Vodafone hat in Hilders in der Rhön im Landkreis Fulda eine neue Mobilfunkstation für die 5G-Breitbandtechnologie in Betrieb genommen (Symbolfoto).
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Vodafone hat in Hilders in der Rhön im Landkreis Fulda eine neue Mobilfunkstation für die 5G-Breitbandtechnologie in Betrieb genommen (Symbolfoto).

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5G im Landkreis Fulda: Vodafone nimmt in Hilders in der Rhön Mobilfunkstation in Betrieb

Meilenstein im Infrastruktur-Projekt „5G für den Kreis Fulda“: Vodafone hat in Hilders in der Rhön eine neue 5G-Mobilfunkstation in Betrieb genommen und versorgt erste Bewohner des Ortes und ihre Gäste mit der neuen Breitbandtechnologie 5G.

Fulda/Hilders - Das teilte die Mobilfunkgesellschaft Vodafone am Montag mit. An neun weiteren Vodafone-Standorten im Kreis wird die 5G-Technologie bis Mitte 2022 eingebaut, führte das Unternehmen aus. „Diese 5G-Bauprojekte werden realisiert in Flieden, Burghaun (2x), Hilders, Fulda (2x), Eichenzell, Hünfeld und Großenlüder“, hieß es.

Mittelfristiges Ziel sei es, möglichst die gesamte Bevölkerung im Kreis an das 5G-Netz anzubinden - so, wie es bei der Mobilfunkversorgung mit Sprache (GSM =2G) und bei der mobilen Breitbandtechnologie LTE (=4G) bereits heute nahezu der Fall sei.

Fulda: 5G für den Landkreis - Vodafone nimmt in Hilders Mobilfunkstation in Betrieb

Um ein flächendeckendes 5G-Netz herzustellen, werde Vodafone zunächst die bereits vorhandene Mobilfunk-Infrastruktur weitgehend mitnutzen und seine 5G-Antennen, wo immer es möglich ist, an den bestehenden Standorten im Kreis in Betrieb nehmen. 

Die bereits bestehenden 77 Mobilfunkstationen im Kreis werden also laut Vodafone „nach und nach aufgewertet, indem dort zusätzlich 5G-Technologie installiert wird“ - zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von Rathäusern, Bürogebäuden und Wohnhäusern. Dieses geschehe Station für Station im Laufe der nächsten Jahre.

Die Vorteile von 5G

Vodafone erklärt: 5G deckt beim mobilen Datenverkehr alle Vorteile der mobilen Breitbandtechnologie LTE ab – das allerdings mit deutlich höherer Geschwindigkeit. Die Kunden können im Internet surfen und mobile Datendienste nutzen. So können sie zum Beispiel HD-Filme schnell downloaden, Videos in HD-Qualität genießen und große Events aus Sport und Kultur im Live-Stream verfolgen. Dabei liefert 5G jedoch höhere Geschwindigkeiten als LTE sowie noch niedrigere Latenzzeiten im Millisekunden-Bereich. Dieses wird perspektivisch Anwendungen wie zum Beispiel selbstfahrende Autos, die miteinander kommunizieren, ermöglichen.

Im Umfeld der 5G-Stationen kann die neue Breitbandtechnologie von jedermann vor Ort genutzt werden - sofern der Kunde ein entsprechendes 5G-Endgerät und einen aktuellen Laufzeitvertrag von Vodafone hat. Dabei stehen verschiedene 5G-Smartphone-Modelle für unterwegs oder auch ein 5G-Router für zuhause zur Verfügung. Über jeden 5G-Router können gleichzeitig mehrere (bis zu 64) Endgeräte - Smartphones, Tablets, Notebooks, Fernseher usw. - mit dem 5G-Breitband-Internet verbunden werden. Damit ist 5G im Umfeld der Stationen bei der Internetversorgung eine Alternative zu langsamen DSL-Leitungen.

Aktuell sind nach Angaben von Vodafone 99,8 Prozent der Bevölkerung im Landkreis Fulda an das Vodafone-Mobilfunknetz sowie 96,6 Prozent der Bewohner an das mobile Breitbandnetz LTE angeschlossen. Bis Mitte 2022 werdeVodafone im Kreis noch acht weitere LTE-Bauprojekte realisieren.

„Dabei werden wir in Neuhof und Künzell zwei neue LTE-Stationen in Betrieb nehmen, um bestehende LTE-Funklöcher zu beseitigen und die Bevölkerung im Versorgungsgebiet erstmals an das LTE-Netz anzubinden“, heißt es in der Mitteilung.

Die Mobilfunkgesellschaft weiter: „Zudem werden wir an drei vorhandenen LTE-Stationen in Hünfeld, Fulda und Großenlüder zusätzliche LTE-Antennen anbringen, um die Kapazitäten und Geschwindigkeiten im Einzugsbereich dieser LTE-Stationen zu steigern. Außerdem sind drei LTE-Neubaustandorte in Flieden, Neuhof und Fulda geplant.“ (sar)

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