In London warten Reisende im Bahnhof St. Pancras in einer Schlange, um den letzten Zug nach Paris zu nehmen.
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In London warten Reisende im Bahnhof St. Pancras in einer Schlange, um den letzten Zug nach Paris zu nehmen.

Auch Reisende aus Südafrika betroffen

Coronavirus-Mutation: Rund 120 Passagiere aus Großbritannien stranden am Flughafen in Frankfurt

Eine Mutation des Coronavirus hat dafür gesorgt, dass rund 120 Passagiere aus Großbritannien die Nacht zum Montag im Transitbereich des Frankfurter Flughafens verbringen mussten.

Update von 16.04 Uhr: Am Montagnachmittag hatte sich die Lage deutlich entspannt. Knapp 100 Reisende warteten entweder auf ihr Testergebnis oder auf die Möglichkeit, sich testen zu lassen. „Wir gehen davon aus, dass bis zum Abend alle ihr Ergebnis kennen“, sagte der Sprecher. Neun Flüge aus Großbritannien, die am Montag regulär in Frankfurt erwartet worden wären, waren nach Angaben eines Flughafensprechers von dem seit Mitternacht geltenden Landeverbot betroffen.

Update von 12.33 Uhr: Wie die „Frankfurter Neue Presse“ berichtet, warten laut Bundespolizei noch 157 Personen am Flughafen Frankfurt darauf, in die Bundesrepublik Deutschland einreisen zu dürfen. 87 Personen seien noch ungetestet, 70 warten laut Bundespolizei-Sprecher noch auf ihr Testergebnis.

Eine Sprecherin des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport teilte auf Anfrage der „Frankfurter Neue Presse“ mit, dass im Transitbereich B für die Passagiere aus Großbritannien und Südafrika Feldbetten aufgestellt worden seien. Gestrandete Passagiere seien während der gesamten Wartezeit mit „Getränken und Snacks“ versorgt worden. Ein Sprecher der Bundespolizei erläutert gegenüber der „FNP“ zudem, dass die Maßnahmen im „Rahmen des Infektionsschutzgesetzes“ durchgeführt worden seien.

Coronavirus-Mutation: Rund 120 Passagiere aus Großbritannien stranden am Flughafen in Frankfurt

Erstmeldung: Frankfurt - Grund dafür waren die seit diesem Montag geltenden Landeverbote für aus Großbritannien kommenden Flugzeuge wegen einer besonders ansteckenden Variante des Coronavirus, die in Großbritannien aufgetreten ist. Die Einreise für Passagiere aus Großbritannien wurde bereits am Sonntagabend gestoppt. Betroffen waren nach Angaben des Flughafens insgesamt fünf Flüge.

Am Montag gab es nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei ähnliche Anweisungen für Reisende aus Südafrika: Während einreisende Deutsche sich sofort in Quarantäne begeben müssen, müssen Südafrikaner und Reisende aus Drittstaaten, die mit einem Flug aus Südafrika ankommen, zunächst einen Corona-Test machen.

Video: Mutation des Coronavirus - Chaos an deutschen Flughäfen

Wie ein Sprecher der Bundespolizei berichtete, wurden mehrere hundert ankommende Passagiere aus Großbritannien seit Sonntagabend zunächst am Gate separiert. In einem im Transitbereich gelegenen Testzentrum mussten sie zunächst einen Corona-Test machen. Obwohl mit dem Betreiber längere Öffnungszeiten vereinbart worden waren, konnten nicht alle Reisenden getestet werden beziehungsweise ihr Ergebnis erfahren und mussten die Nacht daher auf dem Flughafen verbringen. Am Montagvormittag warteten noch 70 Reisende auf ihr Testergebnisse, insgesamt 87 waren nach Angaben der Bundespolizei noch ungetestet, unter ihnen 58 Passagiere eines Lufthansa-Fluges aus Südafrika. (dpa)

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