Sollte am Rauschenberg eine Weltkriegsbombe - diese wurde in Wiesbaden entschärft - gefunden werden, könnte das Evakuierungen und Sperrungen zur Folge haben.
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Sollte am Rauschenberg eine Weltkriegsbombe - diese wurde in Wiesbaden entschärft - gefunden werden, könnte das Evakuierungen und Sperrungen zur Folge haben.

Heiße Phase beginnt

Bombensuche am Rauschenberg - Müssen nun Anwohner evakuiert werden?

  • Leon Schmitt
    VonLeon Schmitt
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Die Bombensuche am Rauschenberg in Petersberg startet am Montag in die entscheidende Phase. Die Behörden weisen darauf hin, dass die Sondierung Wohnungsevakuierungen und Sperrungen zur Folge haben könnte.

Petersberg - Derzeit wird der Rauschenberg in Petersberg auf mögliche Kampfmittelreste aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Ein Teil des 27 Hektar großen Waldgebietes ist mittlerweile bereits sondiert.

Wie jetzt die Stadt Fulda, die Gemeinde Petersberg und das Polizeipräsidium Osthessen mitteilen, wird die Bombensuche in den kommenden Wochen in die entscheidende Phase gehen: „Die Räumungsteams werden in das Innere des Waldes vordringen und tiefer liegende Verdachtsfälle untersuchen“, heißt es in der Mitteilung der Behörden.

Fulda: Wegen Bombensuche am Rauschenberg - Evakuierungen und Sperrungen möglich

Es bestehe die Möglichkeit, dass im Waldgebiet noch Blindgänger von Fliegerbomben vorhanden sind, die entschärft werden müssen. „Dabei könnte es – je nach Lage und Bombentyp – auch zu einer Evakuierung von angrenzenden Industrie- und Wohngebieten kommen“, heißt es in der Mitteilung weiter. Die potenziell betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Fulda und Petersberg sollen dieser Tage schriftlich über die möglichen Konsequenzen informiert werden.

Auch auf die angrenzende Bahntrasse sowie die Autobahn könnte eine Kampfmittelräumung Auswirkungen haben. Stadt und Gemeinde befinden sich deshalb in engem Austausch mit dem Polizeipräsidium Osthessen, dem Landkreis Fulda, der RhönEnergie, der Bundespolizei, der DB Netz AG sowie der Autobahn GmbH. Ziel aller Beteiligten sei es, „die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten“.

Bombensuche am Rauschenberg: Das ist der maximal mögliche Evakuierungsbereich

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Die Kampfmittelräumer werden ab Montag, 9. August, die tiefer liegenden Verdachtsfälle untersuchen. „Sollten die Experten auf etwas stoßen, kann es auch innerhalb eines Tages zu Evakuierungsmaßnahmen kommen“. In diesem Fall werden Betreuungsstellen eingerichtet, und über die regionalen Medien sowie das Internet wird über den Fortschritt der Räumung informiert. Auch ein Bürgertelefon sowie ein Kommunikationszentrum für Pressevertreter werden dann eingerichtet.

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