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Wettbewerb der Kreisjugendfeuerwehr: Petersberg-Steinau 1 und Hünfeld-Michelsrombach 2 vorn

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Am Sonntag fand der Kreisentscheid des Bundeswettbewerbs der Kreisjugendfeuerwehr Fulda statt.
Am Sonntag fand der Kreisentscheid des Bundeswettbewerbs der Kreisjugendfeuerwehr Fulda statt. © Kreisjugendfeuerwehr

Zum Kreisentscheid des Bundeswettbewerbs der Kreisjugendfeuerwehr Fulda kamen am Sonntag, 3. Juli, mehr als 200 Jugendliche nach Hünfeld-Mackenzell.

Hünfeld-Mackenzell - Hier kämpften sie fair und mit viel Ehrgeiz um die weiterführenden Plätze bei den Hessenmeisterschaften und des Osthessencups. Die Übungsdisziplinen, ein Löschangriff sowie eine 400 Meter Hindernisstrecke wurden von allen teilnehmenden Gruppen souverän gemeistert. Die Gäste sowie die mitgereisten Fangemeinden begleiteten den Wettbewerb und motivierten die Jungen und Mädchen für die vorbildliche Leistung bei der Jugendfeuerwehr, heißt es in einer Mitteilung der Kreisjugendfeuerwehr Fulda.

Die Mannschaften konnten wahlweise in Gruppenstärke mit neun Mitgliedern oder in Staffelstärke mit sechs Angehörigen antreten. Somit war die jeweilige Bewertung in der entsprechenden Zusammensetzung bei der Abschlussbewertung entscheidend. Bei dem sogenannten A-Teil, dem Löschangriff, wurde eine Wasserentnahmestelle aus einem Bach, Fluss oder See simuliert. Insgesamt vier Saugschläuchen wurden zusammengekuppelt und an die Pumpe angeschlossen.

Fulda: Bundeswettbewerb der Kreisjugendfeuerwehr - 23 Teams am Start

Hiernach legten die Jugendfeuerwehrmitglieder eine Schlauchleitung über einen markierten Wassergraben zum Verteiler. Von hier aus wurden die Schläuche für die Strahlrohre in zwei bzw. drei verschiedene Richtungen angeschlossen. Die einzelnen Gruppenmitglieder gaben daraufhin laute Befehle „Wasser marsch!“. Die Hähne und Abgänge wurden schnell aufgedreht und nach der Anweisung „Wasser halt“ wieder geschlossen. (Lesen Sie hier: Hofaschenbach feiert 25 Jahre Jugendfeuerwehr - und freut sich über ein High-Tech-Fahrzeug)

Mit Wasser üben die Jugendlichen jedoch nicht, wegen der großen Unfallgefahren. Allerdings müssen alle Handgriffe genau sitzen, wie beim richtigen Einsatz, schildert Wettbewerbsleiter und Kreisjugendfeuerwehrwart Steffen Hohmann. Er war verantwortlich, dass alle durch die Wertungsrichter der Kreisjugendfeuerwehr Fulda aufgeschriebenen Fehler und Punktzahlen korrekt ausgewertet wurden. Nur so ist eine faire und für alle teilnehmenden Mannschaften gleichmäßige Bewertung erreicht.

Platzierung

Gemischte Mannschaften bzw. Jungen Mannschaften:

1. Petersberg-Steinau 1 1425,0 Punkte

2. Hünfeld-Mackenzell/Molzbach 1401,0 Punkte

3. Petersberg-Steinau 2 1378,0 Punkte

4. Eiterfeld 1 1370,9 Punkte

5. Burghaun-Rothenkirchen 1354,0 Punkte

6. Eiterfeld-Großentaft 1350,9 Punkte

7. Hünfeld-Kirchhasel 1348,0 Punkte

8. Hünfeld-Rudolphshan 1341,9 Punkte

9. Burghaun-Schlotzau 1231,0 Punkte

10. Hünfeld-Michelsrombach 1 1221,6 Punkte

11. Flieden-Stork 1218,7 Punkte

12. Burghaun 1071,6 Punkte

Staffel – Wertung/ Mannschaften:

1. Hünfeld-Michelsrombach 2 1399,0 Punkte

2. Flieden-Buchenrod 1386,0 Punkte

3. Hünfeld-Dammersbach 2 1381,0 Punkte

4. Bad Salzschlirf 1 1379,0 Punkte

5. Neuhof-Rommerz 1372,0 Punkte

6. Hünfeld-Dammersbach 1 1356,8 Punkte

7. Eiterfeld-Arzell 1352,0 Punkte

8. Eiterfeld 2 1351,0 Punkte

9. Neuhof-Dorfborn 1306,0 Punkte

10. Bad Salzschlirf 2 1291,0 Punkte

11. Flieden-Rückers 1270,0 Punkte

Auch beim sogenannten B-Teil, der 400 Meter Hindernisstecke, mussten alle neun bzw. sechs Mitglieder der Mannschaft eine Teilstrecke durchlaufen. Hierbei gab es bei einigen verschiedene Aufgaben zu erledigen. So musste ein Feuerwehrschlauch gerollt oder einen Knoten an ein Strahlrohr gebunden werden. Ein Jugendlicher lag auf einer Krankentrage und nachdem der Vorderläufer das Staffelholz auf seine Handschuhe legte, durfte dieser seine danebenliegende Schutzausrüstung vervollständigen und zum nächsten Mitläufer springen.

Petersberg-Steinau 1 und Hünfeld-Michelsrombach 2 führten die Liste an

Abschließend wurde eine Leine durch zwei Stangen geworfen und das Ziel war erreicht. Die Zeit, je nach Durchschnittsalter musste passen und natürlich auch ohne Fehler bei den erledigten Aufgaben. Nachdem alle Gruppen die Übungsdisziplinen erledigt hatten, stand die Siegerehrung auf dem Programm. Hierzu sprachen der neue Landtagsabgeordneter Sebastian Müller, Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok, Kreisbrandinspektor Adrian Vogler und der Verbandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverband Fulda Lothar Mihm Grußworte an die Jugendfeuerwehrmannschaften.

Alle lobten die guten Leistungen der Jugendlichen und riefen sie auf, ihr Hobby auch weiterhin so engagiert fortzuführen. Die Organisatoren, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und Feuerwehr aus Hünfeld Mackenzell mit ihrem Vorsitzenden Theo Ziegler und Jugendfeuerwehrwartin Johanna Bender sowie die Verantwortlichen des Kreisjugendfeuerwehrausschusses zeigten sich am Veranstaltungsende über den Ablauf, nach einem durchaus schönen Wettkampftag sehr zufrieden. (sh)

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