Archivfoto: Stephan Altemeier

Erneuter Fall von illegaler Einreise am Fuldaer Bahnhof

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Fulda/Kassel - Wieder ein Fall von illegaler Einreise am Fuldaer Bahnhof: Am Montag sind zwei Männer von der Polizei aufgegriffen worden. Die Männer aus Syrien kamen mit dem ICE aus Richtung Würzburg.

Das berichtete die Bundespolizei am Dienstagnachmittag. Im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe wurden zudem gestern drei weitere Männer aus Syrien aufgegriffen. Alle Personen sind nach den polizeilichen Maßnahmen zur Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung nach Gießen weitergeleitet worden. Glücklich war am Dienstagvormittag unterdessen eine 37-jährige Syrerin über eine Zugfahrkarte für eine Fahrt zur Ausnahmeeinrichtung nach Karlsruhe. Hier waren ihr Mann und ihr Kind gelandet. Die Frau war am Montagabend allein im Kasseler Hauptbahnhof unterwegs. Bundespolizisten hatten die 37-Jährige hilfesuchend und ohne gültige Papiere angetroffen. Wie sich später herausstellte, wurde sie auf der Reise nach Deutschland von Mann und Kind getrennt. Auf der A 7 bei Kirchheim entdeckte die Autobahnpolizei am Montag zudem noch einen 55-jährigen Schleuser aus Rumänien, der mit einer fünfköpfigen syrischen Familie mit drei Kindern zwischen acht und zwölf Jahren unterwegs war.

Da alle ohne die erforderlichen Aufenthaltsdokumente unterwegs waren, bestand der Verdacht der unerlaubten Einreise. Sie wurden anschließend an die Bundespolizei in Kassel übergeben. Gegen den 55-jährigen Rumänen wird wegen des Verdachts der Schleusung ermittelt. Der mutmaßliche Schleuser kam nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder frei. / FZ, sar

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