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Drei Fragen an... Michael Klotzbier

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Unser Redaktionsmitglied Volker Nies hat Michael Klotzbier, Leiter der Digitalen Angebote bei der Agentur heldenzeit, drei Fragen zum Thema digitale Vermarktung gestellt.

Die Basis der digitalen Vermarktung eines Unternehmens ist wohl die eigene Internetseite, oder?

Ja. Sie ist die digitale Visitenkarte eines Unternehmens und ein erster Eindruck. Deshalb ist eine Webseite wichtig, die bestimmte Funktionen und aktuelle Standards – Stichworte Datenschutz, Mobilfähigkeit – erfüllt. Die Frage ist, was und wen die Webseite erreichen soll. Reicht eine Informationsseite aus, um Kunden und Bewerbern Details über mein Produkt und mein Unternehmen zu geben oder möchte ich über einen Webshop Produkte verkaufen.

Braucht ein Unternehmen eigene Kommunikationskanäle?

Das kommt darauf an. Die Firma muss sich fragen: Über welche Wege will sie mit Kunden kommunizieren und welches Ziel verfolgt sie? Mit einem eigenen Unternehmensblog kann sich ein Unternehmen als Experte für ein Thema positionieren – etwa ein Lebensmittler als Experte für Ernährung. Über Social Media Kanäle – die man auswählen muss – kann man auch seinen Umsatz steigern.

Was ist mit anderen Medien? Wie zum Beispiel der traditionellen Tageszeitung?

Auch mit anderen Medien kann ein Unternehmen seine Produkte oder sich selbst als attraktiven Arbeitgeber in einer Region oder einer Zielgruppe bekannt machen. Das hängt davon ab, welche Zielgruppe man erreichen will. Wer sicher sein will, dass seine Werbebotschaft in einer Region flächendeckend wahrgenommen wird, der kommt an der Tageszeitung oder einem Wochenblatt wie dem „Marktkorb“ nicht vorbei.

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