Foto: Sebastian Kircher / Grafik: Gemeinde Petersberg

Erneut Gefahr durch beschädigte Bäume – Sperrungen am Rauschenberg

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Petersberg - Nachdem bereits Wanderwege in Hofbieber und an der Milseburg gesperrt werden mussten, können nun auch Wege auf dem Rauschenberg nicht mehr benutzt werden. Grund dafür sind Bäume, die durch die Trockenheit stark beschädigt wurden.

„Eigentlich wollten wir bereits zum Ende diesen Jahres den Rauschenberg wieder zur uneingeschränkten Nutzung freigegeben haben“, berichtet Carsten Froß, Bürgermeister der Gemeinde Petersberg in einer Pressemitteilung vom Montag.

Bei aktuellen Kontrollen durch Hessen-Forst wurde allerdings festgestellt, dass zahlreiche Bäume auf dem Rauschenberg – insbesondere Buchen – durch die massive Trockenheit der vergangenen Sommer mit Wurzelschäden und Sonnenbrand so stark geschädigt sind, dass die Standsicherheit massiv gefährdet ist.

60 Bäume beschädigt

Wie Hessen-Forst weiterhin mitgeteilt hat, werden die geschwächten Bäume mit Pilzen besiedelt, die sie zum Absterben bringen. Dabei können Teile der Baumkrone oder auch ganze Stämme unkontrolliert abbrechen.

Die Kontrollen haben gezeigt, dass rund 60 Bäume stark geschädigt sind. Die betroffenen Bäume stehen in großen Teilen entlang der bisher noch freigegebenen Lauf- und Wanderwege.

Laufende Arbeiten bis Ende der Woche

Die Schädigung ist so schnell und weit fortgeschritten, dass sofort Maßnahmen zur Sicherung unternommen werden müssen. Derzeit geht die Verwaltung davon aus, dass es lediglich gelingen wird, die Wege im äußeren Bereich des Rauschenberges verkehrssicher zu gestalten und weiterhin zur Gemeinnutzung freizugeben.

Die hierfür notwendigen Arbeiten sollen im Laufe dieser Woche beendet sein. Die auf der Karte gekennzeichneten Wege werden allerdings gesperrt werden müssen.

Wartturm ab sofort geschlossen

Diese Wege dürfen nicht begangen und/oder befahren werden, da hier Lebensgefahr durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume bestehen würde, gab die Gemeinde in Meldung bekannt. Das betrifft auch alle nicht ausgebauten Pfade, die zum Wartturm führen. Der Turm wird ab sofort ebenfalls verschlossen.

„Diese Entscheidung ist mir alles andere als leicht gefallen“, erläutert Carsten Froß den Sachverhalt. „Auch ich habe als Kind auf und neben den Wegen am Rauschenberg gespielt. Ebenso wie viele andere meiner oder früherer Generationen haben wir dort getobt, gegraben und geklettert.“ / sec

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