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Arbeitslosigkeit im November weiter gesunken: Bereits 1800 Ausbildungsstellen für 2023 registriert

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Bundesagentur für Arbeit
Die Arbeitslosigkeit in der Region Fulda ist im November weiter gesunken. © Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Die Arbeitslosigkeit in der Region Fulda ist im November weiter gesunken. Zum Ende des Monats lag die Zahl der Arbeitslosen mit 3.708 um 119 niedriger als im Oktober (-3,1 Prozent), die Arbeitslosenquote sank auf 3 Prozent (Vormonat: 3,1 Prozent, Vorjahr: 2,6 Prozent).

Fulda - „Durch die positive Entwicklung hat sich der Abstand zum Vorjahresmonat verringert. Nehmen wir den Sondereffekt der Fluchtmigration aus der Ukraine aus den Arbeitslosenzahlen heraus, so ist die Arbeitslosigkeit niedriger als vor einem Jahr“, erläutert Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda.

Fulda: Arbeitslosigkeit im November 2022 weiter gesunken

Entsprechend verzeichnete das Jobcenter des Landkreises ein starkes Plus gegenüber dem Vorjahr von 33 Prozent auf 2.435, während bei der Arbeitsagentur aktuell 1.273 arbeitslose Personen registriert sind und somit 182 weniger als vor einem Jahr. „Dies ist angesichts der hohen Inflation, der Lieferkettenprobleme und der unsicheren Perspektiven ein erstaunlich guter und damit erfreulicher Zustand“, stellt Agenturchef Dombrowski fest.

Der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur konnte in der Region Fulda im November 364 Stellen akquirieren. Das waren 77 mehr als im Oktober und 89 weniger als im November vergangenen Jahres. Der Stellenbestand liegt mit 1.937 um 22,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. In vielen Branchen und Berufen besteht ein hoher Bedarf an Personal, insbesondere an Fachkräften.

Um ihre zukünftigen Nachwuchskräfte zu sichern, engagieren sich die Unternehmen und Betriebe in Osthessen stark im Bereich der Ausbildung. Für den Ausbildungsbeginn im Sommer 2023 liegen der Arbeitsagentur bereits rund 1.800 Ausbildungsstellen vor.

„Die Chancen, im Wunschberuf fündig zu werden, sind groß. Junge Menschen, die im kommenden Jahr die Schule abschließen werden, sollten sich jetzt Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen und unsere Berufsberatung kontaktieren“, empfiehlt Maren Neigert, Teamleiterin der Berufsberatung.

Gesucht werden unter anderem mehr als 80 junge Menschen, die Elektroniker werden wollen (verschiedene Fachrichtungen), mehrere hundert in kaufmännischen Berufen, Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen, Köche wie Berufskraftfahrer, Altenpfleger und Hotel- und Gastronomiefachleute. Auch weniger bekannte Berufe hat die Arbeitsagentur im Angebot, wie beispielsweise Fachkraft/Agrarservice, Holzbearbeitungsmechaniker oder Produktveredler Textil. Viele Möglichkeiten bestehen darüber hinaus im Bereich des Dualen Studiums.

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