Teil der Infoveranstaltung war auch eine Fragerunde, die von den Anwesenden rege genutzt wurde.
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Teil der Infoveranstaltung am Samstagabend war auch eine Fragerunde, die von den Anwesenden rege genutzt wurde.

Infoveranstaltung zur Umgestaltung

Fuldas Stadtbaurat betont erneut: „Aueweiher wird nicht zum Schwimmbad“

  • Hanna Wiehe
    vonHanna Wiehe
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Die Aueweiher in Fulda sollen im Vorfeld der Landesgartenschau 2023 umgestaltet werden. Um über die Pläne zu informieren, hatte die Stadtfraktion der Fuldaer Grünen am Samstagabend zwei Experten eingeladen: Fuldas Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos) und den Leiter des Umweltzentrums Fulda, Alexander Sust. 

  • Die Grünen haben am Samstagabend zu einer Infoveranstaltung an den Aueweihern eingeladen.
  • Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos) und der Umweltzentrum-Leiter Alexander Sust stellten die Pläne zur Umgestaltung vor
  • Die etwa 60 Gäste konnten im Anschluss daran eigene Fragen loswerden

Fulda – Die geplante Umgestaltung der Aueweiher war Thema einer Infoveranstaltung, zu der Fuldas Grünen-Fraktion am Samstagabend eingeladen hatte. Etwa 60 Interessierte kamen, wie die Veranstalter schätzen. Das Treffen fand direkt an den Weihern statt.

Nach einleitenden Worten der Grünen-Landtagsabgeordneten Silvia Brünnel erläuterte Fuldas Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos) einige der Planungen. Die Stadt möchte die Weiher vor der Landesgartenschau 2023 umgestalten.

Stadtbaurat: Weiher wird nicht zum Schwimmbad

Die Grünen-Landtagsabgeordneten Silvia Brünnel eröffnete die Inforveranstaltung.

Dazu gehört die Zusammenlegung beider Weiher, was der Gewässerqualität zugutekommen soll. Das bedeute aber nicht, dass der Weiher künftig zum Schwimmbad werden, betonte Schreiner. Eine Insel soll zum Rückzugsort für die Tierwelt werden.

Die Wiese unweit des Westrings, auf der die Veranstaltung stattfand, bleibe bestehen. Und auch zum umstrittenen Strandbereich äußerte er sich: Da der früher zum Kiesabbau genutzte Weiher an diesem Ufer absinke, komme Kies zum Vorschein. „Das Wort Strand sollten wir streichen, das ist irreführend“, sagte der Stadtbaurat. Das bedeute in diesem Zusammenhang lediglich, dass man sich hier am Wasser aufhalten könne. „Die Stadt strebt hier keinen Schwimmbadbetrieb an, dafür gibt es das Rosenbad“, erklärte Schreiner.

Wasserqualität und Abstandskanten

Auch der neue Leiter des Umweltzentrums, Alexander Sust, war vor Ort. Er sprach über die Wasserqualität der Weiher, die sich aus dem Grundwasser speisen, das Vorkommen von Phosphaten und Nitraten und erklärte unter anderem: „Wenn man zwischen Westring und der barocken Kohlhäuser Brücke an der Frankfurter Straße alle landwirtschaftlichen Flächen wegnähme, hätte man Badequalität im Aueweiher.“

Auch das Einführen von Abstandskanten an landwirtschaftlichen Flächen könne dazu beitragen, die Wasserqualität zu verbessern.

Interessierte können eigene Fragen stellen

Dem schloss sich eine Fragerunde an, die die Anwesenden rege nutzten – unter anderem ging es um die Tiervorkommen am Weiher, um die Gastronomie dort während der Landesgartenschau, aber auch um Details der geplanten Arbeiten.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagausgabe sowie im E-Paper.

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