Die Wände an den Aufgängen zu den Bahnsteigen werden zurzeit mit Graffiti aufgehübscht.
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Die Wände an den Aufgängen zu den Bahnsteigen werden zurzeit mit Graffiti aufgehübscht.

Deutsche Bahn investiert

Graffiti und neue Anzeigetafeln: Bahnhof Fulda profitiert vom Corona-Konjunkturpaket

Der Bahnhof in Fulda profitiert vom Corona-Konjunkturpaket des Bundes. Mithilfe der Zuschüsse wurde das Gebäude dank Graffiti und frischer Farbe an den Wänden schon aufgehübscht. Neue Sitzgelegenheiten, Info-Vitrinen und neue digitale Anzeiger sollen noch kommen. 

Fulda - An 20 Bahnhöfen in Hessen laufen schon seit einiger Zeit und auch in den kommenden Wochen noch Verschönerungsmaßnahmen, Renovierungsarbeiten und energetische Sanierungen. Finanziert wird das Ganze durch das Sofortprogramm des Bundes. In Hessen werden insgesamt rund 2,8 Millionen Euro investiert.

Vor allem mittelständische Handwerksunternehmen seien mit den Renovierungsarbeiten beauftragt worden, erklärt Stefan Schwinn, Leiter des Regionalbereichs Mitte der DB Station&Service AG. Somit würden Handwerk, Bahnreisende sowie die Eisenbahninfrastruktur gleichermaßen profitieren. „Dank der zusätzlichen Mittel des Bundes werten wir noch stärker unsere Bahnhöfe auf.“

Fuldaer Bahnhof: Arbeiten werden durch Corona-Konjunkturpaket finanziert

Dabei seien kleinere Projekte ausgewählt worden, die ergänzend zu den bereits laufenden umfassenden Modernisierungen schnell umgesetzt werden könnten. „Neben den Impulsen für die Wirtschaft können wir somit auch kurzfristig erlebbare Verbesserungen für unsere Kunden erzielen“, sagt Schwinn.

Das Empfangsgebäude und die Wände der Bahnsteige des Fuldaer Bahnhofs seien frisch gestrichen worden. Auch an neuen bunten Graffiti erfreuen sich die Bahnreisenden schon, weitere sollen noch kommen. Außerdem soll das Sitzmobiliar auf allen Bahnsteigen erneuert werden. Auch Vitrinen sowie zwei neue digitale Anzeiger zur Information der Reisenden sind vorgesehen. Zudem soll eine energieeffiziente Heizungsanlage installiert werden, erklärt die Bahn. (Lesen Sie hier: Vorfall im Bahnhof Fulda: Polizei dankt mutigem Soldat für Zivilcourage - Ex-Boxer ärgert sich über untätige Zuschauer mit Handy-Kameras).

Handwerk und Bahnreisende sollen profitieren

Mit dem Sofortprogramm will der Bund einen kurzfristigen Konjunkturimpuls zur Förderung von Handwerksbetrieben in Deutschland. Hierfür stellt er der Deutschen Bahn bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung, die im Jahr 2020 für Handwerksleistung verwendet werden. Darüber hinaus beteiligt sich die DB mit Eigenmitteln.

Neben den Maßnahmen in Fulda werden zum Beispiel am Hauptbahnhof Darmstadt Sitzbänke und Fenster nach historischem Vorbild erneuert werden, und am Fernverkehrshalt Limburg Süd wird eine Schallschutzwand von Graffiti-Künstlern neu gestaltet. (sam)

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