15 Kinder nahmen in diesem Sommer erfolgreich an Sonderschwimmkursen von RhönEnergie und DLRG teil und erhielten jetzt ihre Zertifikate.
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15 Kinder nahmen in diesem Sommer erfolgreich an Sonderschwimmkursen von RhönEnergie und DLRG teil und erhielten jetzt ihre Zertifikate.

Trotz Corona

Schwimmoffensive geht weiter: DLRG und RhönEnergie ziehen positive Bilanz zu „Swim4you“

  • Andreas Ungermann
    VonAndreas Ungermann
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Seit eineinhalb Jahren fallen auch Schwimmkurse der Corona-Pandemie zum Opfer. Dank des Programms „Swim4you“ haben vor und während der Sommerferien nun 227 Kinder die Grundlagen des Schwimmens gelernt. 

Fulda - 600 Kindern wollen die RhönEnergie und der Bezirk Osthessen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in der Region in diesem Jahr trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie das Schwimmen beibringen. Erklärte Ziel der Aktion war und ist es, einer „Generation Nichtschwimmer“ entgegenzuwirken. RhönEnergie-Geschäftsführer Dr. Arnt Meyer zog im Freibad Rosenau in Fulda eine positive Zwischenbilanz.

227 Kinder haben die Kurse, die unter dem Titel „Swim4you“ laufen, vor und während der Sommerferien durchlaufen. „Das Schwimmen ist etwas ganz Wertvolles – auch der Lernprozess“, konstatierte Meyer. Das wisse er als Familienvater aus eigener Erfahrung: Eltern seien beispielsweise im Urlaub am Meer einfach beruhigt, wenn sich der Nachwuchs sicher im Wasser zu bewegen weiß. Angesichts der Resonanz auf „Swim4you“ zeigte sich der RhönEnergie-Geschäftsführer zufrieden und sprach von einem tollen Erfolg.

Fulda: DLRG und RhönEnergie ziehen positive Bilanz zu „Swim4you“

Zudem sei er zuversichtlich, dass das erklärte Ziel von 600 Kindern in den Kursen erreicht werde. Schließlich seien diese über die zugehörige Onlineplattform lernschwimmen.com binnen kürzester Zeit ausgebucht, wie das sonst nur bei Konzerten großer Rockstars der Fall sei. Im Herbst und Winter sollen die Kurse – sofern es die Corona-Beschränkungen zulassen – in den Hallenbädern fortgesetzt werden, kündigte Meyer an.

Für Sicherheit am Wasser zu sorgen, sei den Rettungsschwimmern eine Herzensangelegenheit, betonte DLRG-Bezirksvorsitzender Michael Lipus. Entsprechend dankbar seien sie für die Wasserflächen und -zeiten, die für die Kurse in den Bädern bereitgestellt wurden. Das habe alles gut funktioniert, wenngleich das Wetter der Freibadsaison einen Strich durch die Rechnung gemacht habe.

Gegen „Generation Nichtschwimmer“: Schwimmkurse trotz Corona-Pandemie

Symbolisch überreichte RhönEnergie-Geschäftsführer Meyer nach seiner positiven Bilanz die Schwimmzertifikate an 15 Kinder. Diese hatten an zwei Sonderkursen teilgenommen. Die Teilnehmerschaft daran war unter Familien, die RhönEnergie-Kunden sind, ausgelost worden. (Lesen Sie hier: Badeunfälle von Kindern - Retterin vom DLRG berichtet: „Freigewässer werden von Eltern unterschätzt“)

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