Fotos: SAT.1

Finale! Max von Bredow kocht sich bei „The Taste“ unter die Top sechs

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda/München - Der Petersberger Max von Bredow hat es geschafft: Er steht im Finale von „The Taste“. Mit der Borretsch-Blüte konnte er im Solokochen des Halbfinals überzeugen und ist nun mit zwei goldenen Sternen unter den sechs besten Köchen der TV-Show.

Das Halbfinale steht unter dem Motto „Geometrische Formen“. Jan Hartwig ist als Gastjuror dabei. „Wir freuen uns auf den Shooting-Star aus München: Jan Hartwig. Beim Teamkochen soll es künstlerisch um geometrische Formen gehen. Auf den Losen stehen Formen, die man auf den Löffel bringen muss: Spirale, Kegel, Würfel und Kugel“, kündigt Moderatorin Christine Henning zu Beginn der Sendung an.

Jan Hartwig sagt über sich selbst: „Ich bin seit Ende Mai 2014 Küchenchef im Hotel Bayerischer Hof des Restaurants Atelier. Wir sind seit November 2017 mit dem dritten Stern ausgezeichnet. In meiner Küche lege ich Wert auf den Geschmack. Ich habe ein Faible für das Visuelle. Es geht viel um Proportionen und Farbkontraste. Der Geschmack steht jedoch immer an erster Stelle.“

Alexander Herrmann zieht „die Kugel“

Dann ziehen die Coaches nacheinander die Lose. Nachdem Alexander Herrmann gezogen hat, grinst die Moderatorin: „Ich weiß, was das Thema wird. Das, was Alexander Herrmann unter seinem Hemd versteckt: eine Kugel.“ Max von Bredow entscheidet sich für eine Praline aus Kalbstatar und Spinat dazu Rosmarin-Crunch, Wachtel-Eigelb, Gurkenkugeln auf einem Tomatendsud.

Sein Coach lobt ihn dafür und sagt, dass er eine „starke Idee“ habe, dennoch entscheidet sich Alexander Herrmann für den Löffel von Marko, dem Mitstreiter des Petersbergers mit der Begründung: „Wir brauchen einen Kunst-Handwerk-Löffel. Das hat Marko geschafft.“ Max von Bredow ist mit dieser Entscheidung unzufrieden, wie er gegenüber unserer Zeitung verrät: „Markos Löffel ging leider ins Rennen. Mit meinem Löffel hätten wir gewonnen.“

Hobbyköchin Maria muss gehen

Für Jan Hartwig kommt der stärkste Löffel aus Team Frank Rosin, sodass Michi der erste Finalist ist. Der schwächste Löffel kommt aus Team Maria Groß. Sie schickt ihre Hobbyköchin Maria nach Hause, worüber der Petersberger sehr traurig ist, denn er hätte sie gerne im Finale gesehen. „Sie ist eine großartige Frau mit Charakter und Herz.“ Außerdem würden sich die Familien sehr gut verstehen, hätten viel telefoniert, obwohl sie sich nur einmal gesehen haben. „Unglaublich, wie schnell man Sympathien aufbauen kann“, so der Esperanto-Bankettleiter.

Im Solokochen geht es dann für Max von Bredow um den Einzug ins Finale. Moderatorin Christine Henning erklärt dazu: „Die besonderen Zutaten beim Solokochen sehen nicht nur fantastisch aus. Sie schmecken auch unglaublich. Die Blüte muss dekorativ und geschmacklich eingesetzt werden. Die Blüte muss erkennbar und schmeckbar auf dem Löffel sein. Eine Blüte muss verwendet werden, gerne auch zwei oder alle drei.“

Kein gutes Gefühl bei Verkostung

Der Petersberger entscheidet sich für die Borretsch-Blüte, da er im Sommer damit häufiger kochen und sie „einem Gericht die geniale Leichtigkeit“ verpassen würde. Dazu kocht er Steinbutt mit Gurke, Gurkenkresse und Nori-Sesam-Cracker. „Mein ursprünglicher Gedanke war ein bisschen dröge und fad. Also ehrlich gesagt war der Scheiße. Also habe ich dann umgedacht“, so Max von Bredow.

Weil er aber Susanne (Team Maria Groß) beim Filetieren des Fischs hilft, vergisst er die Perlen für seinen Löffel und versinkt im Chaos. Bei der Verkostung erhält sein Löffel kein Lob, weshalb der Petersberger mit einem roten Stern rechnet. Doch sein Gefühl täuscht ihn. Ohne goldenen oder roten Stern stehen er und sein Teamkollege Marko im Finale.

„Darauf einen Mionetto“

Der Esperanto-Bankettleiter freut sich: „Mit meiner Mutter im Publikum im Finale kann nichts schief gehen. Ich bin sprachlos vor Freude. Darauf erst mal einen Champagner!“ Dann fügt er noch an: „Ich glaube meine gute Laune, mein Respekt und meine Liebe zu Lebensmitteln hat mich durch die Show getragen. Egal was man tut, sollte man mit Herzblut machen, dann kann es nur gut werden. Machst du etwas nicht gerne, musst du es ändern.“

Im Finale kämpfen die sechs besten Köche gegeneinander: Michi (Team Frank Rosin), Tobias und Susanne (Team Maria Groß), Bassim (Team Tim Raue) und Marko und Max (Team Alexander Herrmann). Nur wer die zwei Gastjuroren überzeugt, zieht in die finale Runde von „The Taste“ ein, in der die Coaches blind entscheiden, wer gewinnt – am 27. November 2019, um 20:15 Uhr in SAT.1.

Ein weiteres Gesicht aus der Region kommt im Fernsehen groß raus: Der Chef des Schlüchterner Unternehmens Bien-Zenker ist bei „Undercover Boss" auf RTL zu sehen.

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