Eine Station bei der Sommerbegehung der CDU-Fraktion war der Heimatliebe-Shop im Steinweg.
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Eine Station bei der Sommerbegehung der CDU-Fraktion war der Heimatliebe-Shop im Steinweg.

Politiker in der Innenstadt unterwegs

Erste CDU-Sommerbegehung: Heimatliebe-Shop und Kerber-Areal im Fokus

  • Sarah Malkmus
    VonSarah Malkmus
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Der Heimatliebe-Shop im Steinweg in Fulda war das erste der Ziele des CDU-Stadtverbandes zum Auftakt ihrer Sommerbegehung, die unter dem Titel „Innenstadt“ stand.

Fulda - „Innenstadt ist ein Thema, das alle beschäftigt, sowohl auf politischer als auch auf nicht-politisch Ebene, gerade in der Corona-Pandemie“, sagte Hans-Dieter Alt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU. Der Heimatliebe-Shop, der im Mai eröffnet hat, spiele dabei als Teil eines langfristig angelegten Konzeptes der Regionalität und der Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.

„Es ist ein Bekenntnis zur Innenstadt, diese wollen wir fördern“, betonte Haldun Tuncay, Geschäftsführer des Verlag Parzeller in Bezug auf den Shop im Steinweg, und erklärte damit den Umzug der Geschäftsstelle des Verlags vom Peterstor in den Steinweg. Zudem habe man das Konzept einer „klassischen Zeitungsgeschäftsstelle“ ändern wollen.

Fulda: CDU-Sommerbegehung gestartet - Heimatliebe-Shop erstes Ziel

Ziel ist es gewesen, ein regionales Geschäft zu etablieren, in dem Händler und Hersteller aus der Region ihre Produkte verkaufen können, so Tuncay. Christian Goldbach, Prokurist des Verlags Parzeller, schloss sich den Ausführungen an und betonte ebenso den Aspekt der Regionalität.

Hans-Dieter Alt warf zudem in diesem Zusammenhang die Frage in den Raum, ob es nicht auch grundsätzlich möglich ist, in der eigenen Versorgung mehr mit Regionalität zu erreichen. (Lesen Sie hier: Ralph Brinkhaus in der Wiesenmühle Fulda: Michael Brand organisiert zwei „Top-Redner“)

„Innenstadt“ als Themen-Schwerpunkt - Regionalität und Nachhaltigkeit im Fokus

Auch das Kerber-Areal war Thema am Freitagabend. „Das Kerber-Areal ist von ganz zentraler Bedeutung“, sagte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU). Man sei in sehr intensiven Gesprächen mit der Eigentümer-Familie des Areals. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass es zu einer Einigung kommen wird, die uns als Stadt Fulda in die Lage versetzen wird, die Entwicklungen dieses Areals zu definieren.“

In seiner Überzeugung sei es so, dass der Handel auch in Zukunft eine Rolle spielen kann und muss. Sicherlich werde es jedoch nicht nur um den Handel gehen, sondern es könne auch um Bildung, medizinische Versorgung, Kultur und Wohnraum gehen.

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