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Die VR Bank Fulda ist im Rückblick auf das Jahr 2020 mehr als zufrieden.

Trotz Corona

„Mehr als zufrieden“ - Bilanzsumme der VR Bank Fulda wächst 2020 um mehr als neun Prozent

  • Volker Nies
    vonVolker Nies
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Mehr Kredite an Kunden, ein höheres Sparvolumen, eine Bilanzsumme, die um neun Prozent wächst und erstmals über zwei Milliarden Euro liegt – die VR Bank Fulda ist mit der Bilanz des Jahres 2020 mehr als zufrieden.

Fulda - „Wir haben unsere strategischen Ziele erreicht. Wir sind wirtschaftlich stark, Partner der Region und ein toller Arbeitgeber“, sagt Vorstandssprecher Thomas Sälzer. Dabei seien die Umstände des vergangenen Jahres andauernden Niedrigzinsumfeld und den Folgen der Corona-Pandemie sehr herausfordernd gewesen. Sälzer bildet mit seinen Vorstandskollegen Frank Mackenroth und Torsten Hopf das Führungstrio. Die Bilanzsumme beträgt 2,149 Milliarden Euro – eine Steigerung gegenüber dem Jahr 2019 von 9,4 Prozent.

Die Kundeneinlagen wuchsen um 8,5 Prozent auf 1,64 Milliarden Euro, die an Kunden ausgereichten Kredite erhöhten sich um 9,3 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro. Der Bilanzgewinn blieb bei einem Rückgang von sieben Prozent mit 2,28 Millionen Euro ziemlich stabil, die Steuerzahlungen – auch ein sehr wichtiger Indikator für den Erfolg einer Bank – wuchsen sogar leicht.

VR Bank Fulda zieht Bilanz: Vorstand lobt neue Strategie

„Die Kunden wissen es zu schätzen, dass wir auch in schwierigen Zeiten für sie da sind,“, sagt Mackenroth. Hopf ergänzt: „Wir unterstützen den regionalen Mittelstand mit Konzepten und bei der Vergabe finanzieller Mittel.“

Vieles habe sich in den vergangenen eineinhalb Jahren getan, seit das neue Führungstrio der VR Bank Fulda im Amt ist. Das Trio rief die Strategie mit den drei Säulen „Wirtschaftliche Stärke“, „Partner der Region“ und „Arbeitgeber Nummer eins“ aus. „Die Strategie geht auf“, sagt Sälzer.

Bilanz der VR Bank Fulda 2020 in Zahlen

Bilanzsumme: 2,149 Mrd. (2019: 1,965 Mrd.)

Bilanzgewinn: 2,280 Mio. (2,441 Mio.)

Kundeneinlagen: 1,641 Mrd. (1,513 Mrd.)

Kredite an Kunden: 1,265 Mrd. (1,158 Mrd.)

Steuerzahlungen: 4 Mio. (3,8 Mio. EUR)

Mitarbeiter inkl. Azubis und BA-Studenten:

366 (378)

Filialen: 19 (19)

Quelle: VR Bank Fulda

VR Bank Fulda: Arbeiten wird effizienter dank neuer Technik

Viele Aspekte spielten dafür eine Rolle, erklärt er: „Wir wollen effizient und zielgerichtet arbeiten. Dafür sind wir digital und präsent.“ Der Vorstandssprecher verweist auf die Premiere der digitalen Vertreterversammlung 2020. „Wir haben sehr gute Kritiken für dieses Format erhalten“, sagt Sälzer. Es werde auch künftig Veranstaltungen in digitaler Form geben.

Ein weiteres Beispiel für den technischen Fortschritt bei der VR Bank ist das Projekt „Robotic Process Automation“. Mackenroth erläutert: „Hier werden wiederkehrende Prozesse automatisiert. Mitarbeitende können dadurch andere Aufgaben erledigen. So setzen wir unsere Ressourcen nachhaltiger ein.“ (Lesen Sie hier: Trotz Corona-Krise: Positive Bilanz der Sparkasse Fulda - Kunden sparen viel mehr)

VR Bank Fulda: 18 Azubis und vier Studierende

Neben dem klassischen Berufsbild der Bankkauffrau und des Bankkaufmanns bildet die VR Bank Fulda junge Menschen jetzt auch im Dialogmarketing und im Digitalisierungsmanagement aus. Hopf: „Das Bankwesen entwickelt sich weiter, die Anforderungen verändern sich. Wir wollen vorangehen und innovative Wege beschreiten.“ Derzeit hat die VR Bank 18 Auszubildende, vier BA-Studierende und sechs FOS-Praktikanten im Unternehmen.

Gerade während der Pandemie habe die VR Bank gezeigt, dass sie tatsächlich Partner der Region sei. „200.000 Euro gingen an Vereine, Fördervereine oder gemeinnützige Organisationen. Davon wurden 30.000 Euro als Soforthilfe während Corona-Zeiten an die Vereine gezahlt“, sagt Hopf.

Auch beim Thema „Arbeiten in der neuen Normalität“ ist die Bilanz positiv

Stolz ist das Vorstandstrio außerdem auf das Projekt „Arbeiten in der neuen Normalität“. „Gesundheitsmanagement für unsere Mitarbeitenden hat Vorrang“, sagt Thomas Sälzer. Dazu gehörten mobiles Arbeiten von zuhause aus oder in einer heimatnahen Filiale. „50 Prozent unserer Belegschaft nehmen dieses Angebot bereits wahr, Tendenz steigend“, berichtet der Vorstandssprecher. In allen Filialen wurden zu Beginn der Pandemie zügig wichtige Maßnahmen zum Schutze der Kunden und der Mitarbeitenden ergriffen. „Unsere Teams in der Kundenberatung wurden beispielsweise umgehend mit medizinischen Masken ausgestattet“, sagt Sälzer.

Seine Bilanz für das zurückliegende Jahr:„Wir sind ein starker Partner für eine starke Region. Wir wollen gemeinsam Zukunft gestalten.“

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