400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof.
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400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof.

Konzert in Fulda

400 Gäste im Museumshof - Chris de Burgh lässt Corona-Pandemie fast vergessen

  • Anke Zimmer
    VonAnke Zimmer
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Das war dann schon fast nicht mehr Corona: ein mit 400 Gästen bestens besetzter Museumshof und ein internationaler Star auf der Bühne. Chris de Burgh ließ am Sonntag mit seinem laut umjubelten Konzert im Fuldaer Museumshof die Pandemie fast vergessen.

Fulda - Der Abend war ein bisschen kühler, als er im August zum ursprünglichen Termin gewesen wäre. Dieser musste ebenso wie Auftritt Nummer zwei verschoben werden, weil Chris de Burgh positiv auf Corona getestet worden war. Davon war dem Singer-Songwriter zum Glück nichts mehr anzumerken, als er das erste seiner beiden Konzerte im Rahmen von „Kultur. Findet. Stadt.“ in Fulda gab. Zu dem er, was man nicht alle Tage erlebt, mit Standing Ovations begrüßt wurde. Eine außergewöhnliche gegenseitige Zuneigung, deren Wärme die kühlen Temperaturen vergessen ließ.

Dass er sein Publikum auf Deutsch und mit einer Liebeserklärung an Fulda begrüßte, war Ehrensache. „I‘ve Been Missing You“ - seine Ballade funktionierte nach den Monaten der Lockdowns in beide Richtungen. Vom Star zu den Fans, von den Fans zum Star.
Mit Gitarre oder am Piano - ein bisschen Halbplayback war ihm natürlich gegönnt - setzte der 72-Jährige auf viele Balladen aus seinem an harmonisch-sanften Liedern nicht gerade armen Repertoire.

Fulda: Chris de Burgh lässt Corona-Pandemie fast vergessen

Viele seiner großen Hits gab es in instrumental reduzierten Versionen zu hören, dass seine Fans ihn singend und klatschend kräftig unterstützten, war klar. „A Woman‘s Heart“, „Shine On“, natürlich „The Lady On Red“ - mit einer für einen Mann seines Alters erstaunlich kräftigen, festen Stimme, die allenfalls in höheren Lagen strauchelte, präsentierte er seine Songs.

Ein Programmblock gehörte seinem neuesten Album, „The Legend Of Robin Hood“. Aus seiner Vorfreude auf das Musical, das er zusammen mit spotlight-Komponist Dennis Martin geschrieben hat und das 2022 uraufgeführt werden wird, machte er den ganzen Abend über auch keinen Hehl. „Live Life, Live Well“, das sensible „Only A Child“, „We‘ve Got The Money“ begeisterte das Publikum ebenso wie de Burghs älteren Stücke.

Chris de Burgh begeistert 400 Menschen im Museumshof

400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof.
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof. © Sabine Abel
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof.
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof. © Sabine Abel
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof.
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof. © Sabine Abel
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof.
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof. © Sabine Abel
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof.
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof. © Sabine Abel
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof.
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof. © Sabine Abel
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof.
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof. © Sabine Abel
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof.
400 Menschen besuchten am Sonntagabend das Chris-de-Burgh-Konzert im Fuldaer Museumshof. © Sabine Abel

Zwischen den Songs gab es jede Menge humorvoller Ansagen. Sein Restaurantdeutsch? „Herr Ober, noch ein Hochstift.“ Kalte Hände? Er bot dem Publikum oft Gelegenheit, sich warm zu klatschen. Oder er riet den Frauen und Männern, es wie die Russen zu halten: „Moonlight And Vodka“ - in seinem Glas befinde sich kein Rhönsprudel, behauptete er. Immer wieder machte er sich bibbernd lustig über das „Sommerkonzert“. Und sang dann mit „A Spaceman Came Travelling“ gleich ein Weihnachtslied. Mit einem finalen „Don‘t Pay The Ferryman“- und „High On Emotion“-Feuerwerk und Herzen, Hände und Füße erwärmenden Zugaben endete nach knapp zwei Stunden das Wiedersehen mit dem Iren.

Am Montag ebenfalls um 20 Uhr findet das zweite Konzert des Iren bei „Kultur. Findet. Stadt.“ statt. Da das Kartenkontingent erhöht werden konnte, sind auch für diesen Auftritt noch ein paar Tickets erhältlich.

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