Häusliche Gewalt Symbolbild Faust
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Coronabedingt musste die Dokumentation vor Ort in der Fuldaer Schutzambulanz pausieren. Ab Montag (9. August) ist wieder eine Dokumentation vor Ort möglich.

Ab Montag 9. August

Opfer von Gewalt - Dokumentation in Fuldaer Schutzambulanz wieder möglich

Nachdem wegen Ausbruchs der Corona-Pandemie die Dokumentation in der Schutzambulanz vorübergehend nicht möglich war, können nun wieder gewaltbedingte, aktuelle Verletzungen vor Ort dokumentieren werden – unabhängig von einer Strafanzeige.

Fulda - Wie die Stadt Fulda in einer Pressemitteilung bekanntgab, werde die Schutzambulanz am 9. August wieder für die Dokumentation vor Ort öffnen. Die Räumlichkeiten der Schutzambulanz befinden sich in der Otfrid-von-Weißenburg-Straße 3 in Fulda und ist von Montag bis Freitag von 8-16 Uhr telefonisch unter der Nummer (0661) 60066060 erreichbar.

In der Schutzambulanz werden Verletzungen der Opfer gerichtsverwertbar dokumentiert und jegliche Beweismittel asserviert. Die Opfer können sich entsprechend Zeit lassen mit der Entscheidung, ob und wann sie Anzeige erstatten. (Lesen Sie hier: Jede Dritte Frau wird Opfer von Gewalt - Frauenhaus-Mitarbeiterin nennt häufigste Gründe)

Fulda: Nach Corona-Pause - Schutzambulanz in Fulda öffnet für Dokumentation

Wie die Stadt Fulda mitteilt, standen die Mitarbeiterinnen der Schutzambulanz Hilfesuchenden während der Pandemie telefonisch zur Seite und hätten ihnen erklärt, wie sie Verletzungen selbst fotografisch dokumentieren können.

„Zudem hat die Schutzambulanz Hilfesuchende bei der Vermittlung an regionale Beratungs- und Hilfsangebote sowie bei der Kontaktaufnahme zu ambulanten oder stationären Einrichtungen unterstützt, auch bei sexualisierter Gewalt und bei Gewalt in der Pflege“, erklärt die Stadt zudem. (akh)

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