Das Rosenbad öffnet am 22. Juni
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Das Rosenbad öffnet am 22. Juni.

Online-Tickets und Hygienekonzept

Startschuss für die Freibad-Saison in Fulda: Rosenbad öffnet am 22. Juni

Der Starttermin für die Freibad-Saison in Fulda steht fest: Am 22. Juni öffnet das Rosenbad. Das hat die RhönEnergie am Mittwoch mitgeteilt.

  • Das Land Hessen hat am Mittwoch entschieden, dass Schwimmbäder ab dem 15. Juni öffnen durfen.
  • Jetzt hat die RhönEnergie mitgeteilt, dass das Rosenbad in Fulda am Montag, 22. Juni öffnet.
  • Es dürfen maximal 500 Leute ins Bad. Tickets müssen online gekauft werden.

Fulda - Nachdem das Land Hessen am Mittwoch grünes Licht für die Öffnung von Schwimmbädern gegeben hat, kann auch das Rosenbad in Fulda in die Freibad-Saison starten. Am Montag, 22. Juni, ist es soweit. Um 9 Uhr wird das Rosenbad das erste Mal in diesem Jahr geöffnet.

„Ein umfangreiches Hygienekonzept dient dem Schutz der Badegäste und des Personals. Dazu gehören definierte Zeitfenster für den Schwimmbadbesuch und ein Online-Ticket-System“, heißt es in der Mitteilung der RhönEnergie.

Rosenbad öffnet am 22. Juni: „Beitrag zur Normalität“

„Wir freuen uns sehr, wieder einen Besuch im Freibad Rosenau ermöglichen zu können. Das ist ein Gewinn an Lebensqualität und ein Beitrag zur Normalität“, betont Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU). „Wir bitten alle Badegäste um Geduld und um Verständnis für die notwendigen Auflagen und Einschränkungen, die vor allem ihrer Gesundheit dienen.“

Wasser ist drin, aber warm ist es noch nicht. Die Wasserfreunde und die anderen Vereine würden gerne reinspringen, aber darüber wird erst nächste Woche verhandelt.

Auch der Sprecher der Geschäftsführung der RhönEnergie Fulda, Martin Heun, unterstreicht seine Freude darüber, dass der Badebetrieb wieder starten kann: „Die durch die Corona-Pandemie bedingte Schließung unserer Bäder hat uns und die Mitarbeitenden unserer Bäderbetriebe hart getroffen. Deshalb sind wir alle froh, das beliebte Freibad Rosenau nun wieder öffnen zu können.“

500 Personen dürfen gleichzeitig ins Rosenbad

Kern des umfangreichen Hygiene- und Präventionskonzepts ist die Entzerrung und damit die Reduzierung direkter Kontakte im Schwimmbad: Dies soll das Ansteckungsrisiko minimieren.

Wie die Umsetzung dieses Konzepts konkret aussehen soll, beschreibt die RhönEnergie wie folgt: „Dazu werden für die Badegäste täglich zwei Zeitfenster eingerichtet: von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Ein drittes Zeitfenster von 18.30 Uhr bis 20 Uhr ist dem Vereinstraining vorbehalten.“ Dazwischen werde das Bad jeweils umfangreich gereinigt und desinfiziert. Pro Zeitfenster können aktuell maximal 500 Personen eingelassen werden, von denen gleichzeitig 220 Personen in den Becken sein dürfen.

Tickets gibt es im Online-Shop

Badegäste müssen zuvor online ein Ticket für ein bestimmtes Zeitfenster kaufen. Im Rosenbad selbst findet kein Kartenverkauf mehr statt. Tickets und weitere Infos gibt es hier.

Tickets kaufen

Online-Tickets gibt es unter www.re-fd.de/freibad-rosenau. Die Tickets können bis zu drei Tage im Voraus gekauft werden.

„Die Buchungssoftware stammt von einem erfahrenen IT-Partner, der damit bereits mehr als 1000 Bäder ausgestattet hat. In diesem Jahr gibt es nur Einzelkarten, keine Saisonkarten. Kinder unter 10 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. In allen überdachten Bereichen (Eingang, Toiletten usw.) ist eine Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Darüber hinaus sind Desinfektionsspender installiert“, heißt es in der Mitteilung der RhönEnergie weiter.

Badegäste müssen im Kreisverkehr schwimmen

Die Liegewiesen stehen zur Verfügung. Zu den Becken gibt es nur einen einzigen Zugang über den Aufgang nahe der Cafeteria. Dort werden die Schwimmgäste gezählt, um die Obergrenze von 220 Personen im Wasser sicherzustellen. In den Becken sind Doppelbahnen abgetrennt, in denen jeweils nur im Kreis geschwommen werden kann. Das Kinderplanschbecken bleibt vorerst geschlossen. Die Cafeteria kann unter Einhaltung der üblichen Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet werden.

„Aufgrund der Pandemie hat sich Vieles verändert – das ist im Schwimmbad nicht anders. Vorsicht und Umsicht haben für uns höchste Priorität“, kommentiert Fuldas Bürgermeister Dag Wehner (CDU), der für die Sportanlagen in der Stadt Fulda zuständig ist. „Für uns als Bäderstadt ist die Öffnung des populären Rosenbads in der aktuellen Situation ein Lichtblick und ein positives Signal. Die Bäder Betriebs GmbH der RhönEnergie Fulda hat sich hier schwer ins Zeug gelegt.“

Schutzmaßnahmen werden genau beobachtet

„Mit unserem Sicherheitskonzept fahren wir auf Sicht“, betont Martin Heun. „Wir steigen Schritt für Schritt wieder in den Badebetrieb ein und werden genau beobachten, wie unsere Schutzmaßnahmen greifen. Eine Pandemie-Situation wie diese hat von uns ja noch niemand erlebt. Wenn nötig, werden wir nachjustieren.“

Der Erfolg des unter Corona-Vorzeichen veränderten Badebetriebs hänge wesentlich vom Verhalten der Badegäste ab. „Wenn sich alle an die notwendigen Regeln halten, können wir später die eine oder andere Einschränkung vielleicht sogar weiter zurückfahren“, hofft Heun. „Jetzt wünschen wir allen Badegästen zuerst einmal viel Freude!“ 

lio

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