Das „Dirt Torpedo“-Team mit Beteiligung aus Fulda hat kurz vor dem Finale einen herben Rückschlag erlebt.
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Das „Dirt Torpedo“-Team mit Beteiligung aus Fulda hat kurz vor dem Finale einen herben Rückschlag erlebt.

Elon-Musk-Wettbewerb

Rückschlag für Studenten aus Fulda: „Dirt Torpedo“ nicht zu Bohr-Finale zugelassen

  • Volker Nies
    VonVolker Nies
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Das Fuldaer Team hat es nicht geschafft. Die Studenten um Teamleiter Adrian Fleck aus Fulda, Martin Will aus Dipperz und Daniel Klassen aus Hünfeld durfte in der Endrunde des Tunnelbau-Wettbewerbs in Las Vegas gar nicht erst antreten.

Fulda/Las Vegas - Das Team aus Fulda wurden von kleinen technischen Probleme am Luftkissen und bei der Herstellung der Betonbahn gestoppt. Sie bekamen wegen dieser Probleme keine Zulassung für das Rennen. „Das Team ist enttäuscht, aber auch mächtig stolz auf seine Leistung“, berichtete Florian Albinger von der Region Fulda, der das „Dirt Torpedo“-Team zum Elon-Musk-Wettbewerb in Las Vegas begleitet hat.

Ein Sandsturm in der Moraje-Wüste bei Las Vegas und zusätzliche Anforderungen der Veranstalter bedeuteten das Aus für das „Dirt Torpedo“-Team. „Das Team mit den zehn Studenten war zu klein, um die zusätzlichen Anforderungen zu meistern“, berichtet Florian Albinger. Die Münchner, die am Ende siegten, hatten 50 Mitarbeiter vor Ort, um für jedes Problem gewappnet zu sein.

Elon Musk: Herber Rückschlag für Team Fulda bei Bohr-Wettbewerb

Die Verantwortlichen des Wettbewerbs hatten den Osthessen zuvor noch Mut gemacht. „Ihr gehört zu den Favoriten. Wir sehen Euch unter den drei besten Teams“, erklärte ein Mitglied der Jury. Doch ein echter Wettbewerb fand dann gar nicht statt. Von den zwölf Teams, die sich für das Finale qualifiziert hatten, konnten nur acht anreisen.

Auch die Fuldaer schufteten eine Woche, um ihre Maschine einsatzklar zu machen. Doch nur zwei Teams erhielten dann von den Sicherheitsbehörden die Bohrerlaubnis für den Wettbewerb am Sonntag: die Züricher und die Münchner. Selbst die Bayern schafften mit ihrer Maschine nur 22 der eigentlich geforderten 30 Meter Bohrdistanz.

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