Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.
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Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.

Aktionstag „sicher.mobil.leben“

Mehr Sicherheit im Radverkehr: Polizei kontrolliert Fahrradfahrer auf dem Uniplatz in Fulda

  • vonAnja Hildmann
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Gezielt aufklären, hieß es auf dem Fuldaer Uniplatz. Der Aktionstag „sicher.mobil.leben – Radfahrende im Blick“ der Polizei Osthessen soll auf die Gefahren für schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen.

Fulda - Wer zwischen 10 und 12 Uhr den Universitätsplatz in Fulda überquert hat, dem sind dort vermutlich mehrere Polizisten aufgefallen – einige in ihrer üblichen Dienstkleidung, andere in voller Fahrrad-Montur. Hintergrund des Aufgebots ist eine Aktionswoche der Polizei Osthessen, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll. Am Aktionstag auf dem Uniplatz standen dabei die Radfahrenden im Fokus.

Das Polizeipräsidium nutzt die Woche vom 3. bis zum 9. Mai zur Aufklärung und Sensibilisierung „bezüglich der Gefahren im Straßenverkehr für schwächere Verkehrsteilnehmer“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Dazu führten die Beamten in allen drei Landkreisen Schwerpunktkontrollen durch. Der Universitätsplatz wurde nicht etwa als Unfallschwerpunkt, sondern aufgrund der hohen Anzahl an Radfahrern und Fußgängern, die hier täglich unterwegs sind, als eine der Kontrollstellen ausgewählt. Der Begriff „Kontrolle“ sei hier allerdings nicht so zu verstehen, dass die Beamten Übeltäter festnageln wollten, betont Patrick Bug von der Pressestelle der Polizei Osthessen. „Vielmehr wollen wir uns um die Radfahrenden kümmern“, erklärt er.

Fulda: Polizei kontrolliert Fahrradfahrer auf dem Uniplatz

Fahrradfahrer, die den Universitätsplatz passierten, wurden von den Polizisten angehalten und angesprochen. Nach einer kurzen Erläuterung zum Hintergrund der Aktion kam es zur Aufklärung über die notwendigen technischen und persönlichen Anforderungen. Dabei schauten die Polizisten auch auf das Rad des Verkehrsteilnehmers, wiesen ihn auf eventuelle Mängel hin und gaben die Empfehlung, einen Helm zu tragen. Ist den Beamten ein Fehlverhalten aufgefallen, wurde auch das angesprochen – auf freundliche Art.

Mehr Sicherheit im Radverkehr: Aktionstag der Polizei auf dem Uniplatz in Fulda

Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.  © Martin Engel/Mediennetzwerk Hessen
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.  © Martin Engel/Mediennetzwerk Hessen
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.  © Martin Engel/Mediennetzwerk Hessen
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.  © Martin Engel/Mediennetzwerk Hessen
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.  © Martin Engel/Mediennetzwerk Hessen
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.  © Martin Engel/Mediennetzwerk Hessen
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.  © Martin Engel/Mediennetzwerk Hessen
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.  © Martin Engel/Mediennetzwerk Hessen
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.
Auf dem Fuldaer Uniplatz fand eine Aktionswoche der Polizei Osthessen statt, die auf schwächere Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen soll.  © Martin Engel/Mediennetzwerk Hessen

Auch Horst Redweik wurde mit seinem Rad angehalten. „Ich finde es sehr gut und wichtig, was die Polizei hier macht“, äußert er sich zum Aktionstag. Er selbst sei in der Innenstadt oft mit dem Fahrrad unterwegs. Dabei ist er nicht der einzige: Das Radfahren sei in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden, auch dank dem großen Angebot an elektrischen Varianten. Dies habe zu einer höheren Zahl an Unfällen geführt, erklärt Bug. Dass es bei Zusammenstößen mit Kraftfahrzeugen, aber auch bei Unfällen von Fußgängern und Radfahrern untereinander, häufig zu Personenschäden komme, sei auf den Mangel an Schutz bei den schwächeren Verkehrsteilnehmern zurückzuführen. Andere Ursachen seien mangelnde Regelbefolgung und der Verzicht auf angemessene Schutzausrüstung. Vor allem Kinder und ältere Menschen sollen es beim Wahrnehmen und Erkennen von Gefahrensituationen schwer haben.

Patrick Bug: Verkehrssicherheit gelingt nur, wenn alle miteinander arbeiten

Umso wichtiger sei es, die Verkehrsteilnehmer über die Gefahren, deren Ursachen und deren effektiver Vermeidung aufzuklären. Der präventive Ansatz soll dazu führen, dass es in Zukunft seltener zu Unfällen kommt. Dafür reiche es allerdings nicht, lediglich mit Radfahrern ins Gespräch zu kommen. Zwar können diese mit reflektierender Kleidung und Ausrüstung wie Helmen zu ihrem Schutz beitragen, doch auch andere Verkehrsteilnehmer müssten regelkonformes Verhalten und verstärkte Rücksichtnahme an den Tag legen. Ein seitlicher Mindestabstand beim Überholen von Radfahrern, sowie das Unterlassen von Parken auf Geh- und Radwegen ist für Autofahrer ohnehin Pflicht. „Verkehrssicherheit für alle gelingt nur, wenn alle miteinander arbeiten“, betont Bug.

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