Fotos: dpa, Marzena Seidel

Coronavirus: OB Wingenfeld ruft zum Zusammenhalt auf

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Angesichts der jüngsten Einstufung des Coronavirus als Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation WHO kündigt Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) an, dass die Stadt den bisherigen restriktiven Kurs bei der Absage städtischer Veranstaltungen weiterverfolgen werde.

Gleichzeitig dankt er Vereinen und privaten Veranstaltern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für das bisherige Verständnis und die Bereitschaft, auch einschneidende Maßnahmen vorzunehmen wie etwa die Absage der trend-messe oder von Sportveranstaltungen.

Stadt habe Vorbildfunktion

„Auch uns als Stadt fällt es schwer, Veranstaltungen abzusagen wie beispielsweise Lesungen oder unser Theater- und Konzertprogramm“, so Wingenfeld. Gleichwohl stehe die Stadt als Veranstalter in einer besonderen Verantwortung und habe eine Vorbildfunktion.

Alle Verantwortlichen leisteten mit der Absage größerer Veranstaltungen einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus und damit einen Dienst an der Gemeinschaft. Sein Appell: „Wir alle müssen tun, was wir können, um die Ausbreitung zu verzögern.“ Es gehe auch darum, die Leistungsfähigkeit der medizinischen Versorgungssysteme zu erhalten.

„Gemeinschaftsgefühl in der Stadt kann wachsen“

Da in den nächsten Tagen mit einem Anstieg der Fallzahlen zu rechnen ist, bittet er auch um Verständnis für weitere Maßnahmen: Es sei wichtig, jetzt einschneidende Maßnahmen konsequent umzusetzen, damit es nicht zu einer ähnlich schwierigen Lage wie beispielsweise in Italien komme.

„Wir alle können mit verantwortungsvollem und solidarischem Verhalten dazu beitragen, die Folgen der Pandemie in unserer Region ein Stück weit abzumildern. Und ich bin zuversichtlich, dass aus dieser schwierigen Situation auch eine neue Form des Gemeinschaftssinns und des gemeinsamen Verantwortungsgefühls für unsere Stadt erwachsen kann“, appelliert der OB. / lio

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