Scheckübergabe für den Bischöflichen Hilfsfonds „Mütter in Not“ im Fuldaer Priesterseminar.
+
Scheckübergabe für den Bischöflichen Hilfsfonds „Mütter in Not“ im Fuldaer Priesterseminar: Ulla Zahner (von links), Bischof em. Heinz Josef Algermissen und Ursula Schmitt.

Bischöflicher Hilfsfonds

Spenden statt Geschenke zum Bischofsjubiläum: Algermissen unterstützt „Mütter in Not“

An seinem silbernen Bischofsjubiläum wollte Fuldas Bischof em. Heinz Josef Algermissen keine persönlichen Geschenke. Stattdessen hatte er um Spenden für den Bischöflichen Hilfsfonds „Mütter in Not“ gebeten. Jetzt konnte er dem Hilfsfonds einen Scheck übergeben.

Fulda - Insgesamt 5651 Euro Spendengelder waren zusammengekommen und konnten nun von Bischof em. Heinz Josef Algermissen dem Bischöflichen Hilfsfonds aushändigt werden. Die Summe kam zustande, weil über 50 Spender auf persönliche Geschenke zum Bischofsjubiläum verzichtet und stattdessen Geld gespendet hatten. Im Fuldaer Dom hatten das Pontifikalamt zum Jubiläum im September stattgefunden.

Als einen „unverzichtbaren Leuchtturm caritativen Wirkens“ bezeichnete Algermissen die vielfältige Arbeit des Bischöflichen Hilfsfonds: „Mir ist es immer wieder eine große Freude, das Engagement und die gute Arbeit des Fonds ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und sein Wirken regelmäßig und aktiv zu unterstützen“, sagte der Algermissen, der sich bei der Übergabe ausdrücklich bei allen Spendern bedankte.

Fulda: Bischof em. Algermissen spendet 5651 Euro an „Mütter in Not“

Den Scheck für den Bischöflichen Hilfsfonds nahmen Ursula Schmitt und Ulla Zahner entgegen. Beide Frauen sind SkF-Vorstandsmitglieder im Sozialdienst katholischer Frauen Fulda e.V. und konnten von Hilfsmaßnahmen berichten, die mit Spendengeldern im gesamten Bistum finanziert wurden.

Es sind Maßnahmen, die aufgrund von Frauenschicksalen eingeleitet wurden, die man sich heute fast gar nicht mehr vorstellen kann, berichtet das Bistum Fulda in einer Pressemitteilung. So zum Beispiel von alleinerziehenden Müttern, die nach einer Geburt kein Geld mehr für die Miete haben, die sich keine Möbel leisten können oder auch keine Mittel mehr für eine angemessene, medizinische Versorgung haben. Aber auch von Familien, die nach einem plötzlichen Todesfall unvermittelt ohne Einkommen dastehen, aber dennoch ihren Verbindlichkeiten nachkommen müssen.

In all diesen Fällen konnte der Bischöfliche Hilfsfonds finanzielle Unterstützung möglich machen, Perspektiven aufzeigen und weiterhelfen.

Bischöflicher Hilfsfonds unterstützt Mütter in Notsituationen

Der Bischöfliche Hilfsfonds „Mütter in Not“ der Diözese Fulda unterstützt Schwangere, Alleinerziehende, Paare und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren in besonderen Not-, Konflikt- oder auch Armutssituationen - auch dort, wo Hilfe aus anderer Hand nicht greift oder einfach zu schwerfällig ist. Er engagiert sich für die Zukunft von Kindern und Familien, die in unmittelbarer Umgebung direkt Hilfe benötigen.

Mittel aus dem Hilfsfonds „Mütter in Not“ werden über die Beratungsstellen des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) beantragt, wobei Beratung und Förderung unabhängig von Konfession/Religion, Nationalität oder Familienstand erfolgen.

In individuellen Gesprächen machen sich die Beraterinnen ein Bild von der jeweiligen, persönlichen Situation und lassen sich Dokumente zu deren sozialer Lage zeigen, um dann konkrete Hilfsmöglichkeiten zu vereinbaren. Anträge können für die Zeit bis zum dritten Geburtstag des Kindes gestellt werden. (sec)

Das könnte Sie auch interessieren