Foto: Ulrike Schad

„Fossilien in der Rhön“: Frank Gümbel stellt neues Buch vor

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Zella/Rhön - Saurier-Spuren, ein hornloses Nashorn und ein europaweit bedeutender Löwenzahn-Fund: Die Thüringer Verwaltung UNESCO-Biosphärenreservat Rhön stellt am Freitag, 18. Oktober, das neue Buch „Fossilien in der Rhön“ vor.

Wo haben in der Rhön Saurier gelebt? Welche Geschichten verstecken sich im Rhöner Muschelkalk? Wie können Funde auch heute noch Aufschluss über eine Zeit vor mehreren Millionen Jahren geben? Antworten auf Fragen finden sich im Buch „Fossilien der Rhön“. Das teilt das Biosphärenreservat Rhön mit.

Das hornlose Nashorn von Kaltennordheim

Die neue Monografie aus dem UNESCO-Biosphärenreservat Rhön bietet Fachexperten, aber auch interessierten Rhönerinnen und Rhönern, Einblicke in die Erdgeschichte der Rhön. Zur Vorstellung lädt die Thüringer Verwaltung am Freitag um 19 Uhr ins Biosphären-Infozentrum Propstei Zella/Rhön, Goethestraße 1, 36452 Dermbach, ein.

„Fossilien in der Rhön“ nimmt Leser mit auf eine Zeitreise durch 250 Millionen Jahre Erdgeschichte: Von den Fährten der dinosaurierartigen Handtiere der Buntsandsteinzeit, den Fossilien aus den Meeresablagerungen der Muschelkalk- und Keuperzeit über markante Funde der Braunkohlenzeit – wie das hornlose Nashorn von Kaltennordheim – bis zu den mastodonten Urelfanten von Ostheim und Kaltensundheim im Pliozän vor etwa 2,5 Millionen Jahren.

Forscher stellen aktuelle Ergebnisse vor

Karl-Friedrich Abe, Leiter der Thüringer Verwaltung des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, und Autor Frank Gümbel aus Neidhartshausen stellen die Monografie – 13 gesammelte Beiträge aus den „Mitteilungen im Biosphärenreservat Rhön“ – sowie aktuelle Forschungsergebnisse vor. Europas ältester Nachweis einer Löwenzahn-Art und ein Käfer, der nach Frank Gümbel benannt wurde, sind nur zwei von zahlreichen Highlights, über die die beiden leidenschaftlichen Hobbygeologen und -paläontologen sprechen werden. / lio

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