Collage: Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Künzell, Timo Zentgraf, Nüsttal, Marion Frohnapfel, Dipperz, Klaus-Dieter Vogler, und Gersfeld, Steffen Korell
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Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Künzell (Timo Zentgraf), Nüsttal (Marion Frohnapfel), Dipperz (Klaus-Dieter Vogler) und Gersfeld (Steffen Korell, im Uhrzeigersinn) wollen wiedergewählt werden.

News-Ticker

Bürgermeisterwahlen im Kreis Fulda: Alle Rathauschefs im Amt bestätigt - Das sagen die Gewählten

  • Selina Eckstein
    vonSelina Eckstein
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Im Kreis Fulda haben am Sonntag, 14. März, parallel zur Kommunalwahl gleich fünf Bürgermeisterwahlen stattgefunden. Die Reaktionen der Wiedergewählten lesen Sie in unserem Wahl-Ticker.

  • In Hessen haben am Sonntag, 14. März, die Kommunalwahl 2021 stattgefunden.
  • Im Kreis Fulda hat es fünf Bürgermeisterwahlen gegeben.
  • Mit unserem News-Ticker bleiben Sie am Wahlabend auf dem Laufenden.

Kreis Fulda - In der Stadt Fulda und der Stadt Gersfeld sowie den Gemeinden Künzell, Dipperz und Nüsttal wurde am Tag der Kommunalwahl auch das Stadt- beziehungsweise Gemeindeoberhaupt neu gewählt. In allen fünf Kommunen fanden Bürgermeisterwahlen statt. In unserem Wahl-Ticker erfahren Sie, liebe Leserinnen und Leser, alles Wichtige zu den Wahlen in Künzell, Gersfeld, Dipperz und Nüsttal. Den News-Ticker zur Oberbürgermeisterwahl in Fulda finden Sie hier.

Bürgermeisterwahl in Künzell

+++ 20.13 Uhr: „Mit gut 78 Prozent bin ich zufrieden. Ich bin froh, dass es nicht so spannend war wie vor sechs Jahren. Mein Wahlziel von 80 Prozent habe ich nur knapp verfehlt. In einer großen Gemeinde ist es aber schwierig, alle Bürger zu erreichen. Vermutlich wurde mir manches Problem - wie schlechte Busverbindungen - angekreidet“, sagte Künzells Bürgermeister Timo Zentgraf (parteilos) kurz nach der Wiederwahl.

Nach seiner Wiederwahl steht Künzells Bürgermeister Timo Zentgraf und seiner Frau Sabine die Freude ins Gesicht geschrieben.

+++ 19.55 Uhr: Das Ergebnis liegt vor: Mit 78,31 Prozent der Wähler-Stimmen wurde Timo Zentgraf im Amt bestätigt. 21,69 Prozent der Wähler stimmten mit Nein ab. Die Wahlbeteiligung liegt bei 54,63 Prozent.

+++ 19.45 Uhr: Noch zwei Wahlbezirke fehlen: Aktuell hat Amtsinhaber Timo Zentgraf 77,83 Prozent Ja-Stimmen der Wähler erhalten. 22,17 Prozent der Wähler kreuzten Nein an. Die Wahlbeteiligung beträgt aktuell 35,64 Prozent.

+++ 19.04 Uhr: Nach 15 Wahlbezirken liegt Zentgraf bei 75,25 Prozent der Wähler-Stimmen. In diesem Ergebnis sind allerdings noch keine Briefwahl-Stimmen enthalten. Wie aus Künzell berichtet wird, haben zwei Drittel der Wähler in Künzell per Briefwahl abgestimmt.

Update vom 14. März, 18.46 Uhr: Knapp 80 Prozent der Wähler haben Timo Zentgraf (parteilos) bislang ihre Stimme gegeben. Nach acht von 21 Wahlbezirken hat der Amtsinhaber 80,51 Prozent der Stimmen erhalten. 19,49 Prozent stimmten mit Nein. Die Wahlbeteiligung liegt aktuell bei 16,43 Prozent.

Erstmeldung vom 12. März: In der Gemeinde Künzell bewirbt sich Amtsinhaber Timo Zentgraf (parteilos) um eine zweite Amtszeit. Er geht als alleiniger Bewerber ins Rennen. Das heißt: Die Wähler finden am Sonntag nur einen Namen auf dem Stimmzettel und können „Ja“ oder „Nein“ ankreuzen. „Im Wahlkampf betreibe ich den gleichen Aufwand wie vor sechs Jahren. Die Plakate sind sogar größer“, berichtete der Amtsinhaber im Februar im Gespräch mit der Fuldaer Zeitung.

Bürgermeisterwahl in Gersfeld

+++ 20.31 Uhr: Stadtrat Harald Schäfer (SPD) verkündete um 20.05 Uhr das Ergebnis in der Gersfelder Stadthalle. Dr. Steffen Korell (CDU) zeigte sich nach seiner Wiederwahl zufrieden mit dem Ergebnis - auch angesichts „schwieriger Entscheidungen“, die in seiner Amtszeit getroffen werden mussten. Als Beispiel nannte Korell gegenüber unserer Zeitung das Wasserbau-Programm, weswegen die Bürger zur Kasse gebeten wurden. Das habe ihm wohl einige Stimmen gekostet, glaubt Korell. Er freue sich dennoch auf die kommenden sechs Jahre und möchte die Zeit motiviert und mit viel Elan angehen.

Gersfelds Bürgermeister Dr. Steffen Korell freut sich über seine Wiederwahl. In der Stadthalle waren auch seine Frau Verena und die Kinder Veit und Freya.

