Kurz hinter dem Bahnhof Fulda ist ein 18-Jähriger von einem fahrenden Güterzug gesprungen.
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Kurz hinter dem Bahnhof Fulda ist ein 18-Jähriger von einem fahrenden Güterzug gesprungen. (Symbolfoto)

Junger Mann springt vom Zug

18-Jähriger will in Fulda Zigarette auf Güterzug rauchen - doch dann fährt der Zug los

Glück hatte ein 18-Jähriger, als er von einem fahrenden Güterzug sprang. Lediglich einen Knöchelbruch zog der junge Mann sich zu, als er kurz hinter dem Bahnhof Fulda seinen Sprung wagte.

Fulda - Der Unfall des jungen Mannes ereignete sich nach Polizeiangaben bereits am vergangenen Samstagmorgen. Der 18-Jährige aus Bad Sooden-Allendorf war am Bahnhof Fulda auf einen dort stehenden Güterzug geklettert. Der Bundespolizei gegenüber erklärte er, er habe auf dem Güterzug eine Zigarette rauchen wollen.

Fulda: 18-Jähriger will Zigarette auf Güterzug rauchen - doch dann fährt der Zug los

Nachdem er im Fuldaer Bahnhof auf den Zug geklettert war, sei dieser abgefahren. „Nach einer Strecke von rund zwei Kilometern sprang der Waghalsige im Bereich der Hermann-Muth-Straße von dem fahrenden Zug“, teilt die Bundespolizei in einer Pressenotiz mit. Mit seinen Verletzungen kam der junge Mann in ein Fuldaer Krankenhaus. Alkohol sei nicht im Spiel gewesen.

Die Bundespolizei weist im Rahmen dieses Unfalls darauf hin, dass das Betreten von Bahnanlagen, insbesondere von abgestellten Zügen, für Unbefugte verboten ist. "Zuwiderhandlung können unter tödlich enden, wie ein Fall aus der Vergangenheit beweist", betont Polizeidirektorin Sonja Koch-Schulte, Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel. Sie spricht dabei von einem 21-Jährigen, der im Januar 2019 im Bahnhof Burghaun von einem fahrenden Güterzug gesprungen war. Dabei war er gegen einen Strommast geprallt und tödlich verletzt worden. (sko)

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