Studenten aus Fulda wollen den Hightechwettbewerb von Elon Musk gewinnen. Auf dem Foto ist die Gruppe zu sehen.
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Die Studierendengruppe: Teamleiter Adrian Fleck (22) aus Fulda, Heiko Otterbach (24) aus Schwäbisch-Hall, Alexander Gröber (26) aus Blaufelden, Jonathan Helbig (21) aus Schweinfurt, Martin Will (24) aus Dipperz, Daniel Klassen (22) aus Burghaun (von links).

Mail aus Berlin

Elon-Musk-Wettbewerb: Erlösende Nachricht für Adrian Fleck und Co - Einreise in USA genehmigt

Gute Nachrichten für die Fuldaer Erfinder und ihre Tunnelbohrmaschine. Die Einreise in die USA wurde trotz strenger Corona-Auflagen genehmigt. Adrian Fleck und Co können am Wettbewerb von Elon Musk teilnehmen.

Fulda/Mosbach - Mit ihrer Tunnelbohrmaschine wollen Studenten um den Fuldaer Jung-Erfinder Adrian Fleck (22) Tesla-Gründer Elon Musk überzeugen. Der US-Unternehmer hat einen Tunnelbau-Wettbewerb für ein Projekt in der amerikanischen Mojave-Wüste ausgelobt.

Die Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mosbach und Ravensburg sowie der TU Darmstadt haben den „Dirt-Torpedo“ zusammengebaut, mit dem sie sich gegen 400 andere Bewerber durchsetzen und das Finale erreichen konnten. Am 12. September messen sich die letzten zwölf Teams in den USA, auch ein Team der Technischen Universität München (TUM) ist noch mit im Rennen.

Elon-Musk-Wettbewerb: Erlösende Nachricht für Adrian Fleck und Co

Es gewinnt das Team, das in der Wüste zwischen Las Vegas und Los Angeles einen 30 Meter langen Tunnel gräbt und dabei am schnellsten sowie besonders präzise und am saubersten arbeitet. Die Tunnelbohrmaschine soll sich dabei schneller als eine Weinbergschnecke fortbewegen, sie soll genauer navigieren, den Abraum zügiger wegräumen und den Tunnel bereits beim Bohren auskleiden.

Das Modell aus Hessen und Baden-Württeberg stellten die Studenten am Montag in Mulfingen (Hohenlohekreis) vor. Fast zeitgleich zur Präsentation der Bohrmaschine kam auch die erlösende Nachricht, dass die Einreise in die USA trotz der scharfen Corona-Auflagen genehmigt wurde. Die Teilnahme hing zuletzt am seidenen Faden. „Wir haben soeben eine Mail aus Berlin bekommen“, sagte Adrian Fleck im Anschluss an die Feier. Unter anderem hatte sich der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU) für eine Teilnehmer der Erfinder stark gemacht. (dpa)

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