+++ 20.02 Uhr: Alle Stimmen sind ausgezählt: Dr. Steffen Korell wurde mit 78,96 Prozent der Wähler-Stimmen wiedergewählt. 21,04 Prozent der Wähler stimmten gegen ihn. Die Wahlbeteiligung beträgt 60,60 Prozent.

+++ 19.24 Uhr: 13 von 17 Wahlbezirken wurden ausgezählt: 78,83 Prozent der Stimmen hat Amtsinhaber Steffen Korell bislang erhalten. 21,17 Prozent der Wähler-Stimmen haben Nein angekreuzt. Die Wahlbeteiligung liegt bei 76,14 Prozent.

Update vom 14. März, 18.54 Uhr: Neun von 17 Wahlbezirken wurden bislang in Gersfeld ausgezählt. Dabei liegt die Wahlbeteiligung aktuell über 80 Prozent, nämlich bei 81,66 Prozent. 79,27 Prozent der Wähler haben ihre Stimme Dr. Steffen Korell gegeben. 20,73 Prozent der Wähler kreuzten Nein an.

Erstmeldung vom 12. März: Nach sechs Jahren im Amt stellt sich Bürgermeister Dr. Steffen Korell in Gersfeld zur Wiederwahl. Der CDU-Politiker ist der einzige Bewerber. Korell bezeichnet den Wildpark als ein Herzensprojekt. „Wir wollen den Biosphärengedanken integrieren und den Park erweitern. Der Wildpark macht Freude und ist ein Aushängeschild für Gersfeld.“

Bürgermeisterwahl in Dipperz

+++ 20.23 Uhr: Nach seiner Wiederwahl sprach Klaus-Dieter Vogler, der am Wahltag sehr angespannt gewesen war, gegenüber unserer Zeitung von einem „ehrlichen Ergebnis“. Das Resultat sei eine Bestätigung seiner Arbeit. Er möchte nun in Dipperz fortführen, was er angefangen habe, so Vogler weiter.

Klaus-Dieter Vogler, Bürgermeister von Dipperz, zusammen mit Ehefrau Monika und Tochter Isabell.

Update vom 14. März, 19 Uhr: Klaus-Dieter Vogler (parteilos) wird für eine dritte Amtszeit in Dipperz Bürgermeister sein. Mit 81,75 Prozent der Wähler-Stimmen wurde er wiedergewählt. 18,25 Prozent kreuzten Nein an. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,35 Prozent.

Erstmeldung vom 12. März: Bürgermeister Klaus-Dieter Vogler (parteilos) will es in Dipperz noch einmal wissen. Der amtierende Rathauschef der Rhön-Gemeinde kandidiert für eine dritte Amtszeit. Einen Gegenkandidaten oder eine Gegenkandidatin gibt es nicht. Vogler sagt: „Die Arbeit macht mir Spaß. Ich übe die Tätigkeit mit ganzem Herzen und viel Leidenschaft aus und möchte die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre, und was zuletzt auf den Weg gebracht wurde, fortsetzen.“

Bürgermeisterwahl in Nüsttal

+++ 19.53 Uhr: Marion Frohnapfel (CDU) ist mit 83,7 Prozent der Stimmen als Bürgermeisterin von Nüsttal bestätigt worden. Gegen 19 Uhr verkündete Wahlleiterin Sarah Heß das Ergebnis. Kurz zuvor hatte bereits Landrat Bernd Woide (CDU) Frohnapfel telefonisch zur Wiederwahl gratuliert. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,6 Prozent.

„Ich bin froh über das Ergebnis und die Zustimmungsquote: 1249 Bürgerinnen und Bürger haben für mich gestimmt - dafür bin ich dankbar und das motiviert mich, weiter engagiert für unsere Gemeinde zu arbeiten“, sagte sie in einer ersten Stellungnahme gegenüber unserer Zeitung. Bei ihrer ersten Wahl 2014 hatte sie bei einer geringeren Wahlbeteiligung zwar 85,1 Prozente der Stimmen bekommen, doch damals hatten „nur“ 982 Wählerinnen und Wähler für sie gestimmt.

Für die Bürgermeisterkreisverssammlung – und als Nachbar-Bürgermeister – überbrachte Hofbiebers Verwaltungschef Markus Röder (parteilos) Grüße und ein Präsent.

Marion Frohnapfel (links) wurde in Nüsttal als Bürgermeisterin wiedergewählt. Zu den Gratulanten zählten auch Wahlleiterin Sarah Heß und Hauptamtsleiter Thomas Bug.

+++ 18.54 Uhr: Mit 83,71 Prozent der Stimmen wurde Bürgermeisterin Marion Frohnapfel wiedergewählt. 16,29 Prozent stimmten mit Nein. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,63 Prozent.

Update vom 14. März, 18.32 Uhr: Sechs Bezirke wurden bereits ausgezählt. 87,71 Prozent der Stimmen hat Marion Frohnapfel bislang erhalten. 12,29 Prozent der Wähler habe mit Nein gestimmt. Die Wahlbeteiligung liegt aktuell bei 24,32 Prozent.

Erstmeldung vom 12. März: Auch im Hünfelder Land findet eine Bürgermeisterwahl statt. Marion Frohnapfel (CDU) will in Nüsttal wiedergewählt werden. Sie geht als Einzelbewerberin ins Rennen. Im Interview mit unserer Zeitung erklärte Frohnapfel: „Das Bürgermeisteramt ist mir auf den Leib geschrieben. Ich habe Freude an der Kommunikation, ich bin hier verortet und ich finde es spannend, dass man für eine so kleine Gemeinde Strategien entwickeln kann und nicht nur Verwalterin ist. Ich fühle mich hier sehr, sehr wohl, auch, ja gerade weil man hier auch mal unorthodoxe Wege gehen muss und kann, um voran zu kommen. Ich bleibe hier. Ich bin gekommen, um zu bleiben.“

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