Fotos: Sebastian Kircher

Ehemaliges L14-Areal: Grundstein für 86 neue Wohnungen gelegt

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Nach langem Vorlauf geht es auf dem Areal der ehemaligen „L14“ zwischen Langebrückenstraße und Weimarer Straße mit großen Schritten voran. 86 neue Wohnungen werden dort gebaut. Mit 25 Millionen Euro ist es das größte Projekt, dass die Unternehmerfamilien Burg und Geisendörfer in Angriff nehmen.

Martin Geisendörfer erinnerte bei der Grundsteinlegung am Montag an die Geschichte des Projekts: Bereits 2015 hatten die Familien das 7300 Quadratmeter große Grundstück erworben. 2017 stellten die Gremien einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan, im Juni 2019 schließlich den endgültigen Bebauungsplan auf. Zuletzt verzögerten die archäologischen Grabungen dort den Start: „Da haben wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge draufgeschaut. Denn einerseits waren hier Funde, die für die Nachwelt erhalten werden sollen, andererseits mussten wir als Investoren die Kosten dafür tragen.“

Sein Geschäftspartner Christopher Burg skizzierte die Ausmaße des Megaprojekts: 7 Häuser mit 86 Wohnungen werden gebaut, davon 19 Sozialwohnungen. 6000 Kubikmeter Beton, 1300 Tonnen Stahl und 11.000 Kubikmeter Erdaushub sind für den Bau nötig. Derzeit werde die Tiefgarage errichtet, die bis Anfang 2020 fertig sein soll. Die ersten Wohneinheiten könnten zum Herbst 2020, das ganze Projekt soll Ende 2021 abgeschlossen sein.

OB Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) nannte das einen „sportlichen Zeitplan“. Er dankte den Investoren für ihren Mut und hatte Geschenke im Gepäck: zum einen die Baugenehmigung – bislang hatte nur eine Teilgenehmigung vorgelegen –, zum anderen einen satten Zuschuss. Die Stadt fördert das Projekt mit 685.000 Euro. / kir

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