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Erstmals direkte Busverbindung zwischen drei Ortsteilen in der Rhön

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Ebersburg/Eichenzell/Poppenhausen - Die Einwohner von Ebersburg können sich freuen, zumindest wenn sie regelmäßig mit dem Bus fahren. Denn die Gemeinde stellt sich durch den neuen Nahverkehrsplan des Landkreises Fulda, der am 15. Dezember in Kraft tritt, deutlich besser.

Die größeren Ortsteile Schmalnau, Weyhers und Thalau sind bislang schon relativ gut mit Bahn und Bus an Fulda angebunden. Schmalnau liegt an der Rhönbahn, und die Buslinie 35 verbindet Weyhers mit der Kreisstadt. (Bahn und Bus fahren hier stündlich.) Von Thalau aus verkehrt die Buslinie 41 künftig im Zwei-Stunden-Takt über Döllbach, Rothemann, Hattenhof, Kerzell, Löschenrod und Eichenzell nach Fulda. Ab Rothemann verdichtet sich der Takt auf eine Stunde, weil hier die Buslinie 42 aus Richtung Heubach mit Haltestellen in Uttrichshausen, Zillbach und Büchenberg hinzustößt und jeweils um eine Stunde zeitversetzt ins Oberzentrum fährt. Die Buslinie 42 verkehrt zwischen Rothemann und Heubach ebenfalls im Zwei-Stunden-Takt, an Schultagen häufiger. Wichtig vor allem für Pendler ist, dass die Ankunftszeiten der Busse in Fulda eng auf die Abfahrtzeiten der Züge nach Frankfurt abgestimmt sind. Zudem wird die Bedienung bis 21 Uhr ausgeweitet.

Busverbindung zwischen Schmalnau, Thalau und Weyhers

Neu ist, dass es erstmals eine direkte Busverbindung zwischen Schmalnau, Thalau und Weyhers gibt. Der ab 15. Dezember gültige Nahverkehrsplan sieht die Einrichtung einer neuen Buslinie 44 als Rufbus vor, die im Zwei-Stunden-Takt Dalherda und Thalau mit dem Bahnhof in Schmalnau verknüpft. Dort besteht Anschluss an die Rhönbahn nach Fulda. Auch werden Weyhers und Ebersberg erstmals überhaupt mit öffentlichen Verkehrsmitteln an Schmalnau angebunden. Durch die Weiterführung des Rufbusse mit Haltestellen in Rabennest, Gackenhof und Poppenhausen wird im Zuge der Einführung dieser Rufbuslinie zum einen die Verkehrsanbindung der Streusiedlungen zwischen Poppenhausen und Gersfeld neu geregelt und zum anderen die bisherige Buslinie 37 ergänzt. Dadurch kann die Streckenführung der stark frequentierten Buslinie 35 optimiert werden, die künftig von Fulda nach Poppenhausen stündlich und weiter zur Wasserkuppe zweistündlich verkehrt.

Für Eichenzell kaum Neuerungen

Im Vergleich zur Gemeinde Ebersburg sieht der neue Nahverkehrsplan des Landkreises Fulda keine umfangreiche Angebotsausweitung in der Gemeinde Eichenzell vor. Ohnehin ist gerade die Kerngemeinde durch die Bündelung der Busverbindungen nach Fulda und ihre Lage an der Rhönbahn vergleichsweise sehr gut angebunden, was die Angebote im Öffentlichen Personennahverkehr betrifft. So verläuft neben den Buslinien 41 und 42 auch die Linie 43 von Fulda nach Welkers durch Eichenzell. Sie bedient mit mehreren Haltestellen die Siedlungsschwerpunkte abseits der Rhönbahn. Auch zukünftig kann man jede halbe Stunde mit dem Bus nach Fulda und zurück fahren. Eine Besonderheit im südöstlichen Kreisgebiet ist auch die Buslinie 8054 aus der bayerischen Rhön, die über Motten, Altenhof, Thalau, Döllbach und Rothemann ins Oberzentrum führt und für eine Anschluss von Bad Brückenau an den ICE-Bahnhof in Fulda sorgt. / lea

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