Fotos: Florian Heitmann

Eisrutsche auf der Wasserkuppe ist eröffnet – (erstmal) nur bis zum Ferienende in Betrieb

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Wasserkuppe - Die 70 Meter lange Eisrutsche auf der Wasserkuppe hat eröffnet. Nach den Herbstferien geht sie aber wieder zurück nach Kassel.

Seit April steht die 70 Meter lange Rutsche zwischen dem Kletterwald und der Märchenwiesenhütte. Doch die Sommertage waren zum Rutschen zu heiß, und das drei Zentimeter dicke Eis auf den Rutschbahnen taute zu schnell weg. „Der Aufwand war einfach zu groß“, sagte Florian Heitmann, stellvertretender Betriebsleiter der Ski- und Rodelarena Wasserkuppe.

Ende September waren die Temperaturen kalt genug, um die Bahn zu eröffnen. Insgesamt baute die Firma Wiegand drei Tage lang die vierspurige Rutsch auf. „Die Rutsche besteht aus fünf Teilen und mehreren Schläuche, durch die Kühlflüssigkeit fließt”, sagt Heitmann. Ein paar Tage vor der Eröffnung wurde das Wasser gekühlt, damit der dünne Eisfilm rechtzeitig gefriert. „Es wird nur ganz wenig Wasser benötigt. Das meiste hat eh der Regen erledigt“, erklärte Heitmann.

Auf der dünnen Eisschicht können Besucher, auch Kinder ab sechs Jahren, mit einem Kunststoffsack rutschen. Die insgesamt 70 Meter lange Bahn, auf der gleichzeitig vier Personen nebeneinander rutschen können, hat ein Gefälle von zehn bis zwölf Prozent.

Der Grund dafür, warum die Rutsche auf der Wasserkuppe steht, ist ein Test der Firma Wiegand. „Es ist ein Probelauf, um zu sehen, was man noch verbessern kann“, sagt Heitmann. Für zwei Wochen schaut die Firma, wie sie sich händeln lässt. Bevor sie wieder zurück nach Kassel auf den Weihnachtsmarkt geht, wo sie das Jahr zuvor aufgebaut war, wird sie nach den Herbstferien nach Rasdorf gebracht. Dort bekommt sie eine Überdachung. / neu

Das könnte Sie auch interessieren