In der Gruppe können - zumindest virtuell - auch weiter Kilometer gesammelt werden. (Archivbild)
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In der Gruppe können - zumindest virtuell - auch weiter Kilometer gesammelt werden. (Archivbild)

Nach Verschiebung wegen der Corona-Pandemie

Planänderung bei der RhönEnergie-Challenge: Firmenlauf findet den gesamten September statt

Die RhönEnergie Challenge musste wegen der Corona-Pandemie wie viele andere Großveranstaltungen verschoben werden. Am geplanten Ausweichtermin, dem 19. September, wird der Lauf allerdings nicht in gewohnter Form stattfinden. Stattdessen warten die Veranstalter nun mit einem neuen Konzept auf.

  • Wegen der Corona-Pandemie wurde die RhönEnergie-Challenge auf den 19. September verschoben.
  • Wie am Freitag bekannt wurde, wird der Challenge-Lauf in Fulda an diesem Datum aber nicht in gewohnter Form stattfinden.
  • Stattdessen haben sich die Veranstalter auf ein alternatives Konzept geeinigt. Läufer werden in Zukunft virtuell Kilometer sammeln.

Fulda - Großveranstaltungen, zu denen die RhönEnergie Challenge mit zuletzt gut 7500 Teilnehmern ebenfalls zählt, sind bis zum 31. Oktober aufgrund der Corona-Pandemie untersagt. Der Gesetzgeber hat Events mit entsprechenden Sondergenehmigungen zwar ein Hintertürchen offen gelassen, sowohl die veranstaltende A.N.S GmbH & Co. KG, die RhönEnergie Fulda als Hauptsponsor als auch die Stadt Fulda sind sich darin einig, keine risikobehaftete Veranstaltung auf den Weg zu bringen.

„Daher wird die auf den 19. September verschobene RhönEnergie-Challenge nicht in der bewährten Form stattfinden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. Fans der Challenge müssen aber nicht verzweifeln denn mit der virtuellen RhönEnergie-Challenge haben die Ausrichter ein Alternativangebot in petto.

Fulda: RhönEnergie Challenge findet im September virtuell statt

Teilnehmer registrieren sich auf einer Online-Plattform und notieren dort, für welche Institution sie starten und sammeln im Zeitraum 1. bis 30. September fleißig Kilometer. Das geschieht auf zahlreichen ausgewählten Strecken wie beispielsweise der „Krah & Enders Loop“, der „Zufall-Circuit“, die „DAK-Gesundheits-Runde“ oder einer „Fitnessbäckerrunde“, die in und um Fulda ausgeschildert sein werden. Alle Strecken bewegen sich zwischen sechs und neun Kilometern - in Anlehnung an die Länge ursprünglichen Strecke von der Rangstraße bis ins Rosenbad. Die bekannten Wertungskategorien, wie beispielsweise „größte Gruppe“ oder „aktivster Verein“ bleiben übrigens bestehen, beziehen sich aber auf die Aktivitäten innerhalb der vier Wochen.

Die Teilnahme an der virtuellen Challenge wird kostenfrei sein. Die Veranstalter bitten allerdings darum, die übliche Spende von 2 Euro an die Aktion „Ich brauche Deine Hilfe“ unserer Zeitung weiter umzusetzen. „Es war uns immer wichtig, auch eine soziale Verantwortung zu zeigen und in den letzten Jahren sind immer tollen Spendensumme von jeweils 14.000 Euro zusammengekommen. Es wäre daher schade, wenn durch den Wegfall der Startgebühr die gesamte Spendensumme an die tolle Hilfsaktion der FZ wegfallen würde “, erläutert Andreas Nann vom Veranstalterteam den Aufruf.

Massen an Läufern wird es bei der RhönEnergie-Challenge im September nicht geben. Dafür haben die Veranstalter ein alternatives Konzept entwickelt.

„Die jährliche RhönEnergie-Challenge ist für uns immer ein Highlight. Insofern bedauern wir sehr, dass die Veranstaltung in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden kann. Wir freuen uns, dass die Veranstalter eine Alternative gefunden haben. So halten wir gemeinsam den positiven Spirit des Laufs auch unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie aufrecht“, sagt Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda.

Detaillierte Informationen über den Ablauf, das Anmeldesystem und die Spendenmöglichkeit werden laut der Veranstalter derzeit erarbeitet. Geplant sei, die neue Anmeldeplattform am 1. August zu öffnen. (akh)

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