Die freiwillige Feuerwehr Eichenzell war mit in Ausrüstung für bei der virtuellen RhönEnergie Challenge unterwegs.
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Die freiwillige Feuerwehr Eichenzell war mit in Ausrüstung für bei der virtuellen RhönEnergie Challenge unterwegs.

Konzept für die kommenden Jahre?

Die virtuelle RhönEnergie Challenge - Über 3.000 Anmeldungen

Die aktive Phase der virtuellen RhönEnergie Challenge ist beendet. Während die Veranstalter noch mit der Gesamtauswertung und der Siegerehrung beschäftigt sind, fällt das Fazit für das Corona-Experiment positiv aus.

Fulda - „Mit fast 3500 Anmeldungen hatten wir definitiv nicht gerechnet, als wir uns aus der Not heraus mit der Idee einer virtuellen Veranstaltung beschäftigten“ sagt Heide Aust aus der Veranstalterriege der RhönEnergie Challenge.

„Als sich im Frühling abzeichnete, dass wohl keine der geplanten Großveranstaltungen stattfinden würde, ging es zunächst darum, eine Alternative zu schaffen, die den Wegfall des beliebten Firmenlaufes ein Stück weit kompensiert und die vor allen Dingen auch so nutzerfreundlich konzipiert ist, dass sie gerne angenommen wird.“

Virtuelle RhönEnergie Challenge: „Konzept für die Zukunft in der Tasche“

Jetzt, nachdem die letzten Leistungsnachweise im Ranking berücksichtigt wurden, kristallisiert sich heraus, dass nicht nur diese Zielsetzung erreicht wurde. Die gesamte Laufleistung der virtuellen RhönEnergie Challenge beläuft sich auf 26.562 Kilometer. Tatsächlich gab es mehrere Teilnehmer, die mehr als die vier in der Wertung berücksichtigten Läufe hochgeladen haben. Außerdem sind bei den meisten Läufen mehr als die pauschal berücksichtigten sechs Kilometer auf dem eingereichten Screenshot zu sehen, berichten die Veranstalter in einer Pressemitteilung.

Die eine oder andere kuriose Einreichung hatten die virtuelle RhönEnergie Challenge ebenfalls zu verbuchen: Egal ob Inselumrundung im Norden, ein Lauf mit einem Pferd als Wegbegleiter oder die freiwillige Feuerwehr, die mit Atemschutzausrüstung unterwegs war - die Teilnehmer der diesjährigen Challenge glänzten mit kreativen Ideen.

„Es sind wirklich tolle und spannende Einblicke, die auf einzigartige Weise dazu beitragen, dass unsere Erwartungen individuell übertroffen wurden“, zog Aust ein positives Fazit der Veranstaltung, die eher aus der Not heraus geboren worden war. Man habe nun ein Konzept in der Tasche, auf das man zurückgreifen könne, sofern es die weitere Entwicklung in der Corona-Pandemie erfordere. (akh)

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