamen, sollten alle Veranstaltungen abgesagt werden, die ohne Weiteres verschoben werden können.“ Das empfiehlt das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda bei Veranstaltungen von Kindertagesstätten und Schulen, wie Kinderkleiderbasare, Kinobesuche oder Klassenfahrten.

„Schulfahrten sollten mit den Empfehlungen und Vorgaben hinsichtlich der Risikogebiete und der besonders betroffenen Regionen des Robert-Koch-Institutes abgeglichen werden“, heißt es. Außerdem verweist das Gesundheitsamt auf die Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Für Bildungseinrichtungen gebe es dort Informationen.

Bislang keine Auswirkungen für Fuldaer Tafel

Währenddessen werden in Supermärkten Regale leer gekauft, besonders die Nachfrage nach Nudeln, Reis oder Klopapier steigt. Die Fuldaer Tafel stellt trotzdem keinen Rückgang der Lebensmittel fest, die der Organisation bereitgestellt werden. „Wenn wir hier weniger bekommen, liegt das an der Zeit und nicht am Virus“, sagt Hans-Jürgen Schäfer, der Tagesverantwortliche der Fuldaer Tafel. Zwischen Weihnachten und Ostern komme es häufiger vor, dass die Tafel weniger Nahrungsmittel erhält. „Aber das geht auch wieder aufwärts“, versichert Schäfer.

Bei den Menschen, die sich Lebensmittel von der Tafel abholen, bemerkt Schäfer auch keinen Unterschied. Es kämen gleich viele wie sonst auch. Die Menge an Nahrungsmitteln, die eine Person bekommt, ist festgelegt, erklärt Schäfer. „Wenn wir mehr da haben, bekommen sie auch mehr.“

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