Symbolfoto: Franziska Kraufmann/dpa

Faschingskontrollen 2020: Polizeipräsidium Osthessen zieht Bilanz

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Region - Aufgrund der Faschingszeit hat das Polizeipräsidium Osthessen in der Zeit vom 11. Februar bis 26. Februar verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt. Die meisten Autofahrer saßen ohne vorherigen Alkohol- und/oder Drogenkonsum am Steuer, teilte die Polizei mit.

Im genannten Zeitraum wurden auf osthessischen Straßen insgesamt 803 Fahrzeuge und 960 Personen kontrolliert. Bei 168 Fahrzeugführern wurden nach ersten Verdachtsmomenten Alkoholvortests durchgeführt. Insgesamt 33 Autofahrer durchliefen einen Drogenvortest, gab die Polizei in einer Pressemeldung bekannt.

Bei 22 Personen konnten sogenannte „folgenlose Trunkenheitsfahrten“ festgestellt werden. Der Verdacht auf Konsum von Drogen wurde bei insgesamt 10 Fahrzeugführern bestätigt. In allen Fällen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren durch die Polizei eingeleitet.

Fahrten bleiben nicht immer folgenlos

Doch nicht immer bleibt es bei den folgenlosen Trunkenheits- und/oder Drogenfahrten, heißt es in der Meldung des Polizeipräsidiums.

So ereigneten sich insgesamt im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Osthessen insgesamt 10 Verkehrsunfälle, bei dem Alkoholkonsum bei einem der Unfallbeteiligten eine Rolle spielte. Bei einem Autofahrer konnte bei einem durchgeführten Alkoholvortest 2,52 Promille festgestellt werden. Bei einem weiteren Verkehrsunfall stand der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Fahrer trank auf Rückbank Kräuterlikör

Eine kuriose Sache ereignete sich am Freitagmorgen (21.02.), im Zuständigkeitsbereich der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld. Auf der Bundesautobahn 7 im Bereich des Kirchheimer Dreiecks konnte ein Verkehrsteilnehmer, der mit seinem VW-Bus unterwegs war, aufgrund seiner auffälligen Fahrweise gestoppt werden.

Er folgte der Aufforderung der Beamten zum Anhalten, doch beim Herantreten an das Fahrzeug verriegelte der Fahrer die Türen von innen und machte es sich auf der Rücksitzbank bequem. Den Aufforderungen der eingesetzten Streife, die Türen zu öffnen, kam der Fahrzeugführer zunächst nicht nach.

Nach mehreren Minuten der Verhandlung öffnete der Fahrer und gab den Kollegen auf Befragung an, dass er nur hinten Platz genommen habe, um in Ruhe seinen hochprozentigen Kräuterlikör zu trinken. Daraufhin wurde eine Blutprobe durchgeführt und der Führerschein wurde sichergestellt. / sec

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