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Evangelische Kirchenvorstandswahl: 280 Kandidaten stehen zur Wahl

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Region - Die Kirchenvorstandswahl für die evangelischen Kirchen von Kurhessen-Waldeck steht bevor: Insgesamt haben sich 6 801 Kandidaten aufstellen lassen. Die Wahl findet am Sonntag, 22. September statt.

Bei der Wahl wird ein Vorstand bestimmt, der zusammen mit Pfarrerin oder Pfarrer für insgesamt sechs Jahre die Kirchengemeinde leitet. Alle wahlberechtigten Gemeindemitglieder können bis Sonntag, 12 Uhr, per Brief oder vor Ort in den Wahlbüros in den jeweiligen Kirchen ihre Stimmen abgeben.

Appell an die Wähler

Vorgestellt haben sich die Kandidaten in den Gemeindebriefen und auf den Webseiten der Kirchen. Ihre Namen wurden im Gottesdienst bekanntgegeben. Bischof Dr. Martin Hein appelliert an die Wähler, sich an der Wahl zu beteiligen.

In Fulda sind es 26 Kirchengemeinden, für die sich 280 Männer und Frauen zur Wahl haben aufstellen lassen. Die Kandidaten sind laut des Dekanats Fulda in jeder Gemeinde gut verteilt, sodass die erforderliche Mindestanzahl von sechs Kandidaten in fast allen Gemeinden erreicht wurde.

„Gerade Jetzt“ als Wahl-Motto

Die Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl im Jahr 2013 lag bei 20,08 Prozent, was eine leichte Steigerung gegenüber der Wahl im Jahr 2007 war. In Fulda und den umliegenden Kommunen lag die Beteiligung 2013 zwischen 11,5 und 13,3 Prozent. „Eine steigende Beteiligung wäre wünschenswert“, teilt das Dekanat mit. Die Ergebnisse werden in den Gottesdiensten am Sonntag, 29. September, bekanntgegeben.

Das Motto der Wahl, „Gerade Jetzt“, soll die Gemeinde auf dem Weg zur Kirchenvorstandswahl ermutigen und in Bewegung bringen. Es steht für „Ich mache das jetzt, weil ich glaube“.

Bus dient als Wahllokal

In Flieden wird am Sonntag die Evangelische Kirche nach ihrer Renovierung und Neugestaltung eingeweiht. Aus diesem Grund kommt die Kirche nicht als Wahlort in Betracht.

Kein Problem für Pfarrer Holger Biehn: „Eines unserer ehrenamtlich tätigen Gemeindemitglieder ist Busfahrer. Mit ihm kamen wir auf die Idee, einen Bus als Wahllokal anzumieten. Wir kleben die Scheiben ab, dann können die Wähler vorne einsteigen, sich dort ihre Unterlagen holen und im hinteren Teil wählen.“ / neu, mlo

